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	<title>Kommentare zu: Zurück auf Einfach</title>
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		<title>Von: Chris</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=361#comment-1183</link>
		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 06:38:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mich wundert es gar nicht, dass die Mütter der ganz Jungen es nicht können, denn sie waren die erste Generation, der Kleidung im Überfluss zu Billigpreisen angeboten wurde. Selbstmachen war verstaubt und als ich mit 14 mein erstes Teil mit Geometriekenntissen als Hilfe dilletantisch bastelte, weil ich niemanden kannte, den ich hätte fragen können, wurde ich belächelt. 

Ausserhalb großer Städte war es meist sehr schwierig an Stoffe zu kommen, die etwas anders waren als das Übliche und manchmal kam ich mir vor wie an Drogen interessiert, wenn Adressen weiter gegeben wurden und ich zu einer Fabrikhalle auf einem stillgelegten Gelände fuhr, weil dort eine Händlerin mit Stoffen aus Zentralasien von einer Reise zurück gekommen war und ich aussuchen durfte.

Mittlerweile kommen Töchter von Freundinnen, denen die Massenware wohl zu langweilig ist und die Ideen entwickeln möchten und ich nähe immer noch besondere Teile mit fast 40 und genieße die Komplimente und Fragen, wo ich denn das Teil her habe, wenn jemand nicht weiß, dass ich es selbst herstelle. 

Es ist aber nicht nur wichtig, es zu können, sondern vor allem auch sich auszutauschen und weiter zu geben und vielleicht bekommt Kleidung irgendwann wieder einen Stellenwert, der ihr gebührt und der weit entfernt ist von Billigware aus Fernost, die auf Kosten der Gesundheit vieler hier verramscht wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert es gar nicht, dass die Mütter der ganz Jungen es nicht können, denn sie waren die erste Generation, der Kleidung im Überfluss zu Billigpreisen angeboten wurde. Selbstmachen war verstaubt und als ich mit 14 mein erstes Teil mit Geometriekenntissen als Hilfe dilletantisch bastelte, weil ich niemanden kannte, den ich hätte fragen können, wurde ich belächelt. </p>
<p>Ausserhalb großer Städte war es meist sehr schwierig an Stoffe zu kommen, die etwas anders waren als das Übliche und manchmal kam ich mir vor wie an Drogen interessiert, wenn Adressen weiter gegeben wurden und ich zu einer Fabrikhalle auf einem stillgelegten Gelände fuhr, weil dort eine Händlerin mit Stoffen aus Zentralasien von einer Reise zurück gekommen war und ich aussuchen durfte.</p>
<p>Mittlerweile kommen Töchter von Freundinnen, denen die Massenware wohl zu langweilig ist und die Ideen entwickeln möchten und ich nähe immer noch besondere Teile mit fast 40 und genieße die Komplimente und Fragen, wo ich denn das Teil her habe, wenn jemand nicht weiß, dass ich es selbst herstelle. </p>
<p>Es ist aber nicht nur wichtig, es zu können, sondern vor allem auch sich auszutauschen und weiter zu geben und vielleicht bekommt Kleidung irgendwann wieder einen Stellenwert, der ihr gebührt und der weit entfernt ist von Billigware aus Fernost, die auf Kosten der Gesundheit vieler hier verramscht wird.</p>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=361#comment-1136</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 10:41:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Frau Jona&amp;son und Kaffeebohne: Nicht nur in amerikanischen Magazinen ist das angesagt. Ich habe gestern am Kiosk die neueste Ausgabe des deutschen &quot;Missy Magazine&quot; gekauft, dass extrem jung ist. Und was finde ich? &quot;How to make your own&quot; - eine Schlafsackvermantelung. Dort erklärt Steffi Müller, wie ich in neun Schritten vom Schlafsack zum Mantel komme. Amüsiert blättere ich weiter und erfahre, dass Steffi Müller &quot;Pionierin der Crafting-Bewegung in Deutschland&quot; sei und do-it-yourself Mode macht. Guckt mal unter &lt;a href=&quot;https://www.ragtreasure.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.ragtreasure.de &lt;/a&gt;(tragbare Textilcollagen) und lest das Interview in der Missy (leider nicht online, 3,80 Euro am Kiosk...). 
Natürlich, ich weiß, Steffi Müller ist weit weg davon, Kleidung für jeden Tag zu machen und ist eher an der Schnittstelle zur Kunst anzusiedeln, aber sie promotet die Idee des Selbermachens und bietet Nähkurse an. 
Und zu den dummen Sprüchen: Die Kik-Käuferin wird die dort gekaufte Kleidung nie schätzen und sicher nicht lange behalten, du aber Kaffeebohne verbindest was mit den selbstgemachten Sachen und wirst sie sicher hüten. Sei also getröstet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frau Jona&#038;son und Kaffeebohne: Nicht nur in amerikanischen Magazinen ist das angesagt. Ich habe gestern am Kiosk die neueste Ausgabe des deutschen &#8222;Missy Magazine&#8220; gekauft, dass extrem jung ist. Und was finde ich? &#8222;How to make your own&#8220; &#8211; eine Schlafsackvermantelung. Dort erklärt Steffi Müller, wie ich in neun Schritten vom Schlafsack zum Mantel komme. Amüsiert blättere ich weiter und erfahre, dass Steffi Müller &#8222;Pionierin der Crafting-Bewegung in Deutschland&#8220; sei und do-it-yourself Mode macht. Guckt mal unter <a href="https://www.ragtreasure.de" rel="nofollow"></a><a href="http://www.ragtreasure.de" rel="nofollow">http://www.ragtreasure.de</a> (tragbare Textilcollagen) und lest das Interview in der Missy (leider nicht online, 3,80 Euro am Kiosk&#8230;).<br />
Natürlich, ich weiß, Steffi Müller ist weit weg davon, Kleidung für jeden Tag zu machen und ist eher an der Schnittstelle zur Kunst anzusiedeln, aber sie promotet die Idee des Selbermachens und bietet Nähkurse an.<br />
Und zu den dummen Sprüchen: Die Kik-Käuferin wird die dort gekaufte Kleidung nie schätzen und sicher nicht lange behalten, du aber Kaffeebohne verbindest was mit den selbstgemachten Sachen und wirst sie sicher hüten. Sei also getröstet.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Kaffeebohne</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=361#comment-1133</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeebohne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 14:55:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=361#comment-1133</guid>
		<description><![CDATA[Ich besuche seit zwei Jahren einen Nähkurs bei der VHS, für den wir 8 Teilnehmer benötigen, damit der Kurs stattfinden kann. Außer mir ist noch eine Dame von Anfang an dabei, der Rest wechselt von Kurs zu Kurs.
Mir geht es um das Erlernen von Know-How und darum, für mich passende Kleidung zu nähen, Hosen für meine Kinder zu kürzen etc.
In jedem Kurs ist mindestens eine Teilnehmerin, die mit mir eine Diskussion anfängt, wie viel mich dieses Kleidungsstück jetzt gekostet hat und wie viel billiger ich das bei (Textildisconter Ihrer Wahl einfügen) bekommen kann.
Mir gehen mittlerweile die Argumente und die Lust zum Argumentieren aus. Sie fahren mit spritfressenden SUVs auf den Parkplatz und benötigen zwei Stellplätze. Aber Klamotten kaufen sie bei Kik.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich besuche seit zwei Jahren einen Nähkurs bei der VHS, für den wir 8 Teilnehmer benötigen, damit der Kurs stattfinden kann. Außer mir ist noch eine Dame von Anfang an dabei, der Rest wechselt von Kurs zu Kurs.<br />
Mir geht es um das Erlernen von Know-How und darum, für mich passende Kleidung zu nähen, Hosen für meine Kinder zu kürzen etc.<br />
In jedem Kurs ist mindestens eine Teilnehmerin, die mit mir eine Diskussion anfängt, wie viel mich dieses Kleidungsstück jetzt gekostet hat und wie viel billiger ich das bei (Textildisconter Ihrer Wahl einfügen) bekommen kann.<br />
Mir gehen mittlerweile die Argumente und die Lust zum Argumentieren aus. Sie fahren mit spritfressenden SUVs auf den Parkplatz und benötigen zwei Stellplätze. Aber Klamotten kaufen sie bei Kik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fr.Jona&#38;son</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=361#comment-1130</link>
		<dc:creator><![CDATA[Fr.Jona&#38;son]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 14:40:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=361#comment-1130</guid>
		<description><![CDATA[Jaja, die jungen Frauen heute können nicht einmal einen Knopf annähen....ich habe es erlebt, daß bei einem Recycling-Workshop für Kinder, den ich hielt, die lieben Mädels entweder altes, gutes Nähzeug von der Oma oder billige Nadeln, etc aus dem nahegelegenen Supermarkt mit hatten. Die wenigsten Mütter dieser Kinder konnten nähen.....
Es ist ja fast zum Lachen,wenn es nicht so traurig wäre, daß es in amerikanischen Magazinen &quot;hip&quot; ist, etwas an seiner KLeidung selbst zu reparieren anstatt es gleich wegzuwerfen.
Was ist da die letzten Jahrzehnte so falsch gelaufen, daß so viele Menschen Hand-Werk verlernt  bzw nie gelernt haben?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, die jungen Frauen heute können nicht einmal einen Knopf annähen&#8230;.ich habe es erlebt, daß bei einem Recycling-Workshop für Kinder, den ich hielt, die lieben Mädels entweder altes, gutes Nähzeug von der Oma oder billige Nadeln, etc aus dem nahegelegenen Supermarkt mit hatten. Die wenigsten Mütter dieser Kinder konnten nähen&#8230;..<br />
Es ist ja fast zum Lachen,wenn es nicht so traurig wäre, daß es in amerikanischen Magazinen &#8222;hip&#8220; ist, etwas an seiner KLeidung selbst zu reparieren anstatt es gleich wegzuwerfen.<br />
Was ist da die letzten Jahrzehnte so falsch gelaufen, daß so viele Menschen Hand-Werk verlernt  bzw nie gelernt haben?</p>
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