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	<title>Kommentare zu: Trigema im Kreislauf</title>
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		<title>Von: Bee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 05:28:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Ansatz von Trigema ist klasse und es zeigt, dass das Unternehmen eine ganz klare Linie verfolgt, die sie auch schon vertreten haben bevor es &#039;schick&#039; wurde auf Nachhaltigkeit zu setzen. Was ich jedoch unsglaublich schade finde ist, dass es Trigema einfach nicht schafft sich ein modernes Image zu veschaffen, denn das sind sie durch und durch. Die Webseite und der Affe sind es aber wohl kaum. Das haben andere Firmen bedeutend besser drauf. 

Lieben Gruss, 
Bee]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ansatz von Trigema ist klasse und es zeigt, dass das Unternehmen eine ganz klare Linie verfolgt, die sie auch schon vertreten haben bevor es &#8218;schick&#8216; wurde auf Nachhaltigkeit zu setzen. Was ich jedoch unsglaublich schade finde ist, dass es Trigema einfach nicht schafft sich ein modernes Image zu veschaffen, denn das sind sie durch und durch. Die Webseite und der Affe sind es aber wohl kaum. Das haben andere Firmen bedeutend besser drauf. </p>
<p>Lieben Gruss,<br />
Bee</p>
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		<title>Von: Romina</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60330</link>
		<dc:creator><![CDATA[Romina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 11:48:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja das stimmt, das Model ist schon dünn. Nur was vielleicht hiermit gemeint sein soll, ist nicht die abgemagerten Models, sondern es sieht natürlich aus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja das stimmt, das Model ist schon dünn. Nur was vielleicht hiermit gemeint sein soll, ist nicht die abgemagerten Models, sondern es sieht natürlich aus.</p>
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		<title>Von: MT</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60320</link>
		<dc:creator><![CDATA[MT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 16:01:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich finde den C2C - Ansatz super und er ist absolut erstrebenswert für viele Unternehmen die Produkte in den Markt bringen.

Bei diesem Ansatz muss zwischen dem technischen und dem biologischen Kreislauf unterschieden werden. Die neue Trigema Kollektion zielt vermutlich darauf ab, die Kleidung am Ende ihres Lebenszyklus zu kompostieren, was dem biol. Kreislauf entspräche?! 

Angenommen, ich werfe das abgetragene Kleidungsstück von Trigema in die Biotonne, frage ich mich was anschließend damit passiert? Wird es tatsächlich kompostiert? Vermutlich nicht, weil selbst eine &quot;kompostierbare Plastiktüte&quot; bspw. in den Restmüll aussortiert wird-die Zeit berichtete darüber (http://video.zeit.de/video/1090911485001). 

Der biologische Kreislauf ist super, aber aus meiner Sicht noch nicht zu Ende gedacht, weil er in der Praxis bis jetzt schlecht umsetzbar ist. 

Freue mich auf euer Feedback und bitte korrigiert mich wenn ich hier falsche Annahmen zugrundegelegt habe. Hat jemand schon mal versucht ein Kleidungsstück zu kompostieren?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den C2C &#8211; Ansatz super und er ist absolut erstrebenswert für viele Unternehmen die Produkte in den Markt bringen.</p>
<p>Bei diesem Ansatz muss zwischen dem technischen und dem biologischen Kreislauf unterschieden werden. Die neue Trigema Kollektion zielt vermutlich darauf ab, die Kleidung am Ende ihres Lebenszyklus zu kompostieren, was dem biol. Kreislauf entspräche?! </p>
<p>Angenommen, ich werfe das abgetragene Kleidungsstück von Trigema in die Biotonne, frage ich mich was anschließend damit passiert? Wird es tatsächlich kompostiert? Vermutlich nicht, weil selbst eine &#8222;kompostierbare Plastiktüte&#8220; bspw. in den Restmüll aussortiert wird-die Zeit berichtete darüber (<a href="http://video.zeit.de/video/1090911485001" rel="nofollow">http://video.zeit.de/video/1090911485001</a>). </p>
<p>Der biologische Kreislauf ist super, aber aus meiner Sicht noch nicht zu Ende gedacht, weil er in der Praxis bis jetzt schlecht umsetzbar ist. </p>
<p>Freue mich auf euer Feedback und bitte korrigiert mich wenn ich hier falsche Annahmen zugrundegelegt habe. Hat jemand schon mal versucht ein Kleidungsstück zu kompostieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60288</link>
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 12:16:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Made in Germany steht halt nun mal für Qualität...und das auch außerhalb Deutschlands, also warum sollte man das nicht erwähnen? Und wie oft er das erwähnt ist doch total schnuppe...das ist halt die Nische von Trigema...davon leben die! 

Aber nun gut, ich aktzeptier andere Meinungen, nur sollten Leute dann halt auch Meinungen wie die von Mr. Trigema aktzeptieren!

Und was meine &quot;persönlichen&quot; Erfahrungen angeht....Frag mal Lebenskleidung, India Fling, Better Merch, Ethos Paris, Ideo, Imps &amp; Elfs, Jackpot.... und ich kann dir hier noch 20 andere aufzählen was sie für Erfahrungen machen / gemacht haben ;) 

Es sollte doch eigentlich klar sein, dass zB in Indien zum großen Teil einfach keine ausgebildeten Fachkräfte vorhanden sind....logisch das die Qualität zB darunter leidet. 

In Deutschland wird überwiegend mit Fachkräften gearbeitet die eine Ausbildung haben...wenn in Indien ein Arbeiter für 6 Wochen auf eine Hochzeit geht, schickt er seinen Kumpel vorbei der für ihn arbeitet ;) 

Das es auch in Deutschland schlechte Betriebe gibt ist natürlich klar, aber die Chance einen guten zu erwischen ist hier nicht ganz schlecht. 

Ich hab diese Woche in Wangen zB eine Schneiderei besucht, dort sah es schlimmer als in jedem indischen Sweatshop aus haha....also Ausnahmen gibt es immer ;) 

LG
Markus]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Made in Germany steht halt nun mal für Qualität&#8230;und das auch außerhalb Deutschlands, also warum sollte man das nicht erwähnen? Und wie oft er das erwähnt ist doch total schnuppe&#8230;das ist halt die Nische von Trigema&#8230;davon leben die! </p>
<p>Aber nun gut, ich aktzeptier andere Meinungen, nur sollten Leute dann halt auch Meinungen wie die von Mr. Trigema aktzeptieren!</p>
<p>Und was meine &#8222;persönlichen&#8220; Erfahrungen angeht&#8230;.Frag mal Lebenskleidung, India Fling, Better Merch, Ethos Paris, Ideo, Imps &amp; Elfs, Jackpot&#8230;. und ich kann dir hier noch 20 andere aufzählen was sie für Erfahrungen machen / gemacht haben 😉 </p>
<p>Es sollte doch eigentlich klar sein, dass zB in Indien zum großen Teil einfach keine ausgebildeten Fachkräfte vorhanden sind&#8230;.logisch das die Qualität zB darunter leidet. </p>
<p>In Deutschland wird überwiegend mit Fachkräften gearbeitet die eine Ausbildung haben&#8230;wenn in Indien ein Arbeiter für 6 Wochen auf eine Hochzeit geht, schickt er seinen Kumpel vorbei der für ihn arbeitet 😉 </p>
<p>Das es auch in Deutschland schlechte Betriebe gibt ist natürlich klar, aber die Chance einen guten zu erwischen ist hier nicht ganz schlecht. </p>
<p>Ich hab diese Woche in Wangen zB eine Schneiderei besucht, dort sah es schlimmer als in jedem indischen Sweatshop aus haha&#8230;.also Ausnahmen gibt es immer 😉 </p>
<p>LG<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60286</link>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 20:24:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Markus, es geht hier auch nicht darum, dass sich jemand entschuldigen soll, weil er in D-Land produziert. Aber das ständige Betonen des Standortes Deutschland, und dann noch in Verbindung mit dem Hinweis auf vermeintlich bessere Qualität, provoziert nun mal Nationalismus-Vorwürfe. Denn wer auf der einen Seite die Gesamtheit der &quot;Deutschen&quot; herbeiphantasiert, die pünktlich, zuverlässig und hochwertig abliefern, der impliziert eben auch immer, dass &quot;die Inder&quot; oder werauchimmer da nicht so fit sind. Und die Verbindung von Charaktereigenschaften mit nationalen oder ethnischen Merkmalen wird nunmal als Nationalismus oder Rassismus bezeichnet. Dafür muss man auch nicht Politikwissenschaftler sein. 

Deine persönliche Erfahrung mt indischen Lieferanten mag ja nicht so gut verlaufen sein, aber Verallgemeinerungen in der Richtung sind einfach bedenklich. Ich kenne auch kleine Labels, die sehr schlechte Erfahrungen mit deutschen Produzenten gemacht haben, genauso wie viele andere, die sehr gute mit Produzenten im Süden machen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Markus, es geht hier auch nicht darum, dass sich jemand entschuldigen soll, weil er in D-Land produziert. Aber das ständige Betonen des Standortes Deutschland, und dann noch in Verbindung mit dem Hinweis auf vermeintlich bessere Qualität, provoziert nun mal Nationalismus-Vorwürfe. Denn wer auf der einen Seite die Gesamtheit der &#8222;Deutschen&#8220; herbeiphantasiert, die pünktlich, zuverlässig und hochwertig abliefern, der impliziert eben auch immer, dass &#8222;die Inder&#8220; oder werauchimmer da nicht so fit sind. Und die Verbindung von Charaktereigenschaften mit nationalen oder ethnischen Merkmalen wird nunmal als Nationalismus oder Rassismus bezeichnet. Dafür muss man auch nicht Politikwissenschaftler sein. </p>
<p>Deine persönliche Erfahrung mt indischen Lieferanten mag ja nicht so gut verlaufen sein, aber Verallgemeinerungen in der Richtung sind einfach bedenklich. Ich kenne auch kleine Labels, die sehr schlechte Erfahrungen mit deutschen Produzenten gemacht haben, genauso wie viele andere, die sehr gute mit Produzenten im Süden machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60285</link>
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 14:35:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@L:

Ich weiß nicht ob Du aus dem Textilbusiness bist oder nicht..aber wenn du mal mit Produzenten außerhalb Europas zu tun hattest wirst du relativ schnell merken das Dinge wie Qualitätssinn, Einhaltung von Verträgen, Liefertermine und Co halt nicht unbedingt selbstverständlich sind und eher Außnahmen sind. 

Ich find es gut wenn auch in Deutschland produziert wird und eher lächerlich wenn man sich dafür entschuldigen muss. 

Ich bin der festen Überzeugung dass wenn jeder vor seiner eigenen Haustüre kehrt am meisten bewegt werden kann...und das ist bei uns eben Deutschland.

LG
Markus

PS: Ich habe vor meinen Indien-Erfahrungen aber auch anders gedacht ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@L:</p>
<p>Ich weiß nicht ob Du aus dem Textilbusiness bist oder nicht..aber wenn du mal mit Produzenten außerhalb Europas zu tun hattest wirst du relativ schnell merken das Dinge wie Qualitätssinn, Einhaltung von Verträgen, Liefertermine und Co halt nicht unbedingt selbstverständlich sind und eher Außnahmen sind. </p>
<p>Ich find es gut wenn auch in Deutschland produziert wird und eher lächerlich wenn man sich dafür entschuldigen muss. </p>
<p>Ich bin der festen Überzeugung dass wenn jeder vor seiner eigenen Haustüre kehrt am meisten bewegt werden kann&#8230;und das ist bei uns eben Deutschland.</p>
<p>LG<br />
Markus</p>
<p>PS: Ich habe vor meinen Indien-Erfahrungen aber auch anders gedacht 😉</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kirsten C.</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60282</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 08:44:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ääääh wenn das Model auf dem Foto NICHT spindeldürr ist, wer denn dann? Laternenpfähle? Besenstiele? **kopfschüttel*]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ääääh wenn das Model auf dem Foto NICHT spindeldürr ist, wer denn dann? Laternenpfähle? Besenstiele? **kopfschüttel*</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60281</link>
		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 13:38:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo, ich bin Katharina und betreue die PR von Trigema CHANGE. 

Das Trigema Team hat Eure Kritik an dieser Stelle wahrgenommen und nimmt das Thema sehr ernst.

Es wird auf jeden Fall mit Herrn Grupp und mit dem gesamten Team umfangreich besprochen. Wir werden uns über &quot;Made in Germany&quot; Gedanken machen. Es ist zugegebenermaßen ein kompliziertes Thema...

Trigema ist ein traditionsreiches Unternehmen und garantiert faire Löhne wie gute Arbeitsbedingungen. Trigema versteht sich NICHT als nationalistisches Unternehmen und möchte auch nicht derartiges Gedankengut fördern. 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr dieses Statement registrieren würdet. Wie gesagt, wir werden uns mit dem Thema beschäftigen. 

Herzliche Grüsse, Katharina Schnäcker]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin Katharina und betreue die PR von Trigema CHANGE. </p>
<p>Das Trigema Team hat Eure Kritik an dieser Stelle wahrgenommen und nimmt das Thema sehr ernst.</p>
<p>Es wird auf jeden Fall mit Herrn Grupp und mit dem gesamten Team umfangreich besprochen. Wir werden uns über &#8222;Made in Germany&#8220; Gedanken machen. Es ist zugegebenermaßen ein kompliziertes Thema&#8230;</p>
<p>Trigema ist ein traditionsreiches Unternehmen und garantiert faire Löhne wie gute Arbeitsbedingungen. Trigema versteht sich NICHT als nationalistisches Unternehmen und möchte auch nicht derartiges Gedankengut fördern. </p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Ihr dieses Statement registrieren würdet. Wie gesagt, wir werden uns mit dem Thema beschäftigen. </p>
<p>Herzliche Grüsse, Katharina Schnäcker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: L</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60279</link>
		<dc:creator><![CDATA[L]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 18:35:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was der Affe im Spot erzählt und auch die &quot;Ja zu Deutschland Kampagne&quot; ist für mich lupenreiner Nationalismus. Das ist auch in der CDU schon rechter Rand.

Und wie viele &quot;Deutschland&quot; die in einem so kurzen Text unterbringen:
https://www.trigema.de/shop/page/companystartpage/detail.jsf;jsessionid=5ABE68D3C1738CA1D441C2F253922B50

Deutschland ist Exportweltmeister und das heißt auch, dass &quot;hier&quot; am meisten Arbeitsplätze zu Lasten anderer Volkswirtschaften bestehen. Sich da für die weitere Stärkung des Standort Deutschland stark zumachen, führt auf jeden Fall nicht zu einem Mehr an globaler Gerechtigkeit.

Und dann Sätze wie dieser hier:
&quot;Durch die Produktion ausschließlich in Deutschland, garantieren wir unseren Kunden nur die beste Qualität und eine schnelle Lieferung.&quot;

Damit wird anderen Ländern quasi abgesprochen, die beste Qualität liefern zu können oder zumindest ist sie offensichtlich nirgendwo so selbstverständlich wie in Deutschland. Politikwissenschaftlich muss man das eigentlich schon rassistisch nennen, auch wenn das Menschen ohne diesen Hintergrund oft nicht nachvollziehen können, bzw. überzogen finden.

Ich finde tatsächlich, dass diese nationalistischen und rassistischen Positionen so schwerwiegend sind, dass es alle anderen Bemühungen versaut. Es gab schon immer Heimatschutz am rechten Rand und bei den jungen Rechten ist jetzt sogar vegan ein Trend. Das macht sie mir jedoch keinen Deut sympathischer.

Mir ist es sehr wichtig, dass es für Nationalisten und Rassisten keinen Anschluss an Öko-Bewegungen gibt.

Vor einigen Jahren gab es einen Workshop auf dem Fusion-Festival: Wieviel Nazi steckt in meinem Bio-Müsli?

Die Frage hat Berechtigung, denn es gibt in der Bio-Szene Menschen, denen würden wir freillig keinen Cent in die Hand geben, egal wie Bio ihre Erzeugnisse sind.

Ich fände es einen hohen Wert, wenn diese Unsicherheiten in der Ökomode gar nicht erst entstehen.

Es ist Herrn Grupp ja unbenommen, seine Haltung zu ändern und sich kosmopolitisch zu öffnen. Das fände ich gerade sehr viel wichtiger, als eine C2C-Zertifizierung, an der dann auch noch ein Suffizienz-Gegner wie der Braungart verdient.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was der Affe im Spot erzählt und auch die &#8222;Ja zu Deutschland Kampagne&#8220; ist für mich lupenreiner Nationalismus. Das ist auch in der CDU schon rechter Rand.</p>
<p>Und wie viele &#8222;Deutschland&#8220; die in einem so kurzen Text unterbringen:<br />
<a href="https://www.trigema.de/shop/page/companystartpage/detail.jsf;jsessionid=5ABE68D3C1738CA1D441C2F253922B50" rel="nofollow">https://www.trigema.de/shop/page/companystartpage/detail.jsf;jsessionid=5ABE68D3C1738CA1D441C2F253922B50</a></p>
<p>Deutschland ist Exportweltmeister und das heißt auch, dass &#8222;hier&#8220; am meisten Arbeitsplätze zu Lasten anderer Volkswirtschaften bestehen. Sich da für die weitere Stärkung des Standort Deutschland stark zumachen, führt auf jeden Fall nicht zu einem Mehr an globaler Gerechtigkeit.</p>
<p>Und dann Sätze wie dieser hier:<br />
&#8222;Durch die Produktion ausschließlich in Deutschland, garantieren wir unseren Kunden nur die beste Qualität und eine schnelle Lieferung.&#8220;</p>
<p>Damit wird anderen Ländern quasi abgesprochen, die beste Qualität liefern zu können oder zumindest ist sie offensichtlich nirgendwo so selbstverständlich wie in Deutschland. Politikwissenschaftlich muss man das eigentlich schon rassistisch nennen, auch wenn das Menschen ohne diesen Hintergrund oft nicht nachvollziehen können, bzw. überzogen finden.</p>
<p>Ich finde tatsächlich, dass diese nationalistischen und rassistischen Positionen so schwerwiegend sind, dass es alle anderen Bemühungen versaut. Es gab schon immer Heimatschutz am rechten Rand und bei den jungen Rechten ist jetzt sogar vegan ein Trend. Das macht sie mir jedoch keinen Deut sympathischer.</p>
<p>Mir ist es sehr wichtig, dass es für Nationalisten und Rassisten keinen Anschluss an Öko-Bewegungen gibt.</p>
<p>Vor einigen Jahren gab es einen Workshop auf dem Fusion-Festival: Wieviel Nazi steckt in meinem Bio-Müsli?</p>
<p>Die Frage hat Berechtigung, denn es gibt in der Bio-Szene Menschen, denen würden wir freillig keinen Cent in die Hand geben, egal wie Bio ihre Erzeugnisse sind.</p>
<p>Ich fände es einen hohen Wert, wenn diese Unsicherheiten in der Ökomode gar nicht erst entstehen.</p>
<p>Es ist Herrn Grupp ja unbenommen, seine Haltung zu ändern und sich kosmopolitisch zu öffnen. Das fände ich gerade sehr viel wichtiger, als eine C2C-Zertifizierung, an der dann auch noch ein Suffizienz-Gegner wie der Braungart verdient.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fredericke</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60278</link>
		<dc:creator><![CDATA[fredericke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 17:20:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=1535#comment-60278</guid>
		<description><![CDATA[bezüglich des C2C-prozederes bei den shirts werden wir um stellungnahme bitten, jedoch sei hier angemerkt, dass die neue kollektion mit neuem stil insofern lobenswert ist, da sich trigema damit den C2C-ansatz verbindlich in seine unternehmenskultur aufnimmt und an styles anwendet, die (man muss fast sagen ausnahmsweise) mit etwas glück so lange getragen werden, dass nicht mehr so viel zu kompostieren übrig bleibt. denn sie sind wirklich schick!

bezüglich der deutschtümelei sei zugegeben, dass trigema hin und wieder tatsächlich kein gutes händchen bei ihrer außenkommunikation beweisen. aber ist dadurch das unternehmen per se nicht unterstützenswert und negiert das seine guten eigenschaften gänzlich?? meines erachtens ist an dem ansatz von wolfgang grupp, auch in deutschland für soziale gerechtigkeit einzustehen, nichts falsch. für den einwand, dass er deutsche arbeit über die aus dem ausland stellt, konnte ich keinen beleg finden. oder reicht der bloße fakt, dass er seine 1200 mitarbeiter nicht kickt, um seine produktion in ein ausland zu verlegen, schon aus? ärgerlich ist, dass er sich durch öffentliche kommentare wie bei sandra maischberger im vergangenen jahr angreifbar macht (zb weil rechte hirntote ihn beispielhaft zitieren). das ist richtig. und es muss diskutiert werden, inwiefern unternehmer -beispielsweise auch götz werner - ihre wirtschaftliche und mediale macht ausnützen dürfen, um politischen ideen raum zu verleihen (bei grupp handelt es sich übrigens um die befürwortung der roten forderung nach dem mindestlohn, womit er den mut bewies, seiner politischen heimat CDU in den rücken zu fallen). 

hier jedoch durch die kritik der &quot;deutschtümelei&quot; einen nationalistischen urgedanken anzudeuten, ist unfair, genauso wie sich von ersten schritten nerven zu lassen; bei trigema sind es übrigens nicht die ersten und auch nicht wenige davon.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bezüglich des C2C-prozederes bei den shirts werden wir um stellungnahme bitten, jedoch sei hier angemerkt, dass die neue kollektion mit neuem stil insofern lobenswert ist, da sich trigema damit den C2C-ansatz verbindlich in seine unternehmenskultur aufnimmt und an styles anwendet, die (man muss fast sagen ausnahmsweise) mit etwas glück so lange getragen werden, dass nicht mehr so viel zu kompostieren übrig bleibt. denn sie sind wirklich schick!</p>
<p>bezüglich der deutschtümelei sei zugegeben, dass trigema hin und wieder tatsächlich kein gutes händchen bei ihrer außenkommunikation beweisen. aber ist dadurch das unternehmen per se nicht unterstützenswert und negiert das seine guten eigenschaften gänzlich?? meines erachtens ist an dem ansatz von wolfgang grupp, auch in deutschland für soziale gerechtigkeit einzustehen, nichts falsch. für den einwand, dass er deutsche arbeit über die aus dem ausland stellt, konnte ich keinen beleg finden. oder reicht der bloße fakt, dass er seine 1200 mitarbeiter nicht kickt, um seine produktion in ein ausland zu verlegen, schon aus? ärgerlich ist, dass er sich durch öffentliche kommentare wie bei sandra maischberger im vergangenen jahr angreifbar macht (zb weil rechte hirntote ihn beispielhaft zitieren). das ist richtig. und es muss diskutiert werden, inwiefern unternehmer -beispielsweise auch götz werner &#8211; ihre wirtschaftliche und mediale macht ausnützen dürfen, um politischen ideen raum zu verleihen (bei grupp handelt es sich übrigens um die befürwortung der roten forderung nach dem mindestlohn, womit er den mut bewies, seiner politischen heimat CDU in den rücken zu fallen). </p>
<p>hier jedoch durch die kritik der &#8222;deutschtümelei&#8220; einen nationalistischen urgedanken anzudeuten, ist unfair, genauso wie sich von ersten schritten nerven zu lassen; bei trigema sind es übrigens nicht die ersten und auch nicht wenige davon.</p>
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