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	<title>Kommentare zu: Acht Fragen an das Lieblingsunternehmen</title>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60495</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:19:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Christiane: Hier kommt die Antwort von Mark, die mein Blog-Programm zunächst geschluckt hatte.....

Mark schreibt: 
Sorry für die späte Antwort. Mich überzeugt auch der Ansatz der FWF am meisten, und ich habe recht lange darüber geforscht. 
Die ETI verlangt Existenzlöhne, aber ich habe bisher keine Zahlen (wie sie 
neurdings die FWF hat) bekommen. Für aussenstehende ist die ETI leider etwas wenig transparent. Hier sind aber viele &quot;grosse&quot; Firmen drin, die in DE in der BSCI sind. In der ETI haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen ein gutes Mitspracherecht - und so sind auch viele NGOs / Gewerkschaften in GB von dem Ansatz überzeugt (es gibt natürlich auch Kritik). Wer in GB in der ETI ist, der ist in DE in der BSCI, und hier ist die ETI sicherlich ganz klar überlegen, was das Reporting angeht, das Lernen in den Organisationen etc. Inditex hat natürlich viel Kritik erfahren, wird aber von Gewerkschaften auch gelobt, weil sie (glaube ich) als eine der wenigen Firmen globale Rahmenverträge mit den Gewerkschaften abgeschlossen haben. Natürlich ändert das die Situation nicht absolut. Wäre interessant zu wissen, wie es ohne diese Verträge wäre - mehr Fälle wie in Brasilien? Die Frage ist natürlich immer, ob die ArbeiterInnen sich sicher genug fühlen, um auch ihre Rechte einzuklagen. 
FLA hat viele grosse Marken dabei und es fehlen die Gewerkschaften. Dafür haben sie durch die ganzen Uni-Mitglieder in den USA eine grosse Macht, und die Studenten dort sind sehr aktiv. Ausserdem hat die FLA ihren Lohn-Ansatz gemeinsam mit der ILO überarbeitet und nun einen &quot;Fair Wage&quot; Approach gestartet, der sich auf jeden Fall von den Min. Wages abhebt.    
Danke für den Hinweis mit Levis - dann war in meiner Quelle eine falsche Angabe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christiane: Hier kommt die Antwort von Mark, die mein Blog-Programm zunächst geschluckt hatte&#8230;..</p>
<p>Mark schreibt:<br />
Sorry für die späte Antwort. Mich überzeugt auch der Ansatz der FWF am meisten, und ich habe recht lange darüber geforscht.<br />
Die ETI verlangt Existenzlöhne, aber ich habe bisher keine Zahlen (wie sie<br />
neurdings die FWF hat) bekommen. Für aussenstehende ist die ETI leider etwas wenig transparent. Hier sind aber viele &#8222;grosse&#8220; Firmen drin, die in DE in der BSCI sind. In der ETI haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen ein gutes Mitspracherecht &#8211; und so sind auch viele NGOs / Gewerkschaften in GB von dem Ansatz überzeugt (es gibt natürlich auch Kritik). Wer in GB in der ETI ist, der ist in DE in der BSCI, und hier ist die ETI sicherlich ganz klar überlegen, was das Reporting angeht, das Lernen in den Organisationen etc. Inditex hat natürlich viel Kritik erfahren, wird aber von Gewerkschaften auch gelobt, weil sie (glaube ich) als eine der wenigen Firmen globale Rahmenverträge mit den Gewerkschaften abgeschlossen haben. Natürlich ändert das die Situation nicht absolut. Wäre interessant zu wissen, wie es ohne diese Verträge wäre &#8211; mehr Fälle wie in Brasilien? Die Frage ist natürlich immer, ob die ArbeiterInnen sich sicher genug fühlen, um auch ihre Rechte einzuklagen.<br />
FLA hat viele grosse Marken dabei und es fehlen die Gewerkschaften. Dafür haben sie durch die ganzen Uni-Mitglieder in den USA eine grosse Macht, und die Studenten dort sind sehr aktiv. Ausserdem hat die FLA ihren Lohn-Ansatz gemeinsam mit der ILO überarbeitet und nun einen &#8222;Fair Wage&#8220; Approach gestartet, der sich auf jeden Fall von den Min. Wages abhebt.<br />
Danke für den Hinweis mit Levis &#8211; dann war in meiner Quelle eine falsche Angabe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christiane</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60488</link>
		<dc:creator><![CDATA[Christiane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:43:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu den Punkten 3 und 4  möchte ich gerne was anmerken:
Es ist gut, dass es Multistakeholder-Initiativen gibt, aber man muss auch überlegen, welche Ziele sich die jeweiligen Vereinigungen auf die Fahne schreiben und wie sie umgesetzt werden. Hier bin ich ziemlich verunsichert. 
Die Fair Wear Foundation (FWF) ist für mich die glaubwürdigste. Existenzlöhne sind Programm, Gewerkschaften werden mit einbezogen und es wird kontrolliert.
Bei der Ethical Trading Inititative (ETI) bin ich mir nicht sicher, dazu weiß hier hoffentlich jemand mehr. Einerseits verlangt sie ebenfalls Existenzlöhne und Gewerkschaften wirken mit. Aber wie kann es dann sein, dass Zaras Mutterkonzern Inditex hier Mitglied ist, das Unternehmen aber immer wieder in die Kritik gerät - zuletzt weil es in Brasilien zu einer Strafe von 1,4 Mio Euro verurteilt wurde (Dezember 2011). In einer Zulieferfirma herrschten sklavereiähnliche Bedingungen. 
Die FLA – Fair Labor Association - bei der auch H&amp;M Mitglied ist, kann sich gleich gar nicht zu Existenzlöhnen durchringen (stattdessen gesetzl. Mindestlöhne – aber die reichen ja nicht fürs Leben) und hier sind auch keine Gewerkschaften mit am Tisch. Ist das nicht ein Marketing-Gag? Man gibt mit dem Label FLA an, hängt in den Zulieferfirmen Codes of Conduct auf, aber wie viele Arbeiter können die lesen? Und wenn ja, was bringt es ihnen?

Hast Du Kirsten oder jemand anderes hier einen besseren Durchblick?

Übrigens noch eine Anmerkung: Levi&#039;s ist gar nicht mehr Mitglied bei ETI – die Firma wurde 2006 ausgeschlossen, weil sie den Artikel zum Existenzlohn der ETI nicht übernehmen wollte. 
https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/firmenliste/levi-strauss]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Punkten 3 und 4  möchte ich gerne was anmerken:<br />
Es ist gut, dass es Multistakeholder-Initiativen gibt, aber man muss auch überlegen, welche Ziele sich die jeweiligen Vereinigungen auf die Fahne schreiben und wie sie umgesetzt werden. Hier bin ich ziemlich verunsichert.<br />
Die Fair Wear Foundation (FWF) ist für mich die glaubwürdigste. Existenzlöhne sind Programm, Gewerkschaften werden mit einbezogen und es wird kontrolliert.<br />
Bei der Ethical Trading Inititative (ETI) bin ich mir nicht sicher, dazu weiß hier hoffentlich jemand mehr. Einerseits verlangt sie ebenfalls Existenzlöhne und Gewerkschaften wirken mit. Aber wie kann es dann sein, dass Zaras Mutterkonzern Inditex hier Mitglied ist, das Unternehmen aber immer wieder in die Kritik gerät &#8211; zuletzt weil es in Brasilien zu einer Strafe von 1,4 Mio Euro verurteilt wurde (Dezember 2011). In einer Zulieferfirma herrschten sklavereiähnliche Bedingungen.<br />
Die FLA – Fair Labor Association &#8211; bei der auch H&amp;M Mitglied ist, kann sich gleich gar nicht zu Existenzlöhnen durchringen (stattdessen gesetzl. Mindestlöhne – aber die reichen ja nicht fürs Leben) und hier sind auch keine Gewerkschaften mit am Tisch. Ist das nicht ein Marketing-Gag? Man gibt mit dem Label FLA an, hängt in den Zulieferfirmen Codes of Conduct auf, aber wie viele Arbeiter können die lesen? Und wenn ja, was bringt es ihnen?</p>
<p>Hast Du Kirsten oder jemand anderes hier einen besseren Durchblick?</p>
<p>Übrigens noch eine Anmerkung: Levi&#8217;s ist gar nicht mehr Mitglied bei ETI – die Firma wurde 2006 ausgeschlossen, weil sie den Artikel zum Existenzlohn der ETI nicht übernehmen wollte.<br />
<a href="https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/firmenliste/levi-strauss" rel="nofollow">https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/firmenliste/levi-strauss</a></p>
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		<title>Von: Mark</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60487</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:48:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60487</guid>
		<description><![CDATA[@Anja: Ich gebe Hans recht. Es lohnt sich unternehmerisch einfach viel mehr für ein Deutsches Unternehmen, seine Kraft in Marketing, Design etc. zu stecken als in die Produktion. Dennoch gibt es ein paar Firmen, die auch eigene Fabriken haben, oft, weil ihnen ethische Fragen wichtig ist. Switcher ist hier wohl ein besonderer Fall: Es wurde von einem Schweizer in Lausanne gegründet (produziert fair in Indien) und neulich hat der Besitzer 51% an die indischen Partner übergeben. Switcher ist jetzt also eine indische Firma.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Anja: Ich gebe Hans recht. Es lohnt sich unternehmerisch einfach viel mehr für ein Deutsches Unternehmen, seine Kraft in Marketing, Design etc. zu stecken als in die Produktion. Dennoch gibt es ein paar Firmen, die auch eigene Fabriken haben, oft, weil ihnen ethische Fragen wichtig ist. Switcher ist hier wohl ein besonderer Fall: Es wurde von einem Schweizer in Lausanne gegründet (produziert fair in Indien) und neulich hat der Besitzer 51% an die indischen Partner übergeben. Switcher ist jetzt also eine indische Firma.</p>
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		<title>Von: Mark</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60486</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:43:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@David: Sorry, aber ist was &quot;wirklich so&quot;? Falls Du die 85% Baumwoll-Produktion in armen Ländern meinst, dann kannst Du das hier nachlesen: Review of the World Situation. Vol 63(5): May-June 2010. Das sind Prognosen für 2009/2010. In der Regel sind China und Indien die Hauptproduzenten, aber USA der HauptEXPORTEUR. Die Werte schanken aber relativ stark. War das Deine Frage? Sonst müsstest Du bitte Deine Frage präzisieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David: Sorry, aber ist was &#8222;wirklich so&#8220;? Falls Du die 85% Baumwoll-Produktion in armen Ländern meinst, dann kannst Du das hier nachlesen: Review of the World Situation. Vol 63(5): May-June 2010. Das sind Prognosen für 2009/2010. In der Regel sind China und Indien die Hauptproduzenten, aber USA der HauptEXPORTEUR. Die Werte schanken aber relativ stark. War das Deine Frage? Sonst müsstest Du bitte Deine Frage präzisieren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60485</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:46:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Danke, Hans! Das Problem ist eben nicht, dass sie in Bangladesch oder anderswo fertigen, sondern dass sie nicht SELBER fertigen, sondern eine Vielzahl Lieferanten haben, zu denen sie keine langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung haben. Das Ganze ist ein anonymes Geschäft - ähnlich wie einer Auktion - und ermöglicht dann eben, Verantwortung abzuwälzen. 
@Josef: Zwei Antworten. Zunächst die persönliche, ich habe noch nie so viele Nachfragen von Konsumenten gehabt wie nach &quot;Hart aber fair&quot;. Etliche haben auch Vorschläge gemacht, wie das Problem zu lösen wäre. Viele wollten Einkaufsberatung und viele haben an ihre Lieblingsmodemarke geschrieben und um Aufschluss geben, wie und wo sie produzieren. Das mag nicht die Mehrheit sind, aber wir brauchen diese Vorhut von Kundinnen und Kundinnen. Ich bin also optimistischer als Sie. Zweitens eine allgemeine Anmerkung aus einer anderen Branche: Hätten nicht Konsumenten gefragt, wie Eier produziert werden und wieviel Platz die Hühner haben, hätten wir nie ein Verbot von Käfigeiern bekommen. Politik nimmt sehr wohl wahr, wie Kunden agieren. Warum soll es bei Kleidung nicht eine ähnliche Bewegung geben? Herzlichstes aus Hamburg.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Danke, Hans! Das Problem ist eben nicht, dass sie in Bangladesch oder anderswo fertigen, sondern dass sie nicht SELBER fertigen, sondern eine Vielzahl Lieferanten haben, zu denen sie keine langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung haben. Das Ganze ist ein anonymes Geschäft &#8211; ähnlich wie einer Auktion &#8211; und ermöglicht dann eben, Verantwortung abzuwälzen.<br />
@Josef: Zwei Antworten. Zunächst die persönliche, ich habe noch nie so viele Nachfragen von Konsumenten gehabt wie nach &#8222;Hart aber fair&#8220;. Etliche haben auch Vorschläge gemacht, wie das Problem zu lösen wäre. Viele wollten Einkaufsberatung und viele haben an ihre Lieblingsmodemarke geschrieben und um Aufschluss geben, wie und wo sie produzieren. Das mag nicht die Mehrheit sind, aber wir brauchen diese Vorhut von Kundinnen und Kundinnen. Ich bin also optimistischer als Sie. Zweitens eine allgemeine Anmerkung aus einer anderen Branche: Hätten nicht Konsumenten gefragt, wie Eier produziert werden und wieviel Platz die Hühner haben, hätten wir nie ein Verbot von Käfigeiern bekommen. Politik nimmt sehr wohl wahr, wie Kunden agieren. Warum soll es bei Kleidung nicht eine ähnliche Bewegung geben? Herzlichstes aus Hamburg.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Hans</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60484</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:50:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anja, die Antwort auf Deine Frage &quot;Warum haben die Konzenre keine eigenen Fabriken?&quot; ist ganz einfach : Arbeitsteilung. 
Die Wertschöpfung bei den Kleidern liegt nicht in der Produktion (höchstens 5%-20%) bindet aber viel Kapital und damit finanzielles Risiko (keine Anlagenauslastung bei wechslender Nachfrage). Also wälzen dieses Finanzrisko auf andere ab und damit gleichzeitig die soziale und ökologische Verantwortung. Das ist strike kapitalistische Logik der Gewinnmaximierung bei Risikominimierung. 
Daher &quot;fair trade&quot; auf genossenschaftlicher Basis mit Kontrolle (über ganzheitlichem Ansatz) der gesamten Wertschöpfungskette und Aufhebung der Entfremdung von Produzent und Konsument.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anja, die Antwort auf Deine Frage &#8222;Warum haben die Konzenre keine eigenen Fabriken?&#8220; ist ganz einfach : Arbeitsteilung.<br />
Die Wertschöpfung bei den Kleidern liegt nicht in der Produktion (höchstens 5%-20%) bindet aber viel Kapital und damit finanzielles Risiko (keine Anlagenauslastung bei wechslender Nachfrage). Also wälzen dieses Finanzrisko auf andere ab und damit gleichzeitig die soziale und ökologische Verantwortung. Das ist strike kapitalistische Logik der Gewinnmaximierung bei Risikominimierung.<br />
Daher &#8222;fair trade&#8220; auf genossenschaftlicher Basis mit Kontrolle (über ganzheitlichem Ansatz) der gesamten Wertschöpfungskette und Aufhebung der Entfremdung von Produzent und Konsument.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60483</link>
		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:30:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Frage zu Punkt 7: Ist das wirklich so? In &quot;Reisebericht eines T-Shirts&quot; wird hier ja deutlich die USA als Produktionsland Nr.1 genannt. Hier empfand ich die Probleme, aber auch die Chancen des &quot;Race to the bottom&quot; ausgewogen dargestellt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frage zu Punkt 7: Ist das wirklich so? In &#8222;Reisebericht eines T-Shirts&#8220; wird hier ja deutlich die USA als Produktionsland Nr.1 genannt. Hier empfand ich die Probleme, aber auch die Chancen des &#8222;Race to the bottom&#8220; ausgewogen dargestellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Josef K.</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60478</link>
		<dc:creator><![CDATA[Josef K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:20:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich sehe es wie Anja - aber habe auch die Antworten parat. Niemand, der sich ein Pullover oder Schuhe kauft, denkt daran wie sie hergestellt werden oder wie viele Menschen dabei geknechtet werden.

Leider ist es so - und es wird auch so bleiben.

Schade,
Josef]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe es wie Anja &#8211; aber habe auch die Antworten parat. Niemand, der sich ein Pullover oder Schuhe kauft, denkt daran wie sie hergestellt werden oder wie viele Menschen dabei geknechtet werden.</p>
<p>Leider ist es so &#8211; und es wird auch so bleiben.</p>
<p>Schade,<br />
Josef</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anja Wakeham</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60476</link>
		<dc:creator><![CDATA[Anja Wakeham]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:21:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=1816#comment-60476</guid>
		<description><![CDATA[Warum haben die Konzerne denn eigentlich keine eigenen Fabriken z.B. in Bangladesh wo sie vernünftige Arbeitsbedingungen garantieren können. Die Kontrollen bringen doch garnichts. Sobald die Kontrolleure weg sind läuft doch alles genau wie vorher. Und wann stellt  endlich mal jemand  in Frage, ob wir hier wirklich Pullover für 12 Euro brauchen. Solange das nicht passiert und der Verbraucher auch nicht umdenkt, werden die Menschen dort auch weiterhin nicht leben, sondern einfach nur überleben !]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum haben die Konzerne denn eigentlich keine eigenen Fabriken z.B. in Bangladesh wo sie vernünftige Arbeitsbedingungen garantieren können. Die Kontrollen bringen doch garnichts. Sobald die Kontrolleure weg sind läuft doch alles genau wie vorher. Und wann stellt  endlich mal jemand  in Frage, ob wir hier wirklich Pullover für 12 Euro brauchen. Solange das nicht passiert und der Verbraucher auch nicht umdenkt, werden die Menschen dort auch weiterhin nicht leben, sondern einfach nur überleben !</p>
]]></content:encoded>
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