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	<title>Kommentare zu: Modern Organic Product</title>
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		<title>Von: Kirsten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 19:13:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Herr Beuth: Sorry! Ich habe es mehrfach telefonisch probiert und würde mich auch immer noch freuen. Tokio!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herr Beuth: Sorry! Ich habe es mehrfach telefonisch probiert und würde mich auch immer noch freuen. Tokio!</p>
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		<title>Von: Willie Beuth</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-60014</link>
		<dc:creator><![CDATA[Willie Beuth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 14:28:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Frau Brodde,

sehr interessant, auch Ihr voriger Artikel zur weissen Unschuld.

Aber wenn Sie doch selbst betonen, dass Dinge ehrlich und transparent angegangen werden sollen warum dann keine Bereitschaft zu einem offenen Gespräch über die von mir angemerkten Unklarheiten bei Öko und Fair??

Ich würde mich immer noch freuen!
Grüsse aus Tokio!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Brodde,</p>
<p>sehr interessant, auch Ihr voriger Artikel zur weissen Unschuld.</p>
<p>Aber wenn Sie doch selbst betonen, dass Dinge ehrlich und transparent angegangen werden sollen warum dann keine Bereitschaft zu einem offenen Gespräch über die von mir angemerkten Unklarheiten bei Öko und Fair??</p>
<p>Ich würde mich immer noch freuen!<br />
Grüsse aus Tokio!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anja Wakeham</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-59996</link>
		<dc:creator><![CDATA[Anja Wakeham]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 15:27:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleidung, die nur zu einem Teil aus Biobaumwolle besteht halte ich für Quatsch und das will ich auch als Konsument nicht haben. Das ist reines greenwashing von Labels, die meinen man müsste das aus Imagegründen machen. Ich bin dafür mehr Kleidung hier herzustellen und gute Arbeitsbedingungen zu garantieren. Aber wenn wir die Billigklamotten nicht kaufen, geht es den Menschen z.B. in Bangladesh noch schlechter. Ohne die Arbeit würden sie wahrscheinlich verhungern. So überleben sie allerdings gerade so und auch bei uns arbeiten Menschen für so wenig Geld, dass für Kleidung eigentlich nichts überbleibt. Dagegen lebt der Kik-Chef in einer riesigen Villa und häuft ein noch riesigeres Privatvermögen an. Diesen Zusammenhang sollte man nie vergessen !
Ich kaufe Fairtrade-Biobaumwolle aus Indien und mache daraus hier eine Kollektion, die ich zu Fuss in einen Laden trage. Wenn ich demnächst ev. davon leben kann, bin ich schon zufrieden !]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleidung, die nur zu einem Teil aus Biobaumwolle besteht halte ich für Quatsch und das will ich auch als Konsument nicht haben. Das ist reines greenwashing von Labels, die meinen man müsste das aus Imagegründen machen. Ich bin dafür mehr Kleidung hier herzustellen und gute Arbeitsbedingungen zu garantieren. Aber wenn wir die Billigklamotten nicht kaufen, geht es den Menschen z.B. in Bangladesh noch schlechter. Ohne die Arbeit würden sie wahrscheinlich verhungern. So überleben sie allerdings gerade so und auch bei uns arbeiten Menschen für so wenig Geld, dass für Kleidung eigentlich nichts überbleibt. Dagegen lebt der Kik-Chef in einer riesigen Villa und häuft ein noch riesigeres Privatvermögen an. Diesen Zusammenhang sollte man nie vergessen !<br />
Ich kaufe Fairtrade-Biobaumwolle aus Indien und mache daraus hier eine Kollektion, die ich zu Fuss in einen Laden trage. Wenn ich demnächst ev. davon leben kann, bin ich schon zufrieden !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-59980</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 09:43:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir als kleines &quot;Label&quot; mit Drang die Welt zu ändern, finden das &quot;Blending&quot; und greenwashing der großen Textilkonzerne beschämend und für die Sache abträglich. 
Denn wieviele Konsumenten gehen tatsächlich in ein Geschäft und fragen nach der genauen Zusammensetzung eines Shirts. Es steht &quot;Bio&quot; drauf, dann kann ich auch &quot;Bio&quot; erwarten. 
Und tatsächlich halte ich es dem Konsumenten gegenüber für fairer einfach zu sagen &quot;Bio ist nicht unser Ding, punkt, aus&quot;, als mit so pseudo-Blends zu starten. 
Um es anders zu sagen: bei KIK weiss man, dass man KEINE bio-fairen Produkte kaufen kann. 
Wenn Marc O&#039;Polo oder Esprit sagen, wir haben jetzt Bio dann könnte man das ja glauben, denn die Preise würden dies ja zulassen.
Zudem können die großen Anbieter sehr wohl auch langfristig investieren und so den Umbau von konventioneller Baumwolle zu Biobaumwolle ermöglichen. Machen sie aber nicht.
Von Fairtrade möchte ich gar nicht anfangen....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir als kleines &#8222;Label&#8220; mit Drang die Welt zu ändern, finden das &#8222;Blending&#8220; und greenwashing der großen Textilkonzerne beschämend und für die Sache abträglich.<br />
Denn wieviele Konsumenten gehen tatsächlich in ein Geschäft und fragen nach der genauen Zusammensetzung eines Shirts. Es steht &#8222;Bio&#8220; drauf, dann kann ich auch &#8222;Bio&#8220; erwarten.<br />
Und tatsächlich halte ich es dem Konsumenten gegenüber für fairer einfach zu sagen &#8222;Bio ist nicht unser Ding, punkt, aus&#8220;, als mit so pseudo-Blends zu starten.<br />
Um es anders zu sagen: bei KIK weiss man, dass man KEINE bio-fairen Produkte kaufen kann.<br />
Wenn Marc O&#8217;Polo oder Esprit sagen, wir haben jetzt Bio dann könnte man das ja glauben, denn die Preise würden dies ja zulassen.<br />
Zudem können die großen Anbieter sehr wohl auch langfristig investieren und so den Umbau von konventioneller Baumwolle zu Biobaumwolle ermöglichen. Machen sie aber nicht.<br />
Von Fairtrade möchte ich gar nicht anfangen&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-59922</link>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 13:30:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-59922</guid>
		<description><![CDATA[Deinem Beitrag und auch dem folgenden Kommentar kann ich nur zustimmen.
Sicherlich ist jeder Liter Pestizide, der gespart, jede Arbeiterin, die besser bezahlt wird ein Schritt in die richtige Richtung. Ob diese kleinen Schritte auch in der Summe einen Weg in die richtige Rechnung ergeben, wird sich zeigen. Denn allgemein geht die Tendenz weiter in Richtung mehr Kollektionen pro Jahr: Das bedeutet mehr Konsum, mehr Müll, mehr Zeitdruck bei der Produktion.
Die textile Kette zu verbessern jedoch bedeutet mehr, als Biobaumwolle zu verarbeiten. Besonders die Sozialstandards bereiten mir immer noch viel Sorge, auch bei so genannter &#039;Ethical Fashion&#039;. Viele Hersteller ruhen sich meiner Ansicht nach auf ihrem Ökoimage aus und machen nicht genug für die Produzent_innen. Denn das bedeutet auch mittelfristig sehr viel Arbeit und braucht Know-How.
Wir versuchen da immer wieder (und in letzter Zeit vermehrt) nachzuhaken, um unseren Kund_innen halbwegs gesicherte Informationen über die Sozialstandards zu geben. Ein extrem mühsames Unterfangen...
Ich bin sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deinem Beitrag und auch dem folgenden Kommentar kann ich nur zustimmen.<br />
Sicherlich ist jeder Liter Pestizide, der gespart, jede Arbeiterin, die besser bezahlt wird ein Schritt in die richtige Richtung. Ob diese kleinen Schritte auch in der Summe einen Weg in die richtige Rechnung ergeben, wird sich zeigen. Denn allgemein geht die Tendenz weiter in Richtung mehr Kollektionen pro Jahr: Das bedeutet mehr Konsum, mehr Müll, mehr Zeitdruck bei der Produktion.<br />
Die textile Kette zu verbessern jedoch bedeutet mehr, als Biobaumwolle zu verarbeiten. Besonders die Sozialstandards bereiten mir immer noch viel Sorge, auch bei so genannter &#8218;Ethical Fashion&#8216;. Viele Hersteller ruhen sich meiner Ansicht nach auf ihrem Ökoimage aus und machen nicht genug für die Produzent_innen. Denn das bedeutet auch mittelfristig sehr viel Arbeit und braucht Know-How.<br />
Wir versuchen da immer wieder (und in letzter Zeit vermehrt) nachzuhaken, um unseren Kund_innen halbwegs gesicherte Informationen über die Sozialstandards zu geben. Ein extrem mühsames Unterfangen&#8230;<br />
Ich bin sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-59539</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 11:31:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=1060#comment-59539</guid>
		<description><![CDATA[Danke für diesen Beitrag.
Wenn eine Marke ernsthaft in Richtung ecofair unterwegs ist wie zum Beispiel nudie, dann kann ich verstehen, dass diejenigen Produkte, die bereits zertifiziert beide Kriterien - öko UND fair - erfüllen, in einen grünen concept-store oder online-Handel aufgenommen werden. Wenn aber eine Marke sonst unfaire konventionelle Mode führt und nur ein Linie nicht zertifiziert organic ist und von fair trade gar keine Rede, dann riecht das streng nach greenwashing. Wenn die dann in grünen stores landen, schadet das meiner Meinung nach der Vertrauensbildung bei den Verbraucher/innen - Dann würde ich in einem grünen store vielleicht sogar Produkte aus Kinderarbeit kaufen - eine Horrorvorstellung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Beitrag.<br />
Wenn eine Marke ernsthaft in Richtung ecofair unterwegs ist wie zum Beispiel nudie, dann kann ich verstehen, dass diejenigen Produkte, die bereits zertifiziert beide Kriterien &#8211; öko UND fair &#8211; erfüllen, in einen grünen concept-store oder online-Handel aufgenommen werden. Wenn aber eine Marke sonst unfaire konventionelle Mode führt und nur ein Linie nicht zertifiziert organic ist und von fair trade gar keine Rede, dann riecht das streng nach greenwashing. Wenn die dann in grünen stores landen, schadet das meiner Meinung nach der Vertrauensbildung bei den Verbraucher/innen &#8211; Dann würde ich in einem grünen store vielleicht sogar Produkte aus Kinderarbeit kaufen &#8211; eine Horrorvorstellung.</p>
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