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	<title>Kommentare zu: Bio-Dye-Versity</title>
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		<title>Von: Ulrike</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 07:26:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich kann Elke nur zustimmen (und deinen Beitrag auch nur unterschreiben). ISEND und nun auch das Lesen des Buches von Lucy Siegle (to die for) hat meinen Blick auf unsere bunte Welt deutlich verändert. Allgemein war mein Eindruck von ISEND durchaus positiv und ich sehe auch die dringende Notwendigkeit, dass gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern etwas geändert werden muss durchaus ein. Sie Bewohner dieser Länder leiden am meisten unter unserer Sucht nach schneller, bunter und vor allen Dingen billiger Mode. Da können Alternativen aus dem Naturfarbenbereich durchaus überlebenshelfend sein. Der ethische und ökologische Umgang mit Textilien und Farben war leider ja nur ein Randbereich, der von einigen Wenigen angesprochen wurde. Dabei sollten wir das unbedingt zur Hauptsache erklären. Denn bei uns fängt alles an. Wir produzieren zwar nicht, aber wir konsumieren wie gestört und zerstören damit. Und leider ist das auch eine Haltung, die sich in den textilen Hobbybereichen durchsetzt. Da löst eine Mode die nächste ab und auch bei manchen Naturfärberinnen setzt das Hirn aus, wenn es darum geht einen möglichst &quot;seltenen&quot; oder &quot;besonderen&quot; Farbstoff zu ergattern, wie du ja mit den Schnecken erleben durftest. (Ich hatte mir den Vormittag frei genommen und den Kopf ein bisschen zu klären, daher konnte ich das Schauspiel an mir vorübergehen lassen). Trotzdem fand ich die Arbeit von CRITT sehr spannend. Leider ist eben viel noch im Experimentierstadium. Besonders gut hat mir allerdings Anne de la Sayette&#039;s Bemerkung über Naturfarben im Vergleich zu Wein gefallen. &#039;Sehen wir Naturfarben einfach mit denselben Augen wie guten Wein. Da gibt es Jahrgänge und Unterschiede und ebenso können wir unseren Blick auf die Farben richten.&#039; Stellt euch einfach mal vor: ich habe hier ein besonders schönes Krapprot. Jahrgang 2011, Tiefland Frankreich ;o) Wäre das nicht was?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Elke nur zustimmen (und deinen Beitrag auch nur unterschreiben). ISEND und nun auch das Lesen des Buches von Lucy Siegle (to die for) hat meinen Blick auf unsere bunte Welt deutlich verändert. Allgemein war mein Eindruck von ISEND durchaus positiv und ich sehe auch die dringende Notwendigkeit, dass gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern etwas geändert werden muss durchaus ein. Sie Bewohner dieser Länder leiden am meisten unter unserer Sucht nach schneller, bunter und vor allen Dingen billiger Mode. Da können Alternativen aus dem Naturfarbenbereich durchaus überlebenshelfend sein. Der ethische und ökologische Umgang mit Textilien und Farben war leider ja nur ein Randbereich, der von einigen Wenigen angesprochen wurde. Dabei sollten wir das unbedingt zur Hauptsache erklären. Denn bei uns fängt alles an. Wir produzieren zwar nicht, aber wir konsumieren wie gestört und zerstören damit. Und leider ist das auch eine Haltung, die sich in den textilen Hobbybereichen durchsetzt. Da löst eine Mode die nächste ab und auch bei manchen Naturfärberinnen setzt das Hirn aus, wenn es darum geht einen möglichst &#8222;seltenen&#8220; oder &#8222;besonderen&#8220; Farbstoff zu ergattern, wie du ja mit den Schnecken erleben durftest. (Ich hatte mir den Vormittag frei genommen und den Kopf ein bisschen zu klären, daher konnte ich das Schauspiel an mir vorübergehen lassen). Trotzdem fand ich die Arbeit von CRITT sehr spannend. Leider ist eben viel noch im Experimentierstadium. Besonders gut hat mir allerdings Anne de la Sayette&#8217;s Bemerkung über Naturfarben im Vergleich zu Wein gefallen. &#8218;Sehen wir Naturfarben einfach mit denselben Augen wie guten Wein. Da gibt es Jahrgänge und Unterschiede und ebenso können wir unseren Blick auf die Farben richten.&#8216; Stellt euch einfach mal vor: ich habe hier ein besonders schönes Krapprot. Jahrgang 2011, Tiefland Frankreich ;o) Wäre das nicht was?</p>
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		<title>Von: Regine Tarmann-Stumpf - karlaA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Regine Tarmann-Stumpf - karlaA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 07:23:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich finde in diesem Beitrag von Enrico die Eindrücke vom Symposium auch sehr gut wiedergegeben. Ich möchte hier ein paar Gedanken äussern, die ich auch in meinem Blog geschrieben habe:

Ja, es wird sich auch nach meinem Gefühl in nächster Zeit sehr viel tun im Bereich der industriellen Färberei mit natürlichen Farbstoffen - diesen Eindruck habe ich von der ISEND mitgenommen. Einerseits freut mich das, andererseits macht mir die Industrialisierung der natürlichen Farbstoffe mit ihren Forderungen nach Standardisierung und Zertifizierung Gedanken. Ich hoffe, dass sich hier “die Katze nicht in den Schwanz beisst”. Die Industrialisierung der Farbstoffe hatten wir ja schon mal im 19. Jahrhundert mit all ihren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Ich verstehe natürlich das Bestreben der Industrie nach dieser Standardisierung. Ich weiss auch, dass es den Konsumenten leichter fällt zu einem Produkt zu greifen, wenn es mit einem Label zertifiert ist. Aber ich fände es schade, wenn wir dadurch bald wieder uniforme Massenprodukte haben und erst wieder synthetische Zusatzstoffe verwendet werden, um die Farben möglichst lichtecht, waschecht, reibecht, maschinenwaschbar, ... zu machen. Jedenfalls wünsche ich mir - und ich sehe das auch als Chance -, dass mit der Wiederbelebung der natürlichen Farben noch mehr Umdenken in den Bereichen der Textilproduktion und - konsumation stattfindet. Auch hier - denke ich - wird der Konsument mit seinem Kaufverhalten die entscheidende Rolle spielen. Die Textil-Produzenten, im speziellen die Färbereien, versuchen zu sehr den eingelernten Vorstellungen und den vermeintlichen Kundenwünschen, wie eine Farbe zu sein hat, zu entsprechen. Dem Käufer muss bewusst sein, wenn er sich für ein natürlich gefärbtes Kleidungsstück entscheidet, dass es sich hier um einen NATÜRLICHEN Farbstoff handelt. Natürliche Farbstoffe sind lebendig und verändern sich. Das ist das schöne daran! Wenn der Konsument diesen Veränderungsprozess akzeptiert und genau das haben will, dann kann sich auch die Textilindustrie &quot;entspannen&quot; und diese natürliche Veränderung zulassen und muss nicht versuchen, hier wieder einmal mit allen Mitteln gegen die Natur zu handeln.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde in diesem Beitrag von Enrico die Eindrücke vom Symposium auch sehr gut wiedergegeben. Ich möchte hier ein paar Gedanken äussern, die ich auch in meinem Blog geschrieben habe:</p>
<p>Ja, es wird sich auch nach meinem Gefühl in nächster Zeit sehr viel tun im Bereich der industriellen Färberei mit natürlichen Farbstoffen &#8211; diesen Eindruck habe ich von der ISEND mitgenommen. Einerseits freut mich das, andererseits macht mir die Industrialisierung der natürlichen Farbstoffe mit ihren Forderungen nach Standardisierung und Zertifizierung Gedanken. Ich hoffe, dass sich hier “die Katze nicht in den Schwanz beisst”. Die Industrialisierung der Farbstoffe hatten wir ja schon mal im 19. Jahrhundert mit all ihren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Ich verstehe natürlich das Bestreben der Industrie nach dieser Standardisierung. Ich weiss auch, dass es den Konsumenten leichter fällt zu einem Produkt zu greifen, wenn es mit einem Label zertifiert ist. Aber ich fände es schade, wenn wir dadurch bald wieder uniforme Massenprodukte haben und erst wieder synthetische Zusatzstoffe verwendet werden, um die Farben möglichst lichtecht, waschecht, reibecht, maschinenwaschbar, &#8230; zu machen. Jedenfalls wünsche ich mir &#8211; und ich sehe das auch als Chance -, dass mit der Wiederbelebung der natürlichen Farben noch mehr Umdenken in den Bereichen der Textilproduktion und &#8211; konsumation stattfindet. Auch hier &#8211; denke ich &#8211; wird der Konsument mit seinem Kaufverhalten die entscheidende Rolle spielen. Die Textil-Produzenten, im speziellen die Färbereien, versuchen zu sehr den eingelernten Vorstellungen und den vermeintlichen Kundenwünschen, wie eine Farbe zu sein hat, zu entsprechen. Dem Käufer muss bewusst sein, wenn er sich für ein natürlich gefärbtes Kleidungsstück entscheidet, dass es sich hier um einen NATÜRLICHEN Farbstoff handelt. Natürliche Farbstoffe sind lebendig und verändern sich. Das ist das schöne daran! Wenn der Konsument diesen Veränderungsprozess akzeptiert und genau das haben will, dann kann sich auch die Textilindustrie &#8222;entspannen&#8220; und diese natürliche Veränderung zulassen und muss nicht versuchen, hier wieder einmal mit allen Mitteln gegen die Natur zu handeln.</p>
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		<title>Von: Elke Schröter</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1154#comment-60031</link>
		<dc:creator><![CDATA[Elke Schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 17:24:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich stimme Enricos Gedanken und Erkenntnissen vollkommen zu. Ich möchte nur noch hinzufügen, was ich persönlich als Teilnehmerin der ISEND und Textilgestalterin als wichtiges Fazit für mich mit nach Hause genommen habe: Seitdem ich aus Frankreich zurückgekehrt bin, fällt mir immer stärker auf, wie unsensibel wir mit Farben umgehen. Wir umgeben uns häufig völlig achtlos mit synthetisch produzierten Farben, weil ja alles so billig zu haben ist. Früher mussten Maler stundenlang Mineralien zu Farben verreiben und Färber haben teilweise über Generationen hinweg Färberezepte entwickelt. Die Materialien waren alle kostbar und dementsprechend ehrfurchtsvoll wurde damit umgegangen.  Für mich wäre es wünschenswert, wenn wieder so achtsam mit Farbe, egal ob synthetischer oder natürlicher Herkunft, umgegangen würde. Und achtsam heißt für mich auch, dass der Produktionsprozess weder Gift in die Umwelt schleudert noch Arbeiter ausbeutet. Ein gezielter und eher sparsamer Einsatz von Farben und Formen heißt für mich in Zukunft die Devise.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Enricos Gedanken und Erkenntnissen vollkommen zu. Ich möchte nur noch hinzufügen, was ich persönlich als Teilnehmerin der ISEND und Textilgestalterin als wichtiges Fazit für mich mit nach Hause genommen habe: Seitdem ich aus Frankreich zurückgekehrt bin, fällt mir immer stärker auf, wie unsensibel wir mit Farben umgehen. Wir umgeben uns häufig völlig achtlos mit synthetisch produzierten Farben, weil ja alles so billig zu haben ist. Früher mussten Maler stundenlang Mineralien zu Farben verreiben und Färber haben teilweise über Generationen hinweg Färberezepte entwickelt. Die Materialien waren alle kostbar und dementsprechend ehrfurchtsvoll wurde damit umgegangen.  Für mich wäre es wünschenswert, wenn wieder so achtsam mit Farbe, egal ob synthetischer oder natürlicher Herkunft, umgegangen würde. Und achtsam heißt für mich auch, dass der Produktionsprozess weder Gift in die Umwelt schleudert noch Arbeiter ausbeutet. Ein gezielter und eher sparsamer Einsatz von Farben und Formen heißt für mich in Zukunft die Devise.</p>
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		<title>Von: Anja Wakeham</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1154#comment-60030</link>
		<dc:creator><![CDATA[Anja Wakeham]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 07:39:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es hat Vor-und Nachteile , z.B. dass man pflanzengefärbte Stoffe vorsichtig waschen muss und nicht bei 60 Grad in die Waschmaschine schmeissen kann.
Dazu muss der Kunde eben bereit sein. Aber Prof. Braungart hat doch auch ungiftige Farben entwickelt und wie hat er so schön gesagt: &quot; Die Cradle-to-Cradle T-shirts sind das erste was überhaupt für Hautkontakt geeignet ist!&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat Vor-und Nachteile , z.B. dass man pflanzengefärbte Stoffe vorsichtig waschen muss und nicht bei 60 Grad in die Waschmaschine schmeissen kann.<br />
Dazu muss der Kunde eben bereit sein. Aber Prof. Braungart hat doch auch ungiftige Farben entwickelt und wie hat er so schön gesagt: &#8220; Die Cradle-to-Cradle T-shirts sind das erste was überhaupt für Hautkontakt geeignet ist!&#8220;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn Hens</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1154#comment-60029</link>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Hens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 11:40:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke! Auch für die Nicht-Teilnahme bei Schnecken-Steinigen. :)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke! Auch für die Nicht-Teilnahme bei Schnecken-Steinigen. <img src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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