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	<title>Kommentare zu: Tierethik in der Mode</title>
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		<title>Von: Mathilda Murray</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62495</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Murray]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 13:06:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank für den großartigen Beitrag! 
Ich selbst arbeite in der Mode, bin überzeugte Vegetarierin , aber trage keine Tierprodukte auf meiner Haut und boykottiere z.B. Zoos &amp; Zirkusse. 
Wir müssen umdenken und die Tierquälerei publik machen, denn ansonsten wird dieses Thema zu oft in Medien, Werbung, und in den Köpfen der Menschheit verdrängt. 
Doch leider funktioniert die &#039;&#039;Schock-Methode&#039;&#039; nicht sehr gut, da viele Menschen es verständlicherweise lieber bewusst meiden ein derartiges Video anzuschauen, da sie sich ja sonst mit den brutalen Bildern auseinandersetzen müssten.  
Viel mehr denke ich, dass wir uns NEUE Ansätze überlegen müssen, die sich verankern. 
Neue Maßstäber &amp; Gesetze.... ein tolles Beispiel ist dieser Artikel, wo man sich neue Ideen zum Thema Zoo ausgedacht hat, nämlich Zoos ohne gefangene Tiere:
http://betterymagazine.com/stories/a-zoo-without-animals/
Vllt könnte sich so etwas in Zukunft etablieren.... es liegt an uns, der Politik neue Maßstäbe zu setzen um Tiere zu schützen !]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den großartigen Beitrag!<br />
Ich selbst arbeite in der Mode, bin überzeugte Vegetarierin , aber trage keine Tierprodukte auf meiner Haut und boykottiere z.B. Zoos &amp; Zirkusse.<br />
Wir müssen umdenken und die Tierquälerei publik machen, denn ansonsten wird dieses Thema zu oft in Medien, Werbung, und in den Köpfen der Menschheit verdrängt.<br />
Doch leider funktioniert die &#8220;Schock-Methode&#8220; nicht sehr gut, da viele Menschen es verständlicherweise lieber bewusst meiden ein derartiges Video anzuschauen, da sie sich ja sonst mit den brutalen Bildern auseinandersetzen müssten.<br />
Viel mehr denke ich, dass wir uns NEUE Ansätze überlegen müssen, die sich verankern.<br />
Neue Maßstäber &amp; Gesetze&#8230;. ein tolles Beispiel ist dieser Artikel, wo man sich neue Ideen zum Thema Zoo ausgedacht hat, nämlich Zoos ohne gefangene Tiere:<br />
<a href="http://betterymagazine.com/stories/a-zoo-without-animals/" rel="nofollow">http://betterymagazine.com/stories/a-zoo-without-animals/</a><br />
Vllt könnte sich so etwas in Zukunft etablieren&#8230;. es liegt an uns, der Politik neue Maßstäbe zu setzen um Tiere zu schützen !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: verlockend</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62392</link>
		<dc:creator><![CDATA[verlockend]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 14:45:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank für die Tipps! Recolution kannte ich tatsächlich noch nicht, die Sache mit Armed Angels wusste ich auch nicht.
Allgemein ein grosses Kompliment, wie hier auf Kommentare/Rückmeldung von Lesern eingegangen wird. Das finde ich sehr sympathisch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Tipps! Recolution kannte ich tatsächlich noch nicht, die Sache mit Armed Angels wusste ich auch nicht.<br />
Allgemein ein grosses Kompliment, wie hier auf Kommentare/Rückmeldung von Lesern eingegangen wird. Das finde ich sehr sympathisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lars Wittenbrink</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62391</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 17:38:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@verlockend: Leider hast du recht und es auch sehr schön formuliert &quot;Das zerstört quasi eine sonst rundum vegane Hose quasi auf den letzten Zügen.&quot; Knapp vorbei ist eben auch daneben.

Aber es tut sich was:
Bei Armedangels wird ab Winter 2014 jedes Produkt, das nicht aus tierischen Fasern (Wolle) besteht, auch komplett tierfrei in den Zutaten (Knöpfe, Schilder etc.) sein.

Recolution war schon immer vegan und hat ab Winter 2014 tolle neue Kunstleder-Schilder aus Recycling-Kunststoff. Diese Schilder wären eigentlich auch top für Jeans.

Bei Monkee Genes gibt es alle Jeans auch in vegan.

nudie Jeans und Kuyichi verwenden inzwischen überwiegend Lederreste für ihre Schilder. Das ist natürlich noch immer nicht vegan, aber auch einen Schritt weiter.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@verlockend: Leider hast du recht und es auch sehr schön formuliert &#8222;Das zerstört quasi eine sonst rundum vegane Hose quasi auf den letzten Zügen.&#8220; Knapp vorbei ist eben auch daneben.</p>
<p>Aber es tut sich was:<br />
Bei Armedangels wird ab Winter 2014 jedes Produkt, das nicht aus tierischen Fasern (Wolle) besteht, auch komplett tierfrei in den Zutaten (Knöpfe, Schilder etc.) sein.</p>
<p>Recolution war schon immer vegan und hat ab Winter 2014 tolle neue Kunstleder-Schilder aus Recycling-Kunststoff. Diese Schilder wären eigentlich auch top für Jeans.</p>
<p>Bei Monkee Genes gibt es alle Jeans auch in vegan.</p>
<p>nudie Jeans und Kuyichi verwenden inzwischen überwiegend Lederreste für ihre Schilder. Das ist natürlich noch immer nicht vegan, aber auch einen Schritt weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: verlockend</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62390</link>
		<dc:creator><![CDATA[verlockend]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 15:16:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62390</guid>
		<description><![CDATA[Sehr schöner und reflektierter Beitrag. Ich ärgere mich selber als Veganerin auch immer wieder, wenn PETA sogar &quot;vegane Awards&quot; an konventionelle Billigläden vergibt, nur weil sie eben Angora aus dem Programm genommen haben oder viele Schuhe und Jacken ohne tierische Materialien verkaufen. Abgesehen von den Menschenrechtsverletzungen, die allein ja schon Grund genug sind, H&amp;M nicht noch weiter zu promoten,  wird durch die sehr umweltschädliche Produktion so oder so Tierleid verursachte - nur eben indirekt. Aber auch z.B. die Tiere, die in den durch die ganzen Chemikalien verschmutzten Gewässern leben, haben ein Recht auf ihren intakten Lebensraum. In anderen Bereichen setzt sich PETA ja auch dafür ein, hier aber macht sie einen Kompromiss, den ich nicht gut finde.

Ich unterstütze die Aussage absolut, dass es Ziel sein muss, Kleidung herzustellen, die allen drei Punkten, Mensch, Tier und Umwelt, gerecht wird.
Als Veganerin hat man es aber leider nicht so leicht mit grüner Mode., Gerade faire, ökologische Wintermäntel ohne Wolle usw. sind fast ein Ding der Unmöglichkeit, obwohl es durchaus Alternativen gäbe. Ein weiteres Ärgernis sind oft die Lederpatches, die fast jedes grüne und ökologische Unternehmen auf seine Jeanshosen näht, obwohl es auch anders ginge. Das zerstört quasi eine sonst rundum vegane Hose quasi auf den letzten Zügen.
Ich würde mir wünschen, dass sich die Branche da des Potentials bewusst wird und vermehrt auch diesen Kundenwunsch berücksichtigt]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöner und reflektierter Beitrag. Ich ärgere mich selber als Veganerin auch immer wieder, wenn PETA sogar &#8222;vegane Awards&#8220; an konventionelle Billigläden vergibt, nur weil sie eben Angora aus dem Programm genommen haben oder viele Schuhe und Jacken ohne tierische Materialien verkaufen. Abgesehen von den Menschenrechtsverletzungen, die allein ja schon Grund genug sind, H&amp;M nicht noch weiter zu promoten,  wird durch die sehr umweltschädliche Produktion so oder so Tierleid verursachte &#8211; nur eben indirekt. Aber auch z.B. die Tiere, die in den durch die ganzen Chemikalien verschmutzten Gewässern leben, haben ein Recht auf ihren intakten Lebensraum. In anderen Bereichen setzt sich PETA ja auch dafür ein, hier aber macht sie einen Kompromiss, den ich nicht gut finde.</p>
<p>Ich unterstütze die Aussage absolut, dass es Ziel sein muss, Kleidung herzustellen, die allen drei Punkten, Mensch, Tier und Umwelt, gerecht wird.<br />
Als Veganerin hat man es aber leider nicht so leicht mit grüner Mode., Gerade faire, ökologische Wintermäntel ohne Wolle usw. sind fast ein Ding der Unmöglichkeit, obwohl es durchaus Alternativen gäbe. Ein weiteres Ärgernis sind oft die Lederpatches, die fast jedes grüne und ökologische Unternehmen auf seine Jeanshosen näht, obwohl es auch anders ginge. Das zerstört quasi eine sonst rundum vegane Hose quasi auf den letzten Zügen.<br />
Ich würde mir wünschen, dass sich die Branche da des Potentials bewusst wird und vermehrt auch diesen Kundenwunsch berücksichtigt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lars Wittenbrink</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62389</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 17:34:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62389</guid>
		<description><![CDATA[@Petra: Vielen Dank für deinen Kommentar und auch für den tollen Link. Animalfair kannte ich bisher nur vom Namen. Wirklich ein stakrer Einkaufsführer und super, dass auch Animalfair sich für den 3-Klang einsetzt!

Was die Herkunft von Leder angeht haben Sie leider recht. Es gibt allerdings auch erst seit recht kurzer Zeit eine Zertifizierung für Leder aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. In den meisten Schlachthäusern wird zwar das Fleisch nach &quot;konventionell&quot; und &quot;bio&quot; getrennt, nicht jedoch die Tierhäute. Entsprechend gering ist das Angebot von Bio-Leder auf dem Markt.

Anders als bei anderen Materialien (Baumwolle, Wolle, Polyester) haben Hersteller hier bisher nicht wirklich eine Wahl zwischen konventionell und ökologisch.

Und es kommt bei Leder sehr darauf an, ob man es als &quot;Nebenprodukt&quot; der Fleischproduktion versteht oder nicht. Derzeit wird jede Menge Tierhaut einfach vernichtet, da sie wegen der enorm gestiegenen globalen Fleischnachfrage in weit aus größeren Mengen anfällt, als es für Lederprodukte benötigt wird.
Das sollte aber natürlich keine Begründung liefern, sich auf dem Argument &quot;Abfallprodukt&quot; auszuruhen. Erste Schuhhersteller verwenden zertifizierte Bio-Leder und das ist natürlich sehr zu begrüßen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Petra: Vielen Dank für deinen Kommentar und auch für den tollen Link. Animalfair kannte ich bisher nur vom Namen. Wirklich ein stakrer Einkaufsführer und super, dass auch Animalfair sich für den 3-Klang einsetzt!</p>
<p>Was die Herkunft von Leder angeht haben Sie leider recht. Es gibt allerdings auch erst seit recht kurzer Zeit eine Zertifizierung für Leder aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. In den meisten Schlachthäusern wird zwar das Fleisch nach &#8222;konventionell&#8220; und &#8222;bio&#8220; getrennt, nicht jedoch die Tierhäute. Entsprechend gering ist das Angebot von Bio-Leder auf dem Markt.</p>
<p>Anders als bei anderen Materialien (Baumwolle, Wolle, Polyester) haben Hersteller hier bisher nicht wirklich eine Wahl zwischen konventionell und ökologisch.</p>
<p>Und es kommt bei Leder sehr darauf an, ob man es als &#8222;Nebenprodukt&#8220; der Fleischproduktion versteht oder nicht. Derzeit wird jede Menge Tierhaut einfach vernichtet, da sie wegen der enorm gestiegenen globalen Fleischnachfrage in weit aus größeren Mengen anfällt, als es für Lederprodukte benötigt wird.<br />
Das sollte aber natürlich keine Begründung liefern, sich auf dem Argument &#8222;Abfallprodukt&#8220; auszuruhen. Erste Schuhhersteller verwenden zertifizierte Bio-Leder und das ist natürlich sehr zu begrüßen.</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62388</link>
		<dc:creator><![CDATA[Petra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 16:31:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=5296#comment-62388</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Kirsten Brodde, Vielen Dank für diesen informativen Artikel und dass Sie dieses Thema aufgreifen. Zu Ihrer Kritik an Tierrechtsorganisationen möchte ich etwas anmerken. Sie haben sicher Recht, die Eindimensionalität zu kritisirien, wenn Tierschutzorganisationen dann konventionelle Modehäuser empfehlen. Umgekehrt haben wir es aber schon mehr als oft erlebt, dass für Menschenrechtsorganisationen oder Arbeitsrechtsorganisationen oder Umweltschutzorganisationen eine faire Behandlung von Tieren überhaupt kein Thema ist. Nur ein Beispiel dafür sind die Lederprodukte in Weltläden. Zwar stammen sie aus fairem Handel, das Leder wird aber zentral am indischen Markt gekauft, und was die Tiere durchmachen mussten, deren Häute verarbeitet werden, war erst vor Weihnachten in der ZDF-Dokumentation von Manfred Karremann zu sehen. 
Ich stimme bei Ihrer Forderung nach einem 3-Klang völlig mit Ihnen überein. Und deshalb gibt es auch Tierrechtsorganisationen, die sich genau das auf die Fahnen geschrieben haben: Produkte müssen gut für Mensch, Tier und Umwelt sein oder ihnen zumindest nicht schaden. Die Organisation animal.fair hat einen ethischen Einkaufsführer herausgegeben, der diese drei Bereiche berücksichtigt. Unter www.animalfair.at sind in zahlreichen Konsumbereichen mehr als 1500 fair hergestellte, tierfreundliche und ökologische Marken und Bezugsquellen aufgelistet. 
Liebe Grüße, Petra]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kirsten Brodde, Vielen Dank für diesen informativen Artikel und dass Sie dieses Thema aufgreifen. Zu Ihrer Kritik an Tierrechtsorganisationen möchte ich etwas anmerken. Sie haben sicher Recht, die Eindimensionalität zu kritisirien, wenn Tierschutzorganisationen dann konventionelle Modehäuser empfehlen. Umgekehrt haben wir es aber schon mehr als oft erlebt, dass für Menschenrechtsorganisationen oder Arbeitsrechtsorganisationen oder Umweltschutzorganisationen eine faire Behandlung von Tieren überhaupt kein Thema ist. Nur ein Beispiel dafür sind die Lederprodukte in Weltläden. Zwar stammen sie aus fairem Handel, das Leder wird aber zentral am indischen Markt gekauft, und was die Tiere durchmachen mussten, deren Häute verarbeitet werden, war erst vor Weihnachten in der ZDF-Dokumentation von Manfred Karremann zu sehen.<br />
Ich stimme bei Ihrer Forderung nach einem 3-Klang völlig mit Ihnen überein. Und deshalb gibt es auch Tierrechtsorganisationen, die sich genau das auf die Fahnen geschrieben haben: Produkte müssen gut für Mensch, Tier und Umwelt sein oder ihnen zumindest nicht schaden. Die Organisation animal.fair hat einen ethischen Einkaufsführer herausgegeben, der diese drei Bereiche berücksichtigt. Unter <a href="http://www.animalfair.at" rel="nofollow">http://www.animalfair.at</a> sind in zahlreichen Konsumbereichen mehr als 1500 fair hergestellte, tierfreundliche und ökologische Marken und Bezugsquellen aufgelistet.<br />
Liebe Grüße, Petra</p>
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