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	<title>Kommentare zu: 10 Seiten von Tchibo</title>
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		<title>Von: Sandra D.</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=63#comment-840</link>
		<dc:creator><![CDATA[Sandra D.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 09:19:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und Tchibo schießt das nächste Eigentor: die selbstzerstörerische Kraft des Marketings kommt besonders zutage, wenn schlechte Firmen schlechte Werbung machen https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601132,00.html.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen - sowohl mit Tchibo als auch mit deren Agentur, denen sie es nun in die Schuhe schieben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und Tchibo schießt das nächste Eigentor: die selbstzerstörerische Kraft des Marketings kommt besonders zutage, wenn schlechte Firmen schlechte Werbung machen <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601132,00.html" rel="nofollow">https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601132,00.html</a>.</p>
<p>Mein Mitleid hält sich in Grenzen &#8211; sowohl mit Tchibo als auch mit deren Agentur, denen sie es nun in die Schuhe schieben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=63#comment-449</link>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:55:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer schreibt, der bleibt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schreibt, der bleibt.</p>
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	</item>
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		<title>Von: latheita</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=63#comment-310</link>
		<dc:creator><![CDATA[latheita]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 15:55:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich liebe diesen blog. Weiter so!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich liebe diesen blog. Weiter so!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: John Dean</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=63#comment-307</link>
		<dc:creator><![CDATA[John Dean]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 22:51:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zitat:&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Nach unseren Gesprächen (...) aus Anlass Ihrer Aktion erlaube ich mir, zur diskutierten Thematik wie folgt und &lt;b&gt;von unserer Seite auch abschließend&lt;/b&gt; zu kommentieren:&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;Er stellt in seinem Brief - berechtigte - Fragen und gibt sich dialogisch, aber nur um drüberzupappen, dass die Antwort &quot;&lt;i&gt;von unserer Seite (...) abschließend&lt;/i&gt;&quot; erfolgt sei. Antworten und Vorschläge zu den Fragen, die er stellt, sind also ausdrücklich unerwünscht...

Mir stößt noch etwas anderes auf. Tchibo hat anscheinend jemand, der Vollzeit - und hoffentlich sehr gut bezahlt - für einen Bereich namens &lt;i&gt;Unternehmensverantwortung&lt;/i&gt; zuständig ist und der zehn Seiten benötigt um zu sagen: Wir können garnix tun. 

Owei.

Ich frage: Warum setzt Herr Lohrie nicht seine vier Buchstaben in Bewegung, um &lt;i&gt;gemeinsam&lt;/i&gt; mit anderen Händlern/Importeuren Sozialstandards/zertifizierungen durchzusetzen? Mit einiger Bemühung wäre dies erreichbar, sei es nur als &lt;i&gt;Ergänzung&lt;/i&gt; innerhalb des eigenen Sortiments oder - zum Beispiel - mit dem langfristigen Ziel verbunden, dass 50% der Textilwaren innerhalb des eigenen Sortimentes Mindeststandards erfüllen.

&lt;b&gt;Der Markt wäre reif dafür.&lt;/b&gt;

Das Argument von Herrn Lohrie, dass ein &lt;/i&gt;gemeinsamer&lt;/i&gt; Umwelt- und Sozialstandard im Textilhandel kaum realisierbar ist, ist m.E. stichhaltig.

Eine inhaltliche Ergänzung: Tchibo sagt im Schreiben, dass Fairtrade im Kaffeehandel keine Plantagen und kleinbäuerlichen Strukturen zertifiziere, &quot;&lt;i&gt;die sich nicht in Kooperativen organisieren wollen&lt;/i&gt;&quot;.

Das ist nicht wahr.

Und noch was:

So höflich und vorbildlich transparent die Antwort von Tchibo in Bezug auf den durchgeführten Polizei-Einsatz gegen Frau Brodde auch ist: Es entsteht ein übler Beigeschmack, ein sehr übler sogar, wenn ein Unternehmen seinen Ruf dazu einsetzt, um einen letztlich &lt;b&gt;rechtswidrigen Polizeieinsatz&lt;/b&gt; durchführen zu lassen. Man wusste bei Tchibo, wie dieser Brief zeigt, dass der angeforderte Polizeieinsatz zur Vertreibung von Frau Brodde nicht in Ordnung war: &quot;&lt;i&gt;Das würde auch nur bei einer Rechtsgrundlage möglich sein.&lt;/i&gt;&quot;.

Und doch ließ man Frau Brodde vertreiben. Ohne Rechtsgrundlage.

Meiner Meinung nach wäre man bei Tchibo klüger, wenn man Frau Brodde sogar einladen würde, z.B. zur Durchführung einer Kundenbefragung, und die Kunden fragen würde, was ihnen eine gute Sozial- und Ökozertifizierung bei Textilien wert wären.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
<blockquote><i>Nach unseren Gesprächen (&#8230;) aus Anlass Ihrer Aktion erlaube ich mir, zur diskutierten Thematik wie folgt und <b>von unserer Seite auch abschließend</b> zu kommentieren:</i></p></blockquote>
<p>Er stellt in seinem Brief &#8211; berechtigte &#8211; Fragen und gibt sich dialogisch, aber nur um drüberzupappen, dass die Antwort &#8222;<i>von unserer Seite (&#8230;) abschließend</i>&#8220; erfolgt sei. Antworten und Vorschläge zu den Fragen, die er stellt, sind also ausdrücklich unerwünscht&#8230;</p>
<p>Mir stößt noch etwas anderes auf. Tchibo hat anscheinend jemand, der Vollzeit &#8211; und hoffentlich sehr gut bezahlt &#8211; für einen Bereich namens <i>Unternehmensverantwortung</i> zuständig ist und der zehn Seiten benötigt um zu sagen: Wir können garnix tun. </p>
<p>Owei.</p>
<p>Ich frage: Warum setzt Herr Lohrie nicht seine vier Buchstaben in Bewegung, um <i>gemeinsam</i> mit anderen Händlern/Importeuren Sozialstandards/zertifizierungen durchzusetzen? Mit einiger Bemühung wäre dies erreichbar, sei es nur als <i>Ergänzung</i> innerhalb des eigenen Sortiments oder &#8211; zum Beispiel &#8211; mit dem langfristigen Ziel verbunden, dass 50% der Textilwaren innerhalb des eigenen Sortimentes Mindeststandards erfüllen.</p>
<p><b>Der Markt wäre reif dafür.</b></p>
<p>Das Argument von Herrn Lohrie, dass ein gemeinsamer Umwelt- und Sozialstandard im Textilhandel kaum realisierbar ist, ist m.E. stichhaltig.</p>
<p>Eine inhaltliche Ergänzung: Tchibo sagt im Schreiben, dass Fairtrade im Kaffeehandel keine Plantagen und kleinbäuerlichen Strukturen zertifiziere, &#8222;<i>die sich nicht in Kooperativen organisieren wollen</i>&#8222;.</p>
<p>Das ist nicht wahr.</p>
<p>Und noch was:</p>
<p>So höflich und vorbildlich transparent die Antwort von Tchibo in Bezug auf den durchgeführten Polizei-Einsatz gegen Frau Brodde auch ist: Es entsteht ein übler Beigeschmack, ein sehr übler sogar, wenn ein Unternehmen seinen Ruf dazu einsetzt, um einen letztlich <b>rechtswidrigen Polizeieinsatz</b> durchführen zu lassen. Man wusste bei Tchibo, wie dieser Brief zeigt, dass der angeforderte Polizeieinsatz zur Vertreibung von Frau Brodde nicht in Ordnung war: &#8222;<i>Das würde auch nur bei einer Rechtsgrundlage möglich sein.</i>&#8222;.</p>
<p>Und doch ließ man Frau Brodde vertreiben. Ohne Rechtsgrundlage.</p>
<p>Meiner Meinung nach wäre man bei Tchibo klüger, wenn man Frau Brodde sogar einladen würde, z.B. zur Durchführung einer Kundenbefragung, und die Kunden fragen würde, was ihnen eine gute Sozial- und Ökozertifizierung bei Textilien wert wären.</p>
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