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	<title>Kommentare zu: Das Öko-Klamottenpaar</title>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=124#comment-442</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 07:26:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Stylebitch: Was für ein Kommentar, ich danke! Ich gucke ja immer gerne, was ihr so empfehlt und mögt und habe einmal bei Lac et Mel nachgesehen, wie er güne Mode so interpretiert. 
Und fand es nicht überzeugend. Klimaschutz ist ja derzeit in aller Munde und Kohlendioxid die moralische Währung, in der alles gezählt wird. Lac et Mel lobt sich also C02-neutral zu produzieren und gibt an, dass er seine Kohlendioxid-Emissionen damit ausgleicht, dass er kompensiert, also etwas spendet, damit an anderer Stelle der Welt etwas für den Klimaschutz getan wird. 
Das hört sich viel an, ist aber zu wenig, finde ich. Statt selber bei Materialien umzusatteln oder auf grüne Energie im Studio oder in der Produktion umzustellen, erschöpft sich sein Engagement in Einsparprojekten, deren Güte sehr schwer zu durchschauen ist. Ich denke, es wäre für Designer wichtiger, allgemein vernünftige Entscheidungen zu treffen, etwa Biobaumwolle einzusetzen. Von Mode muss man sich dabei nicht verabschieden wie viele gute Modemacher derzeit zeigen. 
Oder bin ich jetzt päpstlicher als der Papst?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stylebitch: Was für ein Kommentar, ich danke! Ich gucke ja immer gerne, was ihr so empfehlt und mögt und habe einmal bei Lac et Mel nachgesehen, wie er güne Mode so interpretiert.<br />
Und fand es nicht überzeugend. Klimaschutz ist ja derzeit in aller Munde und Kohlendioxid die moralische Währung, in der alles gezählt wird. Lac et Mel lobt sich also C02-neutral zu produzieren und gibt an, dass er seine Kohlendioxid-Emissionen damit ausgleicht, dass er kompensiert, also etwas spendet, damit an anderer Stelle der Welt etwas für den Klimaschutz getan wird.<br />
Das hört sich viel an, ist aber zu wenig, finde ich. Statt selber bei Materialien umzusatteln oder auf grüne Energie im Studio oder in der Produktion umzustellen, erschöpft sich sein Engagement in Einsparprojekten, deren Güte sehr schwer zu durchschauen ist. Ich denke, es wäre für Designer wichtiger, allgemein vernünftige Entscheidungen zu treffen, etwa Biobaumwolle einzusetzen. Von Mode muss man sich dabei nicht verabschieden wie viele gute Modemacher derzeit zeigen.<br />
Oder bin ich jetzt päpstlicher als der Papst?</p>
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		<title>Von: stylebitch</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=124#comment-440</link>
		<dc:creator><![CDATA[stylebitch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 16:11:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe Kirsten,
was für eine feine Seite!!! 

Es gbt durchaus eine MENGE Nachwuchsdesigner, die sich mit Bio- und nachhaltiger Mode beschäftigen. Beispielsweise finde ich fein, was Lac et Mel machen. Ich sehe gerade für die fashion youngsters zwei Problöeme, grüne Vorreiter im Modezirkus zu sein. 

1. Wer als Designer startet sollte kreativ doch mehr zu bieten haben als &quot;grün&quot;. In erster Linie interessiert mich die künstlerische Vision, die Textil wird, da geht es um Körperbilder, Geschlechterrollen, um Materialien, um historische Zitate etc. Wer dann für seine modische Ausdrucksform ökologisch und ethisch korrekte Stoffe, Verarbeitungsmethoden und Vertriebswege wählt - wunderbar. Wenn es jedoch andersrum läuft, landet man leider oft wieder auf Korksandalen- und Jute-Pulli-Terrain. Und so wird die &quot;grüne Wende&quot; qauf dem Modemarkt sicherlich nicht zum Bestseller. 

Das 2. Problem ist definitiv die immer noch mangelnde Nachfrage, die ja momentan auch die großen Designhäuser noch davon abhält, sich hierzu mehr als nur beiläufige Gedanken zu machen. Klar, C&amp;A bringt Tonnen von Bio-Baumwolle unters Volk, aber schon bei H&amp;M haben Blogger herausgefunden, dass die Öko-Wolle leider weiterhin von Kinderhänden verarbeitet wurde. Globalisierung ist schwer zu kontrollieren. Somit dümpeln hierzulande - ohne amerikanischen Hipness- und Glam-Fakotr - viele &quot;junge grüne Rebellen&quot; in ihrer Kreuzberger Atelier-Nische vor sich hin. Und die Masse kauft bei Kik. *würg*

Es wird also noch dauern, weshalb Dein Blog und die grass roots Diskussionen irre wichtig bleiben!

Nur&#039;s Beste - Deine stylebitch]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kirsten,<br />
was für eine feine Seite!!! </p>
<p>Es gbt durchaus eine MENGE Nachwuchsdesigner, die sich mit Bio- und nachhaltiger Mode beschäftigen. Beispielsweise finde ich fein, was Lac et Mel machen. Ich sehe gerade für die fashion youngsters zwei Problöeme, grüne Vorreiter im Modezirkus zu sein. </p>
<p>1. Wer als Designer startet sollte kreativ doch mehr zu bieten haben als &#8222;grün&#8220;. In erster Linie interessiert mich die künstlerische Vision, die Textil wird, da geht es um Körperbilder, Geschlechterrollen, um Materialien, um historische Zitate etc. Wer dann für seine modische Ausdrucksform ökologisch und ethisch korrekte Stoffe, Verarbeitungsmethoden und Vertriebswege wählt &#8211; wunderbar. Wenn es jedoch andersrum läuft, landet man leider oft wieder auf Korksandalen- und Jute-Pulli-Terrain. Und so wird die &#8222;grüne Wende&#8220; qauf dem Modemarkt sicherlich nicht zum Bestseller. </p>
<p>Das 2. Problem ist definitiv die immer noch mangelnde Nachfrage, die ja momentan auch die großen Designhäuser noch davon abhält, sich hierzu mehr als nur beiläufige Gedanken zu machen. Klar, C&amp;A bringt Tonnen von Bio-Baumwolle unters Volk, aber schon bei H&amp;M haben Blogger herausgefunden, dass die Öko-Wolle leider weiterhin von Kinderhänden verarbeitet wurde. Globalisierung ist schwer zu kontrollieren. Somit dümpeln hierzulande &#8211; ohne amerikanischen Hipness- und Glam-Fakotr &#8211; viele &#8222;junge grüne Rebellen&#8220; in ihrer Kreuzberger Atelier-Nische vor sich hin. Und die Masse kauft bei Kik. *würg*</p>
<p>Es wird also noch dauern, weshalb Dein Blog und die grass roots Diskussionen irre wichtig bleiben!</p>
<p>Nur&#8217;s Beste &#8211; Deine stylebitch</p>
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