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	<title>Kommentare zu: Fairgnügt</title>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-845</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 13:22:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Alexandra: Liebe Kritikerin, du hast Recht. Wenn es um große Stückzahlen geht, sind Kooperationen mit Großen nötig und insofern ist deine Kritik an meinem harten Urteil berechtigt. Mein Herz gehört halt den Zwergen, obwohl ich wie du will, dass auch die Großen sich ändern. Touché.
Und gefallen haben mir die Shirts auch. Aber was mich als Lehre für die Zukunft interessieren würde: Wie viele seid ihr losgeworden? Ich habe immer ein bisschen gefürchtet, dass ihr nicht genügend die Trommel schlagt und die ökofaire Ware ein Nischendasein fristet. Ich hätte sie ebenso gerne mal in einem der Touristen-Läden am Hamburger Hafen, am Hauptbahnhof oder Flughafen gesehen. Da habe ich sie schlicht vermisst. Oder nur verpasst? 
Vermutlich ist die Produktion nur die halbe Miete und man muss auch viel Kraft ins Marketing stecken, um mit den Shirts auch das Thema zu pushen. Wie ist da eure Bilanz? Denn nächstes Jahr geht es bei der fairen Woche in Hamburg wahrscheinlich nicht noch mal um Textilien, oder?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexandra: Liebe Kritikerin, du hast Recht. Wenn es um große Stückzahlen geht, sind Kooperationen mit Großen nötig und insofern ist deine Kritik an meinem harten Urteil berechtigt. Mein Herz gehört halt den Zwergen, obwohl ich wie du will, dass auch die Großen sich ändern. Touché.<br />
Und gefallen haben mir die Shirts auch. Aber was mich als Lehre für die Zukunft interessieren würde: Wie viele seid ihr losgeworden? Ich habe immer ein bisschen gefürchtet, dass ihr nicht genügend die Trommel schlagt und die ökofaire Ware ein Nischendasein fristet. Ich hätte sie ebenso gerne mal in einem der Touristen-Läden am Hamburger Hafen, am Hauptbahnhof oder Flughafen gesehen. Da habe ich sie schlicht vermisst. Oder nur verpasst?<br />
Vermutlich ist die Produktion nur die halbe Miete und man muss auch viel Kraft ins Marketing stecken, um mit den Shirts auch das Thema zu pushen. Wie ist da eure Bilanz? Denn nächstes Jahr geht es bei der fairen Woche in Hamburg wahrscheinlich nicht noch mal um Textilien, oder?</p>
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		<title>Von: Alexandra</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-844</link>
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 12:04:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-844</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Kirsten,

hier eine sehr späte Reaktion auf diesen Artikel, weil erst vor wenigen Tagen entdeckt/ darauf aufmerksam gemacht worden.
Ich teile Deine Begeisterung für das Label Fairliebt absolut. Tolle Ideen, mutige Jungunternehmer, zudem supernette Menschen...
Allerdings finde ich die Kritik an der &#039;Stadt Hamburg&#039; leider nicht so gelungen.
Denn zum einen handelt es sich bei der Aktion nicht um eine Initiative der Stadt Hamburg, sondern um ein Aktionsbündnis mehrer entwicklungspolitischer Organisationen UND der Senatskanzlei Hamburg, allerdings nicht in Person von Ole von Beust (wäre tatsächlich schön, wenn er sich mal direkt um sowas kümmern würde, aber das steht auf einem anderen Blatt). 
Zum anderen sind die T-Shirts von &#039;hamburg mal fair&#039; - man kann das Kind ruhig mal beim Namen nennen - nicht mal eben schnell irgendwie ökologisch und sozial verträglich produziert worden, sondern mit Bedacht bei der vielfach ausgezeichneten SEKEM Initiative in Ägypten gekauft worden. Die große Hamburger Firma, die den Import abgewickelt hat, hat in der Tat in ihrem weiteren Geschäft nicht immer eine weiße Weste, aber man kann den Auftrag auch als &#039;Entwicklungshilfe&#039; verstehen, denn schließlich wollen wir auch, dass &#039;die Großen&#039; sich ändern.
Das zum einen zu der Firma, zum anderen auch Dir zur Kenntnis, dass sich das Aktionsbündnis sehr lange mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob über diese Firma abgewickelt werden soll. Letztendlich wurde neben dem &#039;geschäftlichen&#039; vereinbart, dass man sich für kritische Diskussionen/ Publikumsveranstaltungen zur Verfügung stellt. Dies ist passiert und hier musste sich das Unternehmen jede Menge Kritik am Kerngeschäft gefallen lassen. (Und wird es weiterhin müssen.)
Dennoch war es eine Chance mit dem Großunternehmen zusammenzuarbeiten, denn das Aktionsbündnis alleine - und auch jedes Jungunternehmen - wäre nicht in der Lage gewesen, eine derart umfangreiche - alles in allem mehr als 5000 T-Shirts umfassende Kollektion mit 8 verschiedenen Prints in 4 verschiedenen Farben umfassende - Kollektion zu finanzieren.
Wer sich also selbst ein Bild vom Aktionsbündnis, den T-Shirts und und der eigentlich im Mittelpunkt stehenden Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Fairer Handel mit Schwerpunkt Textilien machen will, kann mal unter www.hamburgmalfair.de vorbeischauen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kirsten,</p>
<p>hier eine sehr späte Reaktion auf diesen Artikel, weil erst vor wenigen Tagen entdeckt/ darauf aufmerksam gemacht worden.<br />
Ich teile Deine Begeisterung für das Label Fairliebt absolut. Tolle Ideen, mutige Jungunternehmer, zudem supernette Menschen&#8230;<br />
Allerdings finde ich die Kritik an der &#8218;Stadt Hamburg&#8216; leider nicht so gelungen.<br />
Denn zum einen handelt es sich bei der Aktion nicht um eine Initiative der Stadt Hamburg, sondern um ein Aktionsbündnis mehrer entwicklungspolitischer Organisationen UND der Senatskanzlei Hamburg, allerdings nicht in Person von Ole von Beust (wäre tatsächlich schön, wenn er sich mal direkt um sowas kümmern würde, aber das steht auf einem anderen Blatt).<br />
Zum anderen sind die T-Shirts von &#8218;hamburg mal fair&#8216; &#8211; man kann das Kind ruhig mal beim Namen nennen &#8211; nicht mal eben schnell irgendwie ökologisch und sozial verträglich produziert worden, sondern mit Bedacht bei der vielfach ausgezeichneten SEKEM Initiative in Ägypten gekauft worden. Die große Hamburger Firma, die den Import abgewickelt hat, hat in der Tat in ihrem weiteren Geschäft nicht immer eine weiße Weste, aber man kann den Auftrag auch als &#8218;Entwicklungshilfe&#8216; verstehen, denn schließlich wollen wir auch, dass &#8218;die Großen&#8216; sich ändern.<br />
Das zum einen zu der Firma, zum anderen auch Dir zur Kenntnis, dass sich das Aktionsbündnis sehr lange mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob über diese Firma abgewickelt werden soll. Letztendlich wurde neben dem &#8218;geschäftlichen&#8216; vereinbart, dass man sich für kritische Diskussionen/ Publikumsveranstaltungen zur Verfügung stellt. Dies ist passiert und hier musste sich das Unternehmen jede Menge Kritik am Kerngeschäft gefallen lassen. (Und wird es weiterhin müssen.)<br />
Dennoch war es eine Chance mit dem Großunternehmen zusammenzuarbeiten, denn das Aktionsbündnis alleine &#8211; und auch jedes Jungunternehmen &#8211; wäre nicht in der Lage gewesen, eine derart umfangreiche &#8211; alles in allem mehr als 5000 T-Shirts umfassende Kollektion mit 8 verschiedenen Prints in 4 verschiedenen Farben umfassende &#8211; Kollektion zu finanzieren.<br />
Wer sich also selbst ein Bild vom Aktionsbündnis, den T-Shirts und und der eigentlich im Mittelpunkt stehenden Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Fairer Handel mit Schwerpunkt Textilien machen will, kann mal unter <a href="http://www.hamburgmalfair.de" rel="nofollow">http://www.hamburgmalfair.de</a> vorbeischauen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-458</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 18:57:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-458</guid>
		<description><![CDATA[@Klaus: Debatte gefällt mir sehr! Also liegen wir doch näher zusammen als gedacht, was die Haltung zu Fairtrade-Produkten insgesamt angeht. Gut.
Wie mache ich das bei Textilien? Ist mein T-Shirt von fairliebt aus Hamburg besser (regional) als die internationale Marke Misericordia, die in Peru Fair Fashion herstellt? Irgendwie scheint mir das bei den Klamotten Quatsch, die gegeneinander auszuspielen? Klar, mein Herz gehört den Kleinen und auch der kleinen, feinen Gründeravantgarde in Deutschland, die in Kreuzberg nähen lassen oder in Hamburg bedrucken, aber ist das nicht reiner Protektionismus? Bitte um deine Meinung!

Und jetzt zum DISPUT! Als langjährige Greenpeace-Aktivistin rechne ich mich gemäß neuer Terminologie zu den Alt-Ökos. Aber ich will deine - sorry - Häme gegenüber den LOHAS, den Neo-Ökos, nicht teilen.
Ich will sie mit im Boot und finde, wir sollten uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Weißt du, wer sich erstmal traut, anders einzukaufen und mit dem Einkaufskorb abzustimmen, steht irgendwann doch mit auf der Straße oder schreibt eine Protestpostkarte oder whatever. Und an dir wie mir beobachte ich da und zu mehr schrotkörnige Verbissenheit als der Sache gut tut. 

Lg, 
Kirsten

P.S. Hey, Toskana-Fraktion gab es doch schon immer, auch bei den politisch Bewussten!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus: Debatte gefällt mir sehr! Also liegen wir doch näher zusammen als gedacht, was die Haltung zu Fairtrade-Produkten insgesamt angeht. Gut.<br />
Wie mache ich das bei Textilien? Ist mein T-Shirt von fairliebt aus Hamburg besser (regional) als die internationale Marke Misericordia, die in Peru Fair Fashion herstellt? Irgendwie scheint mir das bei den Klamotten Quatsch, die gegeneinander auszuspielen? Klar, mein Herz gehört den Kleinen und auch der kleinen, feinen Gründeravantgarde in Deutschland, die in Kreuzberg nähen lassen oder in Hamburg bedrucken, aber ist das nicht reiner Protektionismus? Bitte um deine Meinung!</p>
<p>Und jetzt zum DISPUT! Als langjährige Greenpeace-Aktivistin rechne ich mich gemäß neuer Terminologie zu den Alt-Ökos. Aber ich will deine &#8211; sorry &#8211; Häme gegenüber den LOHAS, den Neo-Ökos, nicht teilen.<br />
Ich will sie mit im Boot und finde, wir sollten uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Weißt du, wer sich erstmal traut, anders einzukaufen und mit dem Einkaufskorb abzustimmen, steht irgendwann doch mit auf der Straße oder schreibt eine Protestpostkarte oder whatever. Und an dir wie mir beobachte ich da und zu mehr schrotkörnige Verbissenheit als der Sache gut tut. </p>
<p>Lg,<br />
Kirsten</p>
<p>P.S. Hey, Toskana-Fraktion gab es doch schon immer, auch bei den politisch Bewussten!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: klaus</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-457</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:15:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-457</guid>
		<description><![CDATA[ich hab aber doch eh keine kritische haltung zu fairtradeprodukten INSGESAMT. fairtrade ist jedenfalls die bessere alternative zu konventionell-ausbeuterischem welthandel, aber nicht zu regionaler produktion. also: fairtrade-kaffee statt nestlé, aber honig oder wein aus der region statt (auch fairtrade) aus mexiko oder chile. oder: besser fairtrade-bananen als chiquita, aber besser äpfel als bananen. vor allem aber: besser politisches bewusstsein als unreflektierte lifestyle-konsumtrends, auch wenn sie lohas heißen
lg klaus]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich hab aber doch eh keine kritische haltung zu fairtradeprodukten INSGESAMT. fairtrade ist jedenfalls die bessere alternative zu konventionell-ausbeuterischem welthandel, aber nicht zu regionaler produktion. also: fairtrade-kaffee statt nestlé, aber honig oder wein aus der region statt (auch fairtrade) aus mexiko oder chile. oder: besser fairtrade-bananen als chiquita, aber besser äpfel als bananen. vor allem aber: besser politisches bewusstsein als unreflektierte lifestyle-konsumtrends, auch wenn sie lohas heißen<br />
lg klaus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-454</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 08:00:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-454</guid>
		<description><![CDATA[@ Klaus: Dein Plädoyer zugunsten von regionaler und saisonaler Ernährung als allererste Möglichkeit, sich ökologisch vorbildlich zu ernähren, teile ich absolut! 

Bei deiner kritischen Haltung zu fairtrade-Produkten insgesamt bin ich aber ambivalent. Ich kenne diese Kritik auch bei Biowaren, die von weit weg eingeflogen werden. Im Prinzip gilt für mich: Jeder Bioacker mehr in der Welt ist erst mal gut und jedes fair gehandelte Produkt ist besser als ein konventionelles. 
Lg, Kirsten]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Klaus: Dein Plädoyer zugunsten von regionaler und saisonaler Ernährung als allererste Möglichkeit, sich ökologisch vorbildlich zu ernähren, teile ich absolut! </p>
<p>Bei deiner kritischen Haltung zu fairtrade-Produkten insgesamt bin ich aber ambivalent. Ich kenne diese Kritik auch bei Biowaren, die von weit weg eingeflogen werden. Im Prinzip gilt für mich: Jeder Bioacker mehr in der Welt ist erst mal gut und jedes fair gehandelte Produkt ist besser als ein konventionelles.<br />
Lg, Kirsten</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: klaus werner-lobo</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-452</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus werner-lobo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 20:49:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=133#comment-452</guid>
		<description><![CDATA[zur aktion von karmakonsum.de hier eine kritische anmerkung:http://unsdiewelt.com/2008/09/gut-gemeint-ist-das-gegenteil-von/
lg klaus]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zur aktion von karmakonsum.de hier eine kritische anmerkung:<a href="http://unsdiewelt.com/2008/09/gut-gemeint-ist-das-gegenteil-von/" rel="nofollow">http://unsdiewelt.com/2008/09/gut-gemeint-ist-das-gegenteil-von/</a><br />
lg klaus</p>
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