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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; Chahboune</title>
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		<title>Berlin geht steil</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2014 21:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bikini Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Eco Fashion Stores Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltige Mode Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[In den wenigen Monaten seit meinem Artikel über Neueröffnungen von Eco-Stores in Berlin hat sich in der Hauptstadt schon wieder so einiges getan. Zeit für ein Update. Daher habe ich nach der Fashion Week noch zwei Tage in Berlin dran gehängt um das neue Laden-Angebot mal genauer zu begutachten. Gestartet habe ich meine Tour bei [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/08/Titelbild2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6063" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/08/Titelbild2.jpg" alt="" width="450" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In den wenigen Monaten seit meinem <a href="http://beyondfashion.de/2013/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank">Artikel</a> über Neueröffnungen von Eco-Stores in Berlin hat sich in der Hauptstadt schon wieder so einiges getan. Zeit für ein Update. Daher habe ich nach der Fashion Week noch zwei Tage in Berlin dran gehängt um das neue Laden-Angebot mal genauer zu begutachten.<span id="more-6056"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Gestartet habe ich meine Tour bei <a href="https://www.miwai.de/" target="_blank">Miwai</a>, dem Laden der Schauspielerin Inez Bjørg David, die auch die diesmalige Eröffnungsrede der Ethical Fashion Show gehalten hat. Der vor gut zwei Monaten eröffnete Store in der Sredzkistr. 6 direkt gegenüber der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg liegt im Souterrain eines Wohnhauses. Mehrere Stufen führen hinunter in den kleinen Laden (geschätzte 40 m²), der trotz des wenigen Platzes eine Sortimentsvielfalt von menswear, womenswear, Baby bis Kleinkind führt. Die Auswahl-Vielfalt deckt mit Brands wie Leibschneider, Kami, Luxaa, Monkee Genes, Keregan, Alma &amp; Lovis, Komodo und Les racines du ciel ganz unterschiedliche Stilrichtungen ab. In der „Pop-Up“-Ecke werden im monatlichen Wechsel Labels präsentiert. In Zukunft sollen auch regelmäßig am Wochenende Flohmärkte mit Sales-Produkten stattfinden. Der Großteil des Sortiments ist auch online erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone  wp-image-3224" title="Eco Store Miwai in Berlin" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/08/10355655_605616632885133_7112334231843654094_o-1024x768.jpg" alt="Eco Store Miwai in Berlin" width="582" height="374" /></p>
<p style="text-align: justify;">Weiter gehts in die seit April eröffnete Concept-Mall <a href="https://www.bikiniberlin.de/" target="_blank">Bikini Berlin</a> direkt am Zoologischen Garten. Das Konzept definiert den Begriff Shopping-Mall ganz neu: Große Modeketten wie H&amp;M findet man hier nicht, dafür innovative Labels, Jungdesigner, Kunst und Interieur. Im Untergeschoß befinden sich die sogenannten Bikini Berlin Boxes – das sind 19-39 m² große Modulsysteme aus Holz in sehr minimalistischem Design, die für drei bis maximal zwölf Monate gemietet werden können. Gleich in zwei der neunzehn Boxen wird grüne Mode verkauft: Bei Kleidungsladen.de und Glamory Pharmacy. <a href="https://www.kleidungsladen.de/" target="_blank">Kleidungsladen.de</a> ist eventuell dem ein oder anderen schon durch den seit 2011 bestehenden Online-Shop oder den Läden in Siegsdorf am Chiemsee und Passau (der leider im letzten Jahr dem Hochwasser zum Opfer gefallen ist) bekannt. Das Sortiment ist mit Labels wie Treches, ekn footwear, Misericordia, Knowledge Cotton Apparel und Lalesso eher streetwear-lastig. <a href="https://www.glamoury.de/" target="_blank">Glamoury Pharmacy</a> ist ein Pop-Up Shop der gleichnamigen Berliner Lifestyle-Beratung. Ein Großteil des Sortiments stellen grüne Premium Fashion Labels wie Anne Gorke, Kami und Langer Chen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone  wp-image-3230" title="Kleidungsladen.de im Bikini Berlin" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/08/Kleidungsladen.jpg" alt="Kleidungsladen.de im Bikini Berlin" width="222" height="312" /> <img class="alignnone  wp-image-3231" title="Pop-Up Ecke im Miwai in Berlin" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/08/Pop-Up-Ecke-im-Miwai-in-Berlin.jpg" alt="Pop-Up Ecke im Miwai in Berlin" width="223" height="312" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Concept-Store für Mode, Interieur und Kunst <a href="https://www.lnfa.de/" target="_blank">LNFA</a> (Live Networking for Fashion &amp; Art) im ersten Obergeschoss präsentiert Berliner Jungdesigner, darunter auch Alex Kurkowski, Ewa Herzog, Format und Tatjana Prijmak. In der Ladenzeile auf der begrünten Dachterasse hat sich das erfolgreiche, vegane High Fashion Label <a href="https://www.umasan-world.com/de/" target="_blank">Umasan</a> eingemietet. Ziemlich viele Gründe also das Bikini Berlin mal zu Besuchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone  wp-image-3236" title="Glamoury Pharmacy im Bikini Berlin" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/08/Glamoury-Pharmacy.jpg" alt="Glamoury Pharmacy im Bikini Berlin" width="592" height="377" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch aus dem Kreuzberger Kiez gibt’s Neues zu berichten: <a href="https://www.supermarche-berlin.de/" target="_blank">Supermarché</a> hat Ende Juni ganz in der Nähe des bisherigen Standorts eine zweite Filiale eröffnet (Wienerstr. 16). Auf über 100 m² gibt es nun zusätzlich fair produzierte Mode und andere Produkte. Direkt daneben hat das <a href="https://www.atelierakeef.com/" target="_blank">Atelier Akeef</a> &#8211; Berlins erster „Ecological &amp; Sustainable Lifestyle Store For Men’s Fashion“ (mein <a href="http://beyondfashion.de/2013/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank">Bericht</a> zur Eröffnung des Stores) – einen temporären Showroom.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider nicht mehr geschafft habe ich es zu dem gemeinsamen Shop von <a href="https://www.bleed-clothing.com/" target="_blank">Bleed organic clothing</a> und dem Fingerboard-Hersteller <a href="https://www.blackriver-ramps.com/index.php?id=6&amp;L=0" target="_blank">Blackriver</a> in der Boxhagener Str. 14. Aber wie mir berichtet wurde hat die Eröffnungsfeier zur Berliner Fashion Week ordentlich gerockt.<br />
Das Upcycling Label für Second-Hand-Sportswear <a href="http://w-pletzinger.com/" target="_blank">Wilfried Pletzinger</a> hat in der Reinhardtstraße 6 ein neues Zuhause gefunden und auch für Vintage-Liebhaber gibt es zwei tolle neue Adressen: <a href="http://thegoodstore.berlin/" target="_blank">The Good Store</a> (Pannierstr. 31) und <a href="http://refash.net/" target="_blank">ReFAsh</a> (Lichtenraderstr. 49). Letztere bieten nicht nur einiges an Rahmenprogramm wie Upcycling-Workshops und Kleidertausch-Partys, sondern haben auch einen echt stylischen Online-Shop!</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter so Berlin, mal sehen was bis zum nächsten Besuch alles dazu kommt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dieser Artikel erscheint zeitgleich als Cross-Post auf Marinas Blog <a href="http://beyondfashion.de/" target="_blank">Beyond Fashion</a>.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone  wp-image-3243" title="LNFA im Bikini Berlin" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/08/LNFA-im-Bikini-Berlin1.jpg" alt="LNFA im Bikini Berlin" width="573" height="373" /></p>
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		<title>Grüne Modegeschichten auf der Ethical Fashion Show</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jan 2014 11:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethical Fashion Show]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Modemesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick sieht die Ethical Fashion Show aus wie jede andere Modemesse auch. Das Besondere an ihr erschließt sich eigentlich erst, wenn man mit den Ausstellern ins Gespräch kommt und mehr über die Hintergründe ihrer Kollektionen erfährt. Daher bin ich froh, auch diesmal wieder mit viel Zeit meinen Rundgang auf dieser Messe machen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-5171" alt="Ethical Fashion Show" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/01/113.jpg" width="502" height="267" /></p>
<p>Auf den ersten Blick sieht die <a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/" target="_blank">Ethical Fashion Show</a> aus wie jede andere Modemesse auch. Das Besondere an ihr erschließt sich eigentlich erst, wenn man mit den Ausstellern ins Gespräch kommt und mehr über die Hintergründe ihrer Kollektionen erfährt. Daher bin ich froh, auch diesmal wieder mit viel Zeit meinen Rundgang auf dieser Messe machen zu können und mir ganz in Ruhe die Erzählungen zu den vielseitigen Nachhaltigkeitsansätzen der einzelnen Labels anzuhören.<span id="more-5168"></span></p>
<p>Gleich am Eingang der ersten Halle treffe ich auf das schwedische Label <strong><a href="http://khogy.com/" target="_blank">Khogy</a></strong> und seine trendy Schuhe, Accessoires und Taschen aus Thunfischhäuten. Die Häute stammen aus Sri Lanka, ein Land mit ausgeprägter Thunfischindustrie. Die Cousinen Jenny und Caroline Welwert haben dort auf einer Reise entdeck, das die Häute der Tiere nach dem Filetieren als Abfall tonnenweise wieder ins Wasser geschmissen werden. Um dem entgegenzuwirken haben die Zwei sich vor Ort ein Netzwerk aufgebaut: Die Fischhäute werden gesammelt, vegetabil gegerbt und in Handarbeit zu einer sehr hochwertigen Schuh- und Accessoire Kollektion verarbeitet.<br />
<img title="Khogy" alt="Khogy" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/01/Khogy.jpg" width="504" height="336" /></p>
<p>Direkt am Stand daneben treffe ich auf <a href="http://benweide.com/" target="_blank"><strong>Ben Weide</strong>,</a> der sein gleichnamiges Label zum ersten Mal präsentiert. Seine Männerkollektion „Crash in the Woods“  besticht vor allem durch unglaublich smarte Schnittkonstruktion: Eine Casual Hose mit extra Tasche als Bierflaschenhalter und abgenähter Falte in der Gesäßtasche die dem „Portemonnaie-in-der-Potasche“-Träger trotz der Verformung durch die Geldbörse zu einem gut geformten Hintern verhelfen soll. Absolut innovativ ist auch die Pre- &amp; Post-Christmas Hose mit einem innenliegenden, verstellbaren Gummizug im Bund, der mit dem Bauch mitwächst. Das Kernoutfit des Labels ist ein bei 30°C waschbarer Herrenanzug aus 100% Schurwolle. Wichtig ist Ben Weide eine möglichst regionale Produktion und multifunktionale Kleidungsstücke, wie sein Freizeitmantel, der sich durch das Abnehmen der Kapuze ruckzuck zu einem Businessmantel transformieren lässt. Daumen hoch für diese wundervolle Umsetzung von Slow Fashion, fehlt nur noch der konsequente Einsatz ökologischer Materialen.</p>
<p>Hirsch-Natur präsentierte unter anderem seinen Hüttenschuh 2.0, eine moderne Interpretation des Filzhausschuhs. Der klassische Hüttenschuh ist von Konfektionswegen her recht aufwendig und da man zu Hause meist schon Strümpfe trägt entstand die Idee eine dekonstruierte Form davon auf den Markt zu bringen. Das Ergebnis ist im Prinzip eine Wollfilzsohle, die auf einer Seite mit einem Klett versehen ist, der am Strumpf befestig wird, die andere Seite hat eine Stopper-Beschichtung. Eine gute und platzsparende Alternative für die Reise.</p>
<p><strong><a href="https://www.mariaseifert.com/" target="_blank">Maria Seifert</a></strong> hat zum ersten Mal einen Upcycling-Rock im Sortiment. Das Material dafür stammt von der neuen Sortierstelle der Berliner Stadtmission (davon habe ich bereits <a href="http://beyondfashion.de/2013/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank">berichtet</a>). Den Gedanken des Upcyclings möchte die Designerin auch für die nächste Sommerkollektion weiterführen.</p>
<p><img title="Minga Berlin" alt="Minga Berlin" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/01/Minga-Berlin.jpg" width="504" height="336" /></p>
<p>Bunt gemusterte Socken aus Bio-Baumwolle präsentierte das Label <strong><a href="https://www.mingaberlin.com/de/" target="_blank">Minga Berlin</a></strong>, welches durch höchste soziale und ökologische Standards gleichermaßen überzeugt. Im Sortiment findet man ausserdem vom Seniorinnen-Kollektiv in München handgestrickte Wollsocken deren Einnahmen aus dem Verkauf für &#8222;Kinder in Not&#8220; gespendet werden. Zur nächsten Kollektion soll es auch zum ersten Mal Strumpfhosen geben.</p>
<p>Die Entwicklung von <strong><a href="https://www.nurmiclothing.com/" target="_blank">Nurmi</a></strong> verfolge ich schon seit einiger Zeit und bin begeistert von dem ganzheitlich nachhaltigen Anspruch den das finnische Label an seine Kollektion stellt. Neben Hanf und Dead Stock Materialien für die Kollektion wird Bio-und recycelte Baumwolle verwendet. Eine kleine Sensation und eine absolute Marktneuheit ist eine Jeans aus 100% recycelter Baumwolle. Der recht grobe Stoff benötigt keine erneute Färbung, da der Rohstoff schon vorgefärbt ist. Ansonsten findet man in der Kollektion noch Kleider und Oberteile in Zero- und Minimal Waste Schnitttechnik.</p>
<p><img title="Nurmi" alt="Nurmi" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/01/Nurmi.jpg" width="504" height="336" /></p>
<p><strong><a href="https://www.oatshoes.com/" target="_blank">Oat-Shoes that bloom</a></strong>, bereits zum zweiten Mal als Aussteller auf der EFS stellt seine biologisch abbaubaren Sneaker aus vegetabil gegerbtem Leder und Bioplastiksohle vor. Besonderes Gimmick: Jedes Paar Schuhe hat Blumensaatgut in der Schuhzunge eingearbeitet. Wer seine Sneaker also eines Tages durchgelaufen hat, der kann diese laut Hersteller zum Kompostieren in der Erde verbuddeln und sich dann im Frühjahr auf Blumen freuen. (Genauere Angaben zum Material oder ein Zertifikat für Heimkompostierbarkeit habe ich auf der Website leider nicht gefunden.)</p>
<p><img title="Oat - Shoes that blossom" alt="Oat - Shoes that blossom" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2014/01/Oat-Shoes-that-blossom.jpg" width="504" height="344" /></p>
<p>Über die News der Brands im Bereich Outdoor- und Funktionsbekleidung <strong>Bleed</strong>, <strong>Pyua</strong> und <strong>Vaude</strong> die es erstmalig auf der EFS zu sehen gabe, werde ich nächste Woche ausführlich nach meinem Besuch auf der Ispo (Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) in München berichten.</p>
<p><em>Dieser Artikel erscheint zeitgleich als Cross-Post auf Marinas Blog <a href="http://beyondfashion.de/" target="_blank">Beyond Fashion</a>.<a href="https://www.gruenemode.de/" target="_blank"><br />
</a></em></p>
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		<title>Aller guten Dinge sind Drei</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Nov 2013 13:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier Akeef]]></category>
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		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
		<category><![CDATA[Water to Wine]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin kann zwar Metropolen wie London oder New York nicht den Titel als Modeweltstadt abwerben, aber vielleicht hat es ja Potenzial zur Hauptstadt für Grüne Mode zu werden? Während wir letzten Freitag auf dem Nachhaltigkeitskongress der Grünen „Green Passion Day“  unter anderem genau diese Frage erörtert haben, hat Berlin mal wieder bewiesen, dass es dazu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-4625" alt="Kleiderei/ Fotocredit Denys Karlinskyy" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Ballon-Fotocredit-Denys-Karlinskyy.jpeg" width="480" height="360" /></p>
<p>Berlin kann zwar Metropolen wie London oder New York nicht den Titel als Modeweltstadt abwerben, aber vielleicht hat es ja Potenzial zur Hauptstadt für Grüne Mode zu werden? Während wir letzten Freitag auf dem Nachhaltigkeitskongress der Grünen „Green Passion Day“  unter anderem genau diese Frage erörtert haben, hat Berlin mal wieder bewiesen, dass es dazu definitiv in der Lage ist: Gleich drei neue Läden, die sich das Thema nachhaltige Mode auf die Fahne geschrieben haben, sind in den letzten Wochen an den Start gegangen.<span id="more-4622"></span></p>
<p><a href="http://watertowine-berlin.tumblr.com/" target="_blank"><strong>Water to Wine</strong></a></p>
<p>Der Laden in der Auguststraße 82 führt ein buntgemischtes Sortiment an Upcycling-Mode, das sich nicht auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt. Die Idee dafür kam der Store Managerin Sarah Schwesig während ihrer Bachelorarbeit „<a href="http://otraelpa.tumblr.com/" target="_blank">Zweiter Atem</a>“, einer Upcycling-Kollektion mit Altkleidern der Berliner Stadtmission. Bis zu einer Tonne Kleidung am Tag werden dort nämlich in Spitzenzeiten gesammelt, vieles davon ist weder für die Abgabe an Obdachlose noch für den Weiterverkauf in den „<a href="https://www.berliner-stadtmission.de/komm-und-sieh" target="_blank">Komm &amp; Sieh</a>“-Läden geeignet. Der Besuch von Sarah und Jost Berchner (Bereichsleiter „Komm &amp; Sieh“) beim Design-Stammtisch im Upcycling Fashion Store, bei dem sie genau diese Problematik ansprachen, hat einen Stein ins Rollen gebracht, der über viele Helfer und Ideengeber letztendlich zur Eröffnung des Ladens führte.<br />
Zunächst folgte die Einführung eines Sortiersystems für die Kleidung, die die Stadtmission nicht nutzen kann. So wird Labels ermöglicht bestimmte Second-Hand Kleidung (beispielsweise nur Leder oder Grobstrick) in größeren Mengen aussortieren zu lassen und als Rohstoff für neue Kollektionen einzusetzen, von denen nun einige im Water to Wine erhältlich sind. Besonders Jungdesignern und kleinen Labels bietet der Laden Präsentationsfläche: Zu finden gibt es hier neben Kopfbedeckungen aus alten Krawatten, Armbänder aus abgenutzten Fußbällen von <a href="http://handspiel-genehmigt.de/" target="_blank">Handspiel genehmigt</a>, Krägen von <a href="http://rohstoff-upcycle.blogspot.de/" target="_blank">ROHstoff</a> auch Taschen aus Druckerplane (<a href="https://www.ehoprojekt.pl/" target="_blank">EHO-Projekt</a>) und lässige Jacken aus alten Trainingsanzügen (<a href="http://w-pletzinger.com/" target="_blank">Wilfried Pletzinger</a>). Das restliche Sortiment stellen bereits etablierte Upcycling-Labels wie <a href="http://aluc.eu/" target="_blank">aluc</a>, <a href="https://www.globehope.com/de/" target="_blank">Globe Hope</a> und <a href="https://www.beliya.de/" target="_blank">beliya</a>.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4629" alt="Water to Wine Berlin" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Water-to-Wine-Berlin.jpg" width="480" height="339" /></p>
<p><a href="http://kleiderei.tumblr.com/" target="_blank"><strong>Kleiderei</strong></a></p>
<p>Die Hamburger Kleiderei eröffnete Anfang November zum einjährigen Jubiläum eine Dependance in Berlin. Das erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete Konzept der beiden Ladeninhaberinnen Pola Fendel und Thekla Wilkening wendet das Prinzip der Bücherei auf die Mode an und lässt sich am besten als ein riesiger begehbarer Kleiderschrank beschreiben. Für eine monatliche Gebühr von 14€ können vier Teile bis zu einem Monat lang ausgeliehen werden und im Anschluss, oder jederzeit vorher, gegen vier neue Favoriten ausgetauscht werden. Getreu dem Motto „Sharing is Caring“ möchte die Kleiderei „blindem Konsum, Langeweile im Kleiderschrank und Fehlkäufen“ vorbeugen. Tolles Konzept, jedoch Vorsicht mit den Öffnungszeiten: nur Montag bis Mittwoch, 15:00 bis 18:00 Uhr, hat der Laden in der Flughafenstraße 50 geöffnet.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4632" alt="Foto Kleiderei Berlin" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/1462759_584963708241121_1757967210_o.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p><a href="https://www.atelierakeef.com/" target="_blank"><strong>Atelier Akeef</strong></a></p>
<p>Endlich mal was für Männer: Im ehemaligen Laden des Ateliers Awash hat nun das Atelier Akeef Einzug gehalten – Berlins erster „Ecological &amp; Sustainable Lifestyle Store For Men&#8217;s Fashion“. Der von Alan Sommerville bereits  vor fünf Jahren in Kreuzberg gegründete Laden hat durch den Einstieg von Michael Ashley in den letzten drei Jahren eine starke Sortimentsausrichtung zu nachhaltiger Mode entwickelt. Im Zuge der Neueröffnung in der Max-Beer-Straße in Mitte ist dieser Schwerpunkt weiter ausgebaut worden. Das Hauptsortiment, des im Heritage-Stil gehaltenen Ladens stellen altbekannte Labels wie <a href="http://twothirds.com/#/home" target="_blank">TwoThirds</a>, <a href="https://www.knowledgecottonapparel.com/" target="_blank">Knowledge Cotton Apparel</a> und <a href="https://www.kingsofindigo.com/" target="_blank">KOI</a>. Zur Komplettierung des Outfits gibt es T-Shirts von <a href="http://thinkingmu.com/es/" target="_blank">Thinking Mu</a>, Socken von <a href="https://www.hirsch-natur.de/" target="_blank">Hirsch Natur</a>, Schuhe von <a href="https://www.eknfootwear.com/" target="_blank">ekn</a>, <a href="https://www.veja-store.com/" target="_blank">Veja</a> und <a href="https://www.faguo-shoes.com/fr/fr" target="_blank">Faguo Footwear</a> und schicke Portemonnaies von<a href="http://elvisandkresse.com/" target="_blank"> Elvis und Kresse</a> aus alten Feuerwehrschläuchen. Besonders gespannt bin ich auf die geplante Sortimentsaufnahme der britischen Upcycling-Labels <a href="https://www.maharishistore.com/" target="_blank">Maharishi</a> und <a href="http://christopherraeburn.co.uk/" target="_blank">Christopher Raeburn</a>. Drei der Label die es momentan bei Atelier Akeef zu kaufen gibt entsprechen nicht dem Grüne Mode Verständnis von nachhaltiger Kleidung. Die Sneaker von Faguo werden aus konventionellen Materialien gefertigt, pro verkauftem Paar pflanzt das Unternehmen einen Baum. Auch Johnston of Elgin und Parlez Clothing bemühen sich zwar um eine faire Produktion, arbeiten aber nicht mit ökologischen Materialien.<br />
Jedes Kleidungsstück trägt ein Hangtag mit einer Kriteriensammlung, die dem Kunden eine schnelle Übersicht der Nachhaltigkeitsaspekte geben soll, die das jeweilige Kleidungsstück erfüllt. Super Idee, hat mir schon im „Wertvoll“ sehr zugesagt, allerdings ist in diesem Fall schwierig zu sagen, was beispielsweise die drei der insgesamt sechs Kriterien Sustainable, Ecological und Organic in der Definition genau unterscheidet.<br />
Ansonsten trifft man hier auf schönes Interieur und eine tolle Auswahl an Kleidung. Mein Fazit: Unbedingt besuchen, wenn in Berlin.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4633" alt="Atelier Akeef Berlin/ Fotocredits: Claudia Gödke" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/1233155_359019890897084_1947433316_o.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4637" alt="Atelier Akeef Berlin " src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Atelier-Akeef-Berlin-Hangtags.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4638" alt="Atelier Akeef Berlin" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_3087.jpg" width="480" height="720" /></p>
<p>Dieser Artikel erscheint zeitgleich als Cross-Post auf Marinas Blog <a href="http://beyondfashion.de/">Beyond Fashion</a>.</p>
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		<title>Von Neuentdeckungen und neu Entdecktem Teil II: Ein Rundgang im Green Showroom</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 08:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion Week Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Green Showroom]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinen zweiten Messetag verbringe ich im Green Showroom im Hotel Adlon Kempinski. Direkt im ersten Raum treffe ich auf Aleks Kurkowski und ihr gleichnamiges Label aus Hannover. Die komplette Kollektion, sowohl für Männer als auch für Frauen ist in Schwarz gehalten. Die Schnitte sind geradlinig, klar, wirken irgendwie grafisch mit raffinierten Asymmetrien und spannenden Materialkombinationen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-4214" alt="Titelbild GS" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Titelbild-GS.jpg" width="437" height="329" /></p>
<p>Meinen zweiten Messetag verbringe ich im Green Showroom im Hotel Adlon Kempinski. Direkt im ersten Raum treffe ich auf <a href="https://www.alekskurkowski.com/" target="_blank">Aleks Kurkowski</a> und ihr gleichnamiges Label aus Hannover. Die komplette Kollektion, sowohl für Männer als auch für Frauen ist in Schwarz gehalten. Die Schnitte sind geradlinig, klar, wirken irgendwie grafisch mit raffinierten Asymmetrien und spannenden Materialkombinationen. Aleks verwendet für ihre Kollektionen ausschließlich zertifizierte Naturmaterialien wie Seide von Seidentraum, Stoffe von Lebenskleidung und Rhabarberleder. Weiter geht es zu <a href="https://www.katharinakaiser.com/" target="_blank">Katharina Kaiser Sustainable Apparel</a> über die Alf vor nicht allzu langer Zeit schon einmal auf Grüne Mode berichtet hat. Ich treffe sie hier zum ersten Mal persönlich und bin hin und weg von ihrer wunderbaren Kollektion mit dem schönen Namen „Amalfi“, benannt nach der italienischen Amalfiküste.<span id="more-4212"></span> Leichte, sommerliche Farben wie Limoncello-Gelb, Weißtöne, Korallenrot und Mokka spiegeln Katharinas Inspirationsquelle von einem italienischen Sommer in den 60er-Jahren wieder. Besonders gut gefallen mir ein Oberteil mit Flockdruck und ein Top, deren Farbverlauf per dip dye mit Curry in Handarbeit hergestellt wurde. An Materialien verwendet die Designerin hauptsächlich Regeneratfasern wie Mikromodal, aber auch Seide, Baumwollcrêpes und Rhabarber gegerbtes Leder.</p>
<p><img title="Aleks Kurkowski bei der Salonshow im Green Showroom" alt="" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2013/07/Greenshowroom_Aleks_Kurkowski1-682x1024.jpg" width="212" height="318" /> <img title="Katharina Kaiser - Kollektion Amalfi" alt="" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2013/07/Katharina-Kaiser-Kollektion-Amalfi-682x1024.jpg" width="212" height="318" /></p>
<p>Und wenn hier schon so oft das Wort Rhabarberleder fällt, dann darf natürlich ein Besuch bei <a href="https://www.rooters-company.de/" target="_blank">Deepmello</a> nicht fehlen, denn auch da gibt es Neues zu berichten: Und zwar zum Thema Farben . Denn zu der sonst immer eher sehr dunkel gehaltenen Farbpalette gesellt sich diesmal ein Coral-Ton. Aktueller Gastdesigner der Kollektion ist Leandro Cano (der letzte Gewinner des Awards „Designer for tomorrow“), der im neuen Farbton Cluchtes, Kleid, Beuteltaschen und iPad Cases entworfen hat.</p>
<p><img title="Deepmello mit neuem Farbton Coral" alt="" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2013/07/Deepmello-mit-neuem-Farbton-Coral.jpg" width="432" height="254" /></p>
<p>Neu für mich – obwohl schon zum zweiten Mal mit dabei im Green Showroom – ist das noch junge Berliner Label <a href="https://www.myuli.de/" target="_blank">Myuli</a>. Die Labelgründerinnen Lisa Dralle und Katharina Seidel sind für die ausgestellte Kollektion mehrere Wochen durch Indien gereist, auf der Suche nach neuen Fair Trade Projekten und um sich vor Ort ein besseres Bild über die Herstellung von ökologischen Stoffen, Naturfärbungen, traditionelle Handarbeitstechniken und die allgemeinen Arbeitsbedingungen machen zu können. Einflüsse dieser Reise findet man auch in der Kollektion selbst wieder, in Form von weiten Hosen mit von Hand gestempelten, traditionellen Blockprintmustern und weiten, fließenden Schnitten. Auch die Farbauswahl von Naturtönen mit partiell eingesetzten, bunten Stickereien als Kontrast gefällt mir ziemlich gut.</p>
<p><img title="Myuli" alt="" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2013/07/Myuli.jpg" width="426" height="290" /></p>
<p>Sowohl auf der Ethical Fashion Show, als auch im Green Showroom hatte das estländische Label <a href="https://www.reetaus.com/" target="_blank">Reet Aus</a> einen Stand. In Kooperation mit <a href="https://www.beximco.org/" target="_blank">Beximco</a>, dem größten Textilproduzent in Bangladesch, ist aus dem Verschnitt großer Bekleidungsketten wie H&amp;M und Zara eine Upcyclingkollektion entstanden. Ziel der Zusammenarbeit war die Entwicklung eines Upcycling-Konzepts für die Massenproduktion. Die Hangtags an den Kleidungsstücken beziffern wie viel Wasser und Energie im Vergleich zu einem gleichwertigen neuen Produkt bei der Produktion eingespart wurde. VK-Preise liegen bei 140€ für Hosen, 70-80€ für Blusen und 40€ für T-Shirts. Jetzt heißt es nur noch die Big Player von dieser fantastischen Idee zu überzeugen. Dieses Projekt hat mich so sehr begeistert, dass ich nach Messeschluss immer noch am Stand saß, ins Gespräch vertieft mit Ann Runnel (Reet Aus) und Herr Raihan (Beximco). Ein schöner Abschluss für einen wunderbaren Messetag mit vielen netten Gesprächen und Entdeckungen. Ich freue mich schon aufs nächste Mal.</p>
<p><img title="Upcycling-Kollektion von Reet Aus" alt="" src="http://beyondfashion.de/wp-content/uploads/2013/07/Upcycling-Kollektion-von-Reet-Aus1.jpg" width="432" height="299" /></p>
<p><em>Dieser Artikel ist ein Crosspost von Marina Chahboune und erscheint zeitgleich auf ihrem wunderbaren Blog <a href="http://beyondfashion.de/">beyondfashion.de</a>.</em></p>
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		<title>Von Neuentdeckungen und neu Entdecktem Teil I: Ein Rundgang auf der Ethical Fashion Show</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 09:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethical Fashio Show]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion Week Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie immer gab es natürlich viel zu entdecken auf der Berliner Fashion Week. Besonders auf der Ethical Fashion Show und dem Green Showroom bin ich auf tolles Neues und viele innovative Ideen  gestoßen. Wie Ayuvastra zum Beispiel. Das irische Label hat sich – basierend auf der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda – auf Färbeverfahren mit medizinischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-4189" alt="Titelbild EFS" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Titelbild-EFS.jpg" width="420" height="315" /></p>
<p>Wie immer gab es natürlich viel zu entdecken auf der Berliner Fashion Week. Besonders auf der Ethical Fashion Show und dem Green Showroom bin ich auf tolles Neues und viele innovative Ideen  gestoßen.<span id="more-4176"></span> Wie <a href="http://ayuvastra.ie/" target="_blank">Ayuvastra</a> zum Beispiel. Das irische Label hat sich – basierend auf der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda – auf Färbeverfahren mit medizinischen Kräutern und Pflanzen spezialisiert. Die Kollektion für Männer, Frauen und Babys ist als Leisurewear und Yogabekleidung gedacht und erhältlich in vier verschiedenen Naturtönen: Rot aus Sandelholz, Braun aus einem Extrakt des Neembaumes, Grün aus Basilikum und Gelb wird mit Kurkuma gefärbt. Für die Fixierung der Farbe wird ein Baumharz verwendet, die Stoffe sind aus 100% organic cotton und produziert wird bei einer Kooperative in Kerala, Indien.</p>
<p><img class=" wp-image-4179 alignnone" alt="Slowers - Sommerschuhe aus Spanien" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Slowers-Sommerschuhe-aus-Spanien.jpg" width="221" height="114" />  <img class="alignnone  wp-image-4178" alt="Crushers Sneaker" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Crushers-Sneaker-300x200.jpg" width="173" height="115" /></p>
<p style="text-align: left;"> Zum ersten Mal auf der EFS dabei waren <a href="https://www.crushershoes.com/" target="_blank">Crushers</a> . Das Label produziert in Portugal vegane Sneaker aus Kork und recyceltem Polyester und versucht damit die Lücke für trendige UND  ökologische Sneaker zu schließen. Für die Sohlen wird momentan noch TR und Latex verwendet, wofür aber Alternativen in Arbeit sein sollen.<br />
<a href="https://www.slowers.es/" target="_blank">Slowers</a> – um bei Schuhen zu bleiben – produzieren in einem Familienunternehmen in Spanien luftig, leichte Sommerschuhe aus Biobaumwolle mit, in Handarbeit angenähten, Jute- oder Kautschuksohlen für Frauen und Kindern. Die Schuhe sind in uni oder mit dezenten Digitalprints für 50-60€ VK erhältlich.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-4182" alt="Mifuko Tasche1" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Mifuko-Tasche1-251x300.jpg" width="163" height="198" />  <img class="alignnone  wp-image-4183" alt="Kette von Mifuko mit Perlen aus recyceltem Papier" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Kette-von-Mifuko-mit-Perlen-aus-recyceltem-Papier-300x247.jpg" width="240" height="198" /></p>
<p>Eine meiner persönlichen Lieblingsentdeckungen ist die finnische Firma <a href="https://www.mifuko.fi/mifuko/" target="_blank">Mifuko</a>. Zu entdecken gab es hier allerlei, bei einem Sortiment von Sandalen über Taschen und Portemonnaies bis Accessoires und sogar Heimdeko. Das von Minna Impiö und Mari Martikainen 2009 gegründete Label steht für skandinavisches Design in Verbindung mit traditioneller, afrikanischer Handwerkskunst. In Zusammenarbeit mit Werkstätten in Kenia entstehen die Produkte mit dem Schwerpunkt auf  Materialrecycling und Fair Trade Beziehungen. Minna lebt seit vier Jahren vor Ort und kennt so gut wie alle Kunsthandwerker die für sie arbeiten beim Namen. Absolut faszinierend fand ich den Schmuck mit Perlen aus gerolltem Altpapier und einer Lackierung, die aussehen wie richtige Glasperlen und kleinen Anhängern aus recyceltem Aluminium (Kostenpunkt 30€). Toll durchdacht sind auch die Taschen mit einem Innenfutter aus alten Herrenhemden und einem verstärkten Boden aus Autoreifen (98€).</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-4185" alt="Farbige Jeans von Sey Jeans" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Farbige-Jeans-von-Sey-Jeans.jpg" width="432" height="288" /></p>
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<p>Weiter ging`s zu <a href="https://www.sey-fashion.com/" target="_blank">Sey Jeans</a> – sozusagen schon ein alter Hase auf der EFS – die diesmal mit einem zusätzlichen Sortiment aus farbigen Jeans und All-over-Laserprintmotiven überraschten. Apropos Jeans, die gibt es nun auch bei <a href="https://www.brainshirt.eu/" target="_blank">Brainshirt</a>, zumindest für Ihn. Cut: Regular, aus einem Denim von Lebenskleidung gefertigt. Die Konfektion erfolgt in Deutschland und Polen, die Waschung in Niedersachsen. Das Labelpatch ist aus einem recyceltem Kunststoff gepresst und für das Taschenfutter und die Einfassungen wurde Verschnittmaterial von Herrenhemden verwendet. Noch mit im Gepäck hat Brainshirt diesmal – auf Grund großer Nachfrage wie ich erfahre – ein veganes Sommersakko aus einem Kapok/ Baumwollgemisch (86% kbA BW/ 14% Kapok).</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-4186" alt="Brainshirt Jeans" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Brainshirt-Jeans-300x200.jpg" width="240" height="156" />   <img class="alignnone  wp-image-4187" alt="Globe Hope" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/07/Globe-Hope-218x300.jpg" width="113" height="156" /></p>
<p>Last but not least ist noch schnell die neue Kampagne des finnischen Upcyclinglabesl <a href="https://www.globehope.com/en/" target="_blank">Globe Hope</a> zu nennen, die pünktlich zur Fashion Week gelauncht wurde: „From Attics to Catwalks“.<br />
Globe Hope lädt alle BerlinerInnen dazu ein, alte Gardinen und Tischdecken aus Spitze und Baumwolle in den „Komm&amp;Sieh“-Läden der Berliner Stadtmission abzugeben. Daraus sollen dann neue, wunderbare Penttinen-Handtaschen für die nächste Kollektion entstehen.</p>
<p>Und in Teil II geht es dann weiter in den Green Showroom&#8230;</p>
<p><em>Dieser Artikel ist ein Crosspost von Marina Chahboune und erscheint zeitgleich auf ihrem wunderbaren Blog <a href="http://beyondfashion.de/">beyondfashion.de</a>.</em></p>
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		<title>Ozon- und Laser-Hosen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 07:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Denim]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans]]></category>
		<category><![CDATA[Lasertechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ozonbleiche]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer dreijährigen „Non-Denim“-Phase sind die Jeans nun zurück. Die letzten Jahre, vor allem geprägt durch farbenfrohe Chinos und Flats haben einen starken Einfluss auf die kommenden Jeanstrends: Es wird bunt. Farben, Prints (gerne auch All-over) und glänzende Metallic-Beschichtungen. Auch der Destroyed- und Used-Look bleibt uns weiter erhalten und nimmt einstweilen extreme Formen an. Mehr [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/06/jeansveredelung.jpg"><img class="alignnone  wp-image-4031" alt="jeansveredelung" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/06/jeansveredelung.jpg" width="468" height="349" /></a></p>
<p>Nach einer dreijährigen „Non-Denim“-Phase sind die Jeans nun zurück. Die letzten Jahre, vor allem geprägt durch farbenfrohe Chinos und Flats haben einen starken Einfluss auf die kommenden Jeanstrends: Es wird bunt. Farben, Prints (gerne auch All-over) und glänzende Metallic-Beschichtungen. Auch der Destroyed- und Used-Look bleibt uns weiter erhalten und nimmt einstweilen extreme Formen an.<br />
Mehr als 100 Mio. Paar Jeans kaufen die Deutschen im Jahr, das macht 12,3% des Marktvolumens im Bekleidungssegment. Über 68% der hier verkauften Jeans gehen für weniger als 30€ über die Theke und der Durchschnittspreis für Importware – überwiegend aus China, Bangladesch, der Türkei, den Niederlanden und Italien – liegt bei 8,98€. Schwierig sich vorzustellen, dass es bei den Preisen noch umweltfreundlich bei der Produktion zugeht, beziehungsweise zugehen kann, auch wenn die Denimbranche sich „Nachhaltigkeit“ als Topthema auf die Fahne geschrieben hat.<span id="more-4026"></span><br />
Die ernüchternden Ergebnisse der aktuellen <a href="https://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=101964&amp;bernr=07">Prüfung von Öko-Test bei Kinderjeans</a> auf Schadstoffgehalt und Materialeigenschaften bekräftigen diesen Eindruck. Die Bestbewertung bei 20 getesteten Hosen ist gerade mal &#8222;befriedigend&#8220; &#8211; mehr als die Hälfte der Jeans fällt mit einem &#8222;ungenügend&#8220; durch.</p>
<p>Dass die Jeansproduktion problematisch ist, was umwelt- und humantoxikologische Aspekte angeht, ist ein offenes Geheimnis. Besonderes beim Färben und beim Finish werden unzählige Chemikalien eingesetzt und enorme Mengen an Wasser verbraucht.<br />
Die Jeansindustrie weiß um diese Missstände und arbeitet auf Hochtouren an neuen Technologien und Alternativen zu den kommerziellen Herstellungsverfahren. Viele dieser Innovationen befinden sich noch in der Testphase oder sind in der Anschaffung so teuer, dass sie es wohl nicht zu einem flächendeckenden Einsatz schaffen werden. Andere wiederum haben definitiv Potenzial etwas zu ändern: Wie die Ozonbleiche und die Lasertechnologie.</p>
<p>Beide Verfahren werden bei der finalen Veredlung eingesetzt, um der Jeans den gewünschten Used-Look zu verleihen. Um diese künstliche Alterung zu erreichen, muss der Farbstoff in mehreren Stufen wieder ausgewaschen werden. Dazu werden chemische Bleichmittel wie Natriumhypochlorit verwendet. Meist sind noch zusätzliche Schritte nötig, wie beispielsweise das Aufsprühen von Kaliumpermanganat, manueller Abrieb mit Schmirgelpapier oder das Waschen mit Bimssteinen (Stonewash).</p>
<p>Das Bleichen mit Ozon – oft auch als Sauerstoffbleiche bezeichnet &#8211; ist eine gute ökologische Alternative. Ozonmaschinen sehen aus wie riesige Waschmaschinen und werden per Computer gesteuert. Erst einmal gestartet, wird reiner Sauerstoff eingeleitet, der in Ozon umgewandelt wird. Indigo wird oxidativ zu gelbem Isatin gespalten und bleibt als gelblicher Belag auf der Hose zurück, der in der anschließenden Nachwäsche verschwindet. Der Bleichprozess selbst dauert so lange, bis die Jeans die gewünschte Helligkeit erreicht haben. Das Ozon zerfällt dabei wieder zu Sauerstoff. Die Maschine ist hermetisch abgeriegelt und lässt sich erst öffnen, wenn kein Restozon mehr vorhanden ist. So wird sichergestellt, dass die Arbeiter nicht mit dem Gas in Berührung kommen.<br />
Der spanische Maschinenhersteller Jeanologia hat für sein Modell „G2“ errechnet, dass bei einer Ladung mit 100kg Füllmenge pro Hose 62% Energie, 67% Wasser und 85% Chemikalien eingespart werden.<br />
Ozon kommt übrigens schon lange in der Textilindustrie zum Einsatz, nämlich zum Entfärben von Abwasser.<br />
Kleiner Tipp für alle die dieses Verfahren einmal live sehen wollen: Der deutsche Textilhersteller Joker Jeans lädt an zwei Samstagen im Monat zur <a href="http://joker-jeans.de/herstellung.html">Showwäsche in seinem Fabrikverkauf in Ilsfeld</a>, ein seltenes Beispiel für transparente Jeansveredelung.</p>
<p>Immer mehr Firmen bewerben ihre Jeanskollektionen mit „water less“ und greifen dafür zum Laserverfahren. Diese Technologie bietet vielfältige Möglichkeiten – vom authentischen Used-Look über All-over Motive bis hin zu fotorealistischen Abbildungen. In Sekundenschnelle werden die gewünschten Optiken in den Denim gelasert und sind 1:1 reproduzierbar. Wasser wird nur zur Nachwäsche benötigt. Diese Methode ist besonders gut für Qualitäten aus reiner Baumwolle, bei höherem Elastikanteil ist davon abzuraten, da die Fasern sonst zu stark zerstört werden.<br />
Auch ist die Einhaltung von Arbeitsschutz besonders wichtig: Der Laser sollte abgeschirmt sein, damit Arbeiter keine Verletzungen erleiden können und damit der Feinstaub abgesaugt werden kann.</p>
<p>Letzte Woche traf sich das Who`s who der Denimbranche in Paris auf der <a href="https://www.denimbypremierevision.com/">Denim by Première Vision</a>. Nur wenige der Aussteller präsentierten ihre nachhaltigen Innovationen und Technologien. Warum? Die Nachfrage sei nicht da, wurde mir gesagt. Schade.<br />
Ich hoffe sehr, dass wir alle zusammen das für die Zukunft ändern können: Indem wir nachfragen.</p>
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		<title>Showtime auf der Berliner Fashion Week</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 15:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion Week Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion Week Berlin Januar 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fashion Week in Berlin ist immer eine verrückte Zeit. Am besten wäre, man könnte sich zweiteilen, denn bei dem stetig wachsenden Angebot an Veranstaltungen, Messen und Shows ist es einfach nicht möglich alles zu sehen. Gerade im Bereich Eco Fashion sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Plattformen entstanden.Es hilft also nichts: Getreu dem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-3250" alt="" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/01/Titelbild-Showtime.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p>Die Fashion Week in Berlin ist immer eine verrückte Zeit. Am besten wäre, man könnte sich zweiteilen, denn bei dem stetig wachsenden Angebot an Veranstaltungen, Messen und Shows ist es einfach nicht möglich alles zu sehen. Gerade im Bereich Eco Fashion sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Plattformen entstanden.Es hilft also nichts: Getreu dem Motto „drei Tage wach“ gilt es sich ins umfassende Angebot zu stürzen und so viel wie nur möglich mitzunehmen. Da auch in diesem Jahr wieder viele Überraschungen, einige neue Gesichter und gewohnt phänomenale Shows aufwarteten, habe ich für euch meine persönlichen Highlights gesammelt.<span id="more-3224"></span></p>
<p>Los ging es am Dienstag mit einer fantastischen Eröffnungsshow des Neuköllner Labels <a href="https://www.format-favourites.de/">Format</a> auf dem Berliner Showfloor in Huxley`s Neuer Welt. Neben den Labels Benu Berlin und 14twenty6 gehört Formatgründerin Mareike Ulman zu den glücklichen Gewinnern des ersten internationalen Designercastings von Showfloor Berlin und hatte so die Möglichkeit ihre Kollektion dort präsentieren zu können.<br />
Viele der von ihr gezeigten Kollektionsteile sind schon bekannt, was eigentlich ungewöhnlich ist, gehört aber in diesem Fall zur Grundidee des Labels: Durch ihre zeitlosen Designs funktioniert die Kollektion auch saisonunabhängig. Einige Teile sind seit der ersten Stunde von Format in der Kollektion vertreten. Diese Kollektion wird pro Saison um etwa zehn neue Teile, neue Stoffe und neue Farben erweitert, ganz im Sinne der Slow Fashion Bewegung. Durch die Styles zieht sich eine klare Designhandschrift, das Gesamtbild wirkt stimmig, wie immer recht minimalistisch, mit raffinierten Schnittdetails und lässigen Drapierungen. Daumen hoch!</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-3262" alt="" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/01/Studio-Jux-Show-Showfloor-Berlin11-630x1024.jpg" width="245" height="398" />Am Mittwoch Nachmittag hieß es dann Bühne frei für den Höhepunkt des dreitägigen <a href="http://green-showroom.net/">Green Showrooms</a>: Die Salonshow im Hotel Adlon Kempinski. In einer ca. 30 minütigen Show stellten 21 Labels aus dem gehobenen Eco Fashion-Segment ihre neuen Herbst/Winter Kollektionen für 2013/14 vor. Bei mehr als 60 präsentierten Looks eine gute Möglichkeit einen Eindruck von der großen Designvielfalt im Bereich nachhaltiger Luxusmode zu erhalten. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Outfits von <a href="https://www.johannariplinger.com/">Johanna Riplinger</a>, die in Kombination mit tollen Lederaccessoires von <a href="https://www.royalblush.ch/">Royal Blush by Jana Keller </a>präsentiert wurden, ebenso wie die Kollektion der niederländischen Newcomerin <a href="https://www.elsiengringhuis.com/">Elsien Gringhuis</a>, die durch simple, aber raffinierte Schnitte und leuchtende Farben überzeugte.<br />
Überhaupt stand der Mittwoch ganz im Zeichen der Niederlande: Ab 22.30h zeigten mit Studio Jux, Natalie de Koning und Elementum gleich drei niederländische Labels innovative und nachhaltige Mode auf dem Showfloor Berlin.<br />
<a href="https://www.luxuryistohavesimplethings.com">Elementum</a> Gründerin und Designerin Daniela Pais führte höchstpersönlich verschiedene Tragemöglichkeiten ihrer multifunktionalen Schalkleider vor und bekam dafür begeisterten Applaus.<br />
Getreu ihrem Design Motto „das Maximum an vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bei einem Minimum an Schnitten herauszuholen“ erschafft Pais Kleidungsstücke, bei deren Zuschnitt keine Stoffreste anfallen und die gleichzeitig durch ihre Multifunktionalität mehrere Kleidungsstücke auf einmal ersetzen.<br />
Zum Abschluss des Abends zeigte <a href="https://www.studiojux.com/">Studio Jux</a> seine ganze Kollektions-Bandbreite von Seidenkleidern bis zum Grobstrickcardigan für Sie und taillierten Anzügen für Ihn. Merkmale: Überschnittene Schultern, fließende Schnitte und Formen, Falten und Wickelungen. Mein Lieblingsoutfit: eine hochgeknöpfte lachsfarbene Bluse kombiniert mit einem kurzen, safranfarbenem Wollkleid mit Dreiviertelärmeln und leichtem Wasserfallausschnitt. Fantastische Farb- und Stilkombi!<br />
Am Donnerstag ging es als erstes zur Show von <a href="https://www.homep-age.com/?lang=de">P/Age</a>, ein ganz junges Berliner Label. Gegründet von den Schwestern Ania und Iwona Pilch, wurde es erst letzten Dezember gelauncht. Die für ihre Kollektion verwendeten Stoffe werden auf traditionelle Art in Guatemala handgewebt, produziert wird in Nicaragua. Die Kollektion selbst war eher ruhig mit klaren Formen und Details wie Ausschnitten, Einsätzen und Layerings.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-3263" alt="" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/01/Ada-Zanditon-Show-Lavera-Showfloor1-555x1024.jpg" width="239" height="442" />Im Anschluss dann meine persönliche Highlight-Show: Das Denim-Brand <a href="https://www.goodsociety.org/">Goodsociety</a> auf dem lavera Showfloor im Umspannwerk am Alexanderplatz. Eine funky Liveband auf dem Laufsteg inklusive Tänzer sorgten hier für die richtige Stimmung. Barfuß und extrem lässig präsentierten die Models perfekt sitzende Jeans mit coolen Waschungen. Neben Denim gab es auch einige Cordhosen zu sehen. Goodsociety überzeugt nicht nur mit seinem Design, sondern auch mit umweltschonenden Herstellungsverfahren und seinem Charity-Konzept (25% des Gewinns gehen an ausgewählte soziale Projekte).<br />
Spektakulär ging es dann auch gleich weiter: Katie Melua moderierte die ziemlich gut besuchte Show der britischen Modedesignerin <a href="https://www.adazanditon.com/">Ada Zanditon</a>, die erstmalig ihre Eco-Fashion Kollektion auf dem lavera Showfloor präsentierte. Jedes ihrer ziemlich außergewöhnlichen und originellen Kleider – oder sollte ich eher Kreationen sagen? &#8211; ist ein Unikat. Merkmale der Kollektion: Viel nackte Haut, figurbetonte Kleider, kurze Röcke, glamourös, betonte Schultern, musterreiche Stoffe, Transparenzen, Metallic und Leder. Fazit: Sexy und ziemlich schräg. Auf jeden Fall ein Highlight!</p>
<p>Nach drei bewegten Tagen, wenig Schlaf, zahlreichen Shows mit bleibenden Eindrücken lautet das Resümee ganz klar: Die „grüne“ Mode hat sich auf der Fashion Week facettenreich und innovativ präsentiert! Damit ist sie ihrem Kerngedanken der Nachhaltigkeit gleich doppelt gerecht geworden, denn bei dem breiten Angebot von Streetwear über Avantgarde bis High-End Fashion vergisst so schnell keiner der Besucher, was für einen fabelhaften Auftritt die Eco Fashion auf der Fashion Week 2013 hingelegt hat. Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Mal.</p>
<p><em>Dieser Artikel ist ein Crosspost von Marina Chahboune und erscheint zeitgleich auf ihrem wunderbaren Blog <a href="http://beyondfashion.de/">beyondfashion.de</a>.</em></p>
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