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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; Gesehen</title>
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		<title>Von alten und jungen Pionieren</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 19:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Fredericke]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Nachbericht zur 29. INNATEX von Lebenskleidung Vom 6. bis 8. August zeigten 238 Aussteller ihre Kollektionen auf der INNATEX 29. Es gibt Dinge die wirken wie aus einer vergangenen Zeit. Früher gab es mal selbst kopierte Kataloge auf Altpapier aus denen man umständlich per ausgeschnittenem Bestellformular und mit beigelegten frankierten Briefmarken Dinge bestellen konnte. Ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Ein Nachbericht zur 29. INNATEX von Lebenskleidung</strong></p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/Summerfest.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1364" title="Photo:www.peterporst.com für Innatex" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/Summerfest.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Vom 6. bis 8. August zeigten 238 Aussteller ihre Kollektionen auf der INNATEX 29. Es gibt Dinge die wirken wie aus einer vergangenen Zeit. Früher gab es mal selbst kopierte Kataloge auf Altpapier aus denen man umständlich per ausgeschnittenem Bestellformular und mit beigelegten frankierten Briefmarken Dinge bestellen konnte. Ein wenig so hat die INNATEX   anfangs auf uns gewirkt &#8211; die seit 1997 stattfindende Internationale Naturtextilmesse in Hofheim-Wallau. Laut eigener Aussage mittlerweile die wichtigste Ordermesse im Bereich Green Fashion und Naturtextilien in Europa. Damen in ihren 50ern mit aufwendig drapierten Filzmänteln und Wohlfühlstiefeln. Wallende Baumwollkleider, Hanfjacken und Alpaka Decken. Ein Publikum scheinbar fern ab von den Ethical Fashion Shows dieser Zeit. Aber der Schein trügt.</p>
<p><span id="more-1362"></span></p>
<p>Das Klischee von einem „Ökopublikum“ alten Schlags das mehr Wert auf das Material denn auf das Aussehen legt hat sich geändert. Die Messe bewegt sich weg von reinen Naturtextilien, die nicht notwendigerweise nachhaltig produziert sein müssen hin zu zertifizierter Ware und frischen Designs.</p>
<p>Die von der INNATEX  im letzen Jahr eingeführten Nachhaltigkeitskriterien, das mindestens 10% der Kollektion aus kbA-Baumwolle oder kbT-Wolle bestehen müssen, scheinen die Aussteller beflügelt zu haben sich mehr Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit in Ihren Kollektionen zu machen.</p>
<p>Für 2012 sollen die Kriterien nochmal um 10% auf 20% der Gesamtkollektion angehoben werden.</p>
<p>Bereits zum Beginn des Jahres 2011 hatten 25 % der Aussteller Stoffe aus GOTS zertifizierter Produktion vorzuweisen und im Sommer waren bereits mehr als die Hälfte der Aussteller mit zertifizierten Stoffen ( kbA/kbT/ Fairtrade/ GOTS) auf der Messe vertreten.</p>
<p>Das mag wohl auch daran liegen das dieses Jahr zum ersten Mal 12 <a href="http://innatex.muveo.de/index.php?id=33&amp;L=0" target="_blank">„Design-Discoveries“</a> angenommen wurden und diese fast ausschließlich GOTS zertifizierte Produkte anboten. Unter den Design Discoveries etwa die Organic Snowboard-Kollektion von <em><a href="http://pyua.de" target="_blank">PYUA</a></em> aus Kiel, die erfrischend nordische Streetwear von <em><a href="https://www.recolution.de" target="_blank">Recolution</a></em> aus Hamburg oder die eleganten und absolut fair produzierten Kleider von <em><a href="www.anzueglich.at" target="_blank">anzüglich</a></em> aus Wien.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/Design-Discovery-Rec..jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1363" title="Photo: www.peterporst.com für Innatex" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/Design-Discovery-Rec..jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Gerade die Mischung aus alten Naturtextilhasen und den jungen grünen Designern die nachrücken und die INNATEX ergänzen, ist diesmal sehr angenehm aufgefallen.</p>
<p>Das die INNATEX im Ganzen mehr nachhaltig werden möchte konnte man am Gemeinschaftsstand von <a href="https://www.co2ol.de" target="_blank">CO2OL</a> und <a href="https://www.ecoscan.info" target="_blank">ecoScan</a> sehen. Mit Hilfe einer Scan-Software auf dem Smartphone konnte der persönliche CO2-Fußabdruck der Anreise ermittelt werden. Die InNaTex spendete für jeden Teilnehmer den Gegenwert von 80kg CO2. Knapp 400 Besucher konnten für die Aktion gewonnen und 32 Tonnen CO2 kompensiert werden.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/innatex-klima.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1366" title="photo: www.peterporst.com für Innatex" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/innatex-klima.jpg" alt="" width="490" height="517" /></a></p>
<p>Auch die durchaus strenge Kontrolle der Zertifikate der Aussteller durch das <em>Institute for Marketecology</em> (IMO) kann als solches Indiz der Ernsthaftigkeit gewertet werden.</p>
<p>Kleine Details wie ein leckeres Bio-Catering und Bioseife auf den Toiletten fielen positiv auf und unterstreichen den ganzheitlich ökologischen  Ansatz der Messe.</p>
<p>Die sympathische Modeschau mit wohlgenährten Models und einen Lächeln im Gesicht war ehrlich. Ein schönes Kontrastprogramm zu den Magermodels mit Heroinblick die man von der Fashion Week aus Berlin kennt. Selbst hier scheint es einen vernünftigen Trend in die richtige Richtung zu geben, wenn man es denn mit der Ganzheitlichkeit im Bereich Grüne Mode ernst nimmt.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/modenschau-.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1367" title="photo: www.peterporst.com für Innatex" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/08/modenschau-.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Fazit: Die Insel INNATEX bewegt sich überzeugend in Richtung „mehr“ Ökologie und Nachhaltigkeit und bietet Ihre Stammeinkäufern zunehmend  grüne und frische Brands und Designer. We like!</p>
<p>Text: Enrico Rima &amp; Benjamin Itter / Lebenskleidung</p>
<p>Photos: <a href="https://www.peterporst.com/">www.peterporst.com</a> für INNATEX</p>
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		<title>Model mit Mission</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 14:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Lily Cole, Supermodel, Studentin und Ethical-Fashion-Fan, vermisst Sachen, die etwas wert sind und nicht nur in Mode. Isn&#8217;t sustainable fashion inherently oxymoronic? &#8222;It is!&#8220; she agrees, laughing. &#8222;It is oxymoronic, just in terms of the name &#8218;fashion&#8216; meaning trends. And so it&#8217;s risky, biting the hand that feeds me, obviously. But I don&#8217;t think it&#8217;s [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://tristophe.files.wordpress.com/2009/10/lily-cole.jpg" alt="http://tristophe.files.wordpress.com/2009/10/lily-cole.jpg" width="209" height="314" /></p>
<p>Lily Cole, Supermodel, Studentin und Ethical-Fashion-Fan, <a href="https://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/2011/mar/21/lily-cole-supermodel-fashion-ethical?&amp;CMP=EMCLIFEML1634">vermisst Sachen, die etwas wert sind und nicht nur in Mode. <span id="more-1010"></span></a><a href="https://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/2011/mar/21/lily-cole-supermodel-fashion-ethical?&amp;CMP=EMCLIFEML1634"> </a></p>
<blockquote><p>Isn&#8217;t sustainable fashion inherently oxymoronic? &#8222;It is!&#8220; she  agrees, laughing. &#8222;It is oxymoronic, just in terms of the name &#8218;fashion&#8216;  meaning trends. And so it&#8217;s risky, biting the hand that feeds me,  obviously. But I don&#8217;t think it&#8217;s particular to the clothing industry.  It&#8217;s a problem with the manufacture of everything. I mean, the fact that  there&#8217;s already a second iPad out now is &#8218;fashion&#8216;, in a similar way. I  don&#8217;t think this is fashion&#8217;s fault. It&#8217;s a broader issue to do with  the capitalism, and an economy which needs us to keep buying, and  creating this superfluous kind of waste. It&#8217;s not that I don&#8217;t believe  in creativity and innovation and new ideas, and the creativity that  comes with fashion, which I really respect. But one of my biggest  concerns is just how cheap we expect everything to be.&#8220;</p>
<p>P.S. Absolut sehenswert: <a href="http://video.nytimes.com/video/2011/03/21/nyregion/100000000735431/garmentlabor.html">&#8222;Struggling to stitch&#8220;</a> über bittere Jobs in New York´s Nähereien. Danke an Bernd für den Tipp!</p></blockquote>
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		<title>Groß denken</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 19:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Ankündigung mit biblischer Wucht. Die Größten der Großen in der Textilindustrie, darunter Adidas, Nike, H&#38;M und C&#38;A, kündigen an, dass sie nur noch Textilien produzieren wollen, die Mensch und Umwelt nicht schaden. Die Sustainable Apparel Coalition denkt groß und kündigt deshalb im selben Atemzug absolute Offenheit an. Das ist kein Pappenstiel, was [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Ankündigung mit biblischer Wucht. Die Größten der Großen in der Textilindustrie, darunter Adidas, Nike, H&amp;M und C&amp;A, kündigen an, dass sie nur noch Textilien produzieren wollen, die Mensch und Umwelt nicht schaden. Die <a href="http://apparelcoalition.org">Sustainable Apparel Coalition </a>denkt groß und kündigt deshalb im selben Atemzug absolute Offenheit an.</p>
<p>Das ist kein Pappenstiel, was sie sich vorgenommen haben. Denn die Produktion von Textilien verschlingt und verschmutzt wertvolle Ressourcen im wirklich großen Stil. Beispiel Wasserverbrauch: 2009 verbrauchte die Textilindustrie 13,68 Billionen Liter Frischwasser, um 60 Millionen Tonnen Stoff zu produzieren.Beispiel Energie: Eine Billion Kilowattstunden braucht es Jahr für Jahr, um den weltweiten Kleiderbedarf zu fertigen. Das entspricht 10 Prozent des globalen Kohlendioxidausstoßes.</p>
<p>So klar wie die Fakten sind, so klar und messbar sollten die Ziele der Koalition sein. Darauf gilt es jetzt, ein waches Auge zu haben. Aber ein vorsichtiges &#8222;Willkommen Sustainable Apparel Coalition&#8220; ist definitiv drin.</p>
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		<title>Mehr wäre Mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 20:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Horst Seehofer war nie auf der weltweit größten Ökomesse Biofach &#8211; dabei liegt Nürnberg in Bayern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner kam, wenn auch nur kurz und nicht zur Eröffnung. Immerhin: die Modenschau stand auf ihrem Programm. Ihr neuer Staatssekretär Peter Bleser hielt das, was er sah, sogar für &#8222;Haute Couture&#8220; &#8211; das war es deutlich nicht. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_bf_07421.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-989" title="2011_bf_07421" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_bf_07421-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_bf_13062.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-990" title="2011_bf_13062" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_bf_13062-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/02/mw_biofach_2011_110218103054.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-992" title="mw_biofach_2011_110218103054" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2011/02/mw_biofach_2011_110218103054-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Horst Seehofer war nie auf der weltweit größten Ökomesse Biofach &#8211; dabei liegt Nürnberg in Bayern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner kam, wenn auch nur kurz und nicht zur Eröffnung. Immerhin: die Modenschau stand auf ihrem Programm. Ihr neuer Staatssekretär Peter Bleser hielt das, was er sah, sogar für &#8222;Haute Couture&#8220; &#8211; das war es deutlich nicht. <a href="https://www.biofach.de/de/presse/mediacenter/fotos/default.ashx?exturl=http%3a%2f%2fphoto.nuernbergmesse.de%2fsearch.php%3fdo%3dModenschau%2b2011">Zu sehen war sehr viel vom Selben</a> &#8211; was daran lag, dass vor allem die Pioniere der Naturtextilbranche sich zeigten. Es wirkte, als ob die Ökomode nicht recht vom Fleck kommt. Wer die Schauen in Berlin besucht hat, weiß, dass das nicht so ist. Schön wäre ein Schulterschluss zwischen Alten und Jungen. <span id="more-986"></span></p>
<p>Nächstes Jahr wird das so sein. Die Textilnation Indien wird in 2012 Partnerland der Biofach. Das bedeutet einen prominenten Auftritt für die Ökomode und den Sprung in die Auftaktveranstaltung mit Hunderten von Gästen. Abends zeigen wir uns dann mitten in der Stadt &#8211; als Novum gab es bereits dieses Jahr einen Brückenkopf der Messe im Kulturzentrum K4. Alle Veranstaltungen waren rappeldicke voll &#8211; soll heißen, die Verbraucher wollen den Wandel bei Lebensmittel, Kosmetika, Mode sehen, spüren und darüber diskutieren. Das war eigentlich das beste Signal, was ich aus Nürnberg mit genommen habe.</p>
<p>Apropos Nachwuchs, den ich gerne sehen möchte! Im Öko-Camp bei Bernd Hausmann war auch Julia Müller zu Gast, eine der <a href="https://www.sdbi.de/">Preisträgerinnen des European Fashion Awards 2011</a>. Ihre Männerkollektion war für mich das modische Highlight in Nürnberg. Julia, die an der Hochschule für Kunst und Design in Halle studiert, setzt auf grüne Mode. Was will ich mehr?</p>
<p>Ein alter Hase in Sachen Green Fashion, der jetzt aber erst seine erste eigene Kollektion vorstellt, ist Christoph Dahn aus Freiburg. <a href="http://lozenge.cc/blog/">Erste Bilder der Teile, die ab Herbst zu haben sind, gibt es brandaktuell hier. </a></p>
<p>Sein Label Lozenge spricht sich übrigens Lossenge.</p>
<p><strong>P.S. Ein besonders herzlicher Dank von mir geht an alle, die auf dem Textilkongress gesprochen haben und uns alle auf den neuesten Stand gebracht!</strong></p>
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		<title>Mehr Substanz, Herr Müller!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 19:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl-Heinz Müller, Chef der Bread&#38;Butter, Zentralgestirn im Mode-Himmel und jemand, dem die Branche folgt wie einem Leitwolf, hält nicht viel von Ökomode. Jedenfalls, wenn man seinem Zitat in der &#8222;Textilwirtschaft&#8220; glaubt. &#8222;Ich glaube, dass die Öko-Bewegung keine wirkliche Substanz hat. Qualität, Wertigkeit und Niveau. Das zählt viel mehr.&#8220; Zeit für ein Geständnis. Ich finde Karl-Heinz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.faz.net/m/%7BFA0042AE-2E1B-4E4A-9B01-04EA81CD4C66%7Dg225_4.jpg" alt="https://www.faz.net/m/%7BFA0042AE-2E1B-4E4A-9B01-04EA81CD4C66%7Dg225_4.jpg" width="217" height="325" /> <a href="http://profashionals.posterous.com/standpunkte-3-karl-heinz-muller-halt-nichts-v"></a></p>
<p><a href="http://profashionals.posterous.com/standpunkte-3-karl-heinz-muller-halt-nichts-v">Karl-Heinz Müller</a>, Chef der Bread&amp;Butter, Zentralgestirn im Mode-Himmel und jemand, dem die Branche folgt wie einem Leitwolf, hält nicht viel von Ökomode. Jedenfalls, wenn man seinem Zitat in der &#8222;Textilwirtschaft&#8220; glaubt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich glaube, dass die Öko-Bewegung keine wirkliche Substanz hat. Qualität, Wertigkeit und Niveau. Das zählt viel mehr.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zeit für ein Geständnis.<br />
<span id="more-962"></span></p>
<p>Ich finde Karl-Heinz Müller und seine bauchigen  Urteile spannend und sicher ist er jemand, der ein Gespür für Modernität und die Spielarten von Zeitgeist hat. Außerdem dachte ich bisher recht großzügig, wir lägen auf der selben Linie. Zumindest seitdem ich in seinem preisgekrönten Laden <a href="https://www.14oz-berlin.com/cms/">14oz in Berlin</a> stand und dieses Spielen mit Langlebigkeit, Tradition und Qualität ein angenehmes Gegengewicht zur allzu schnell-lebigen Modebranche fand. Das antik anmutende Interieur (angeblich Secondhand aus Paris) war so wenig aufgeregt und so beiläufig oldschool, dass ich kurz dachte, wir seien eigentlich beide müde, was das Hinterherhecheln hinter immer neuen Trends anginge. Irgendwie hatte der Laden was Androgynes, viel Denim, keine Prinzessinnen-Looks.</p>
<p><strong>Theoretisch, so dachte ich, ist der Mann auf dem richtigen Weg. </strong></p>
<p>Offenbar verstehen der Mode-Entertainment-König und ich aber doch etwas extrem Unterschiedliches unter Substanz, Qualität und Niveau. Unter &#8222;meaningful products&#8220;, die ins 21. Jahrhundert passen. Wie kann die fortgesetzte Ausbeutung von natürlichen Ressourcen substantiell sein? Wie die fortgesetzte Ungerechtigkeit gegenüber denen, die die Mode letztendlich zusammen nähen, ein Zeichen von Niveau?</p>
<p>Ach herrje, Karl-Heinz Müller. Können Sie und die Branche wirklich nach wie vor so wenig mit dem Thema Ökologie und Ethik anfangen? Wie können Sie Qualität ohne ökologische und ethische Qualität verstehen? Überlagert ihre Obsession für Mode jede Vernunft, jeden Sinn für die wirklichen Fragen der Zukunft?</p>
<p>Dabei hätte ich so gerne Köpfe wie Sie an meiner Seite. Oder zumindest das Gefühl, das es möglich ist, unsere unterschiedlichen Zeitgefühle ins Gleichgewicht zu bringen.</p>
<p>Für einen emotionalen Menschen wie Müller scheint die Ökomode immer noch die falschen Vibes zu versprühen. Nichts davon scheint ihn wirklich gestalterisch und ökonomisch zu überzeugen. Und &#8211; zugegeben &#8211; ich spüre diese Kluft gelegentlich auch. Zwischen dem gewaltigen Öko-Versprechen und dem, wie die Mode sich tatsächlich praktisch zeigt.</p>
<p>Dann weiß ich wie heute morgen beim Auspacken eines verspäteteten Geschenk-Paketes kaum, was ich mit dieser misslungenen Mischung aus Schal, Stola und Sesselüberzug eigentlich machen soll? Will ich mir das anziehen?  Wie lange muss ich eigentlich noch täglich solche Kröten schlucken?</p>
<p>Aber umgekehrt sehe ich dann, was Karl-Heinz Müller mir auf der Bread&amp;Butter anbietet. Was ja wohl Substanz, Wertigkeit und Niveau haben soll. Doch das Gros, das ich dort sehe, sind nur negative Ausschläge der Entwicklungskurve. Suchen wir andere Lösungen, Karl-Heinz Müller. Und ja, meinetwegen auch andere Vibes.</p>
<p>Wie wäre es zunächst mal mit einem Doppelinterview in der Textilwirtschaft?</p>
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		<title>Billiges hat einen Preis</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 16:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bleiben wir bei den Kratzbürsten. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat erneut eine Rundreise von Näherinnen durch Deutschland organisiert, die über ihre notorisch schlecht bezahlte Arbeit bei Discountern reden. In Hamburg bin besonders auf die Debatte mit dem Vertreter von BSCI gespannt, bei denen auch Lidl und etlich andere Branchengrößen organisiert sind. Dass jemand kommt, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bleiben wir bei den Kratzbürsten. Die <a href="https://www.saubere-kleidung.de">Kampagne für Saubere Kleidung</a> hat erneut eine Rundreise von Näherinnen durch Deutschland organisiert, die über ihre notorisch schlecht bezahlte Arbeit bei Discountern reden. In Hamburg bin besonders auf die Debatte mit dem Vertreter von BSCI gespannt, bei denen auch Lidl und etlich andere Branchengrößen organisiert sind. Dass jemand kommt, finde ich ehrenwert. Gisela Burckhardt wird sicher ein guter Gegenpart sein. Ich besuche die Veranstaltung mit Mark Starmanns, dessen englischsprachigen <a href="https://www.starmanns.de">Spezialblog</a> zum Thema ich ja bereits empfohlen habe.</p>
<p>Hier die Details zum Programm: <a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-11_hamburg_rundreise1.pdf">2010-11-11_hamburg_rundreise1</a></p>
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		<title>Nicht noch Mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal wird es mir dem Konsum einfach zu viel und dann sehne ich mich nach einem Befreiungsschlag und einer Seite oder einem Magazin oder einer Partei, die mir sagt, auf was ich alles getrost verzichten könnte. Das ist nämlich wahrlich zukunftsweisend. Nur einen leicht eingängigen Namen für die &#8222;No More More-Idee&#8220; suche ich noch. Zeitgemäß [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_l7kgh9rPrN1qzv12bo1_400.jpg" alt="http://28.media.tumblr.com/tumblr_l7kgh9rPrN1qzv12bo1_400.jpg" /></p>
<p><img style="cursor: -moz-zoom-in;" src="http://30.media.tumblr.com/tumblr_l7odn67PY01qzv12bo1_400.jpg" alt="http://30.media.tumblr.com/tumblr_l7odn67PY01qzv12bo1_400.jpg" width="352" height="532" /></p>
<p>Manchmal wird es mir dem Konsum einfach zu viel und dann sehne ich mich nach einem Befreiungsschlag und einer Seite oder einem Magazin oder einer Partei, die mir sagt, auf was ich alles getrost verzichten könnte. Das ist nämlich wahrlich zukunftsweisend. Nur einen leicht eingängigen Namen für die &#8222;No More More-Idee&#8220; suche ich noch.</p>
<p>Zeitgemäß und gleichzeitig inspirierend fand ich deshalb <a href="http://unconsumption.tumblr.com/">die Internetseite &#8222;UNconsumption&#8220;</a>, die zeigt, was sich aus alten Sachen noch Neues machen lässt. Das Kleid aus Kabeln gehört genauso zum Repertoire wie die Lampe aus Suppendosen oder eben die Sneakers aus den alten Jeans, die ihr oben seht. Natürlich geht es nicht nur um Mode, aber weil gerade Kleidung exzessiv gekauft wird, ist Recycling definitiv angesagt.</p>
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		<title>Mehr als ein T-Shirt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Matt&#8217;s T-Shirt Challenge from howies on Vimeo. Vom Rebellensymbol zur Ich-Uniform: Der Bielefelder Kunstverein noch zeigt noch bis Ende Januar 2010 die Kulturgeschichte des T-Shirts. Ich nutze meine T-Shirts ja auch gelegentlich als Wandzeitung plus Aktion, um Konzernen auf die Pelle zu rücken. Das nennt sich dann  &#8222;außermodisches Anliegen&#8220;. Mit dem Kauf eines fair gehandelten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7701841&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7701841&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/7701841">Matt&#8217;s T-Shirt Challenge</a> from <a href="http://vimeo.com/howies">howies</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Vom Rebellensymbol zur Ich-Uniform: Der <a href="https://www.bielefelder-kunstverein.de">Bielefelder Kunstverein</a> noch zeigt noch bis Ende Januar 2010 die Kulturgeschichte des T-Shirts. Ich nutze meine T-Shirts ja auch gelegentlich als Wandzeitung plus Aktion, um Konzernen auf die Pelle zu rücken. Das nennt sich dann  &#8222;außermodisches Anliegen&#8220;.</p>
<p>Mit dem Kauf eines fair gehandelten T-Shirts aus Biobaumwolle kann man vielleicht nicht die Welt retten, aber es ist sicher immer eine klare Entscheidung gegen das konventionell gemachte Pendant &#8211; das regelhaft in moderner Sklavenarbeit hergestellt und mit zweifelhaften Farben und Druckpasten malträtiert ist. Das wird bei aller Häme gegen die &#8222;naiven&#8220; Konsum-Ökos gerne vergessen.<span id="more-623"></span></p>
<p>Mein Ökokonsum hält mich nicht ab, die Weltrevolution zu fordern, aber warten will ich nicht darauf, sondern bereits jetzt jeden Tag andere Entscheidungen treffen &#8211; auch beim Einkaufen. <strong>In der Zeitschrift Neon war zu lesen, Leute, die echt die Welt retten wollten, seien verschroben und nie modisch. Ich bin beides und lasse mir von Stil-Experten nicht das Gegenteil einreden. </strong></p>
<p>P.S. Das charmante Video des britischen Ökolabels <a href="https://www.howies.co.uk">Howies</a> (gehört inzwischen zu Timberland, haste ja recht Zündstoff-Sascha!) habe ich beim Bloggerkollektiv <a href="https://www.korrekte-klamotten.de">Korrekte Klamotten</a> gesehen. Merci! Ich verabschiede mich für diese Woche nach Berlin zum Utopia-Kongress und zur Konsum-Wende.</p>
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		<title>Glotze an</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 13:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quarks&#38;Co, das Wissenschaftsmagazin des WDR, will vor Beginn der Klimaschutzverhandlungen in Kopenhagen zeigen, wie man die Welt in kleinen Schritten retten kann. Neben Fisch und Flugobst geht es auch um den Kauf von Ökojeans. Start der dreiteiligen Reihe ist Dienstag, der 17. November ab 21 Uhr.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/1117/img/Q_Klima_1_Banner.jpg" alt="https://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/1117/img/Q_Klima_1_Banner.jpg" /></p>
<p>Quarks&amp;Co, das Wissenschaftsmagazin des WDR, will vor Beginn der Klimaschutzverhandlungen in Kopenhagen zeigen, wie man die Welt in kleinen Schritten retten kann. Neben Fisch und Flugobst geht es auch um den Kauf von Ökojeans. <a href="https://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/1117/uebersicht_klimarettung.jsp">Start der dreiteiligen Reihe ist Dienstag, der 17. November ab 21 Uhr. </a></p>
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		<title>Das David-Prinzip</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man mit kreativem Protest die Mode-Welt verändert, demonstriert die Kampagne für Saubere Kleidung. Persönlich glaube ich, dass es Zeit wird ein wenig Öl ins Feuer zu gießen und seinen Widerstand öffentlich zu zeigen. Es gärt doch in vielen. Vielen fehlen indes Do-it-yourself-Anleitungen, die Strickmuster, wie das eigene Anliegen originell zu präsentieren ist. Einen völlig [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/_l5sJ_0qRBc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="https://www.youtube.com/v/_l5sJ_0qRBc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie man mit <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=549">kreativem Protest </a>die Mode-Welt verändert, demonstriert die Kampagne für Saubere Kleidung. Persönlich glaube ich, dass es Zeit wird ein wenig Öl ins Feuer zu gießen und seinen Widerstand öffentlich zu zeigen. Es gärt doch in vielen. Vielen fehlen indes Do-it-yourself-Anleitungen, die Strickmuster, wie das eigene Anliegen originell zu präsentieren ist. <span id="more-571"></span>Einen völlig anderen Weg geht die Hamburger Künstlerin Yutta Saftiens, die zur Zei eine riesengroße Schlingpflanze häkelt, die im September 2010 auf einer der Brücken Istanbuls Ost und West miteinander verbinden soll. Ihr Thema ist Frieden, <a href="https://www.junghanswolle.de/media/pdf/yutta-saftien.pdf">ihr Werkzeug die Kunst.</a></p>
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