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	<title>Kommentare zu: Stoffe für die Zukunft mit Fasern der Vergangenheit</title>
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		<title>Von: Kristian</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 08:49:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mich interessiert vor allem, welches Nähgarn verwendet wurde. Für eine Bio-Jeans bin ich auf der Suche nach kompostierbaren und nachhaltig produziertem Nähgarn mit ausreichender Haltbarkeit, so dass die Hosen nicht gleich wieder auseinander fallen.

Kennt jemand Bezugsquellen?

Oder tut es auch einfacher Baumwoll-Garn?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich interessiert vor allem, welches Nähgarn verwendet wurde. Für eine Bio-Jeans bin ich auf der Suche nach kompostierbaren und nachhaltig produziertem Nähgarn mit ausreichender Haltbarkeit, so dass die Hosen nicht gleich wieder auseinander fallen.</p>
<p>Kennt jemand Bezugsquellen?</p>
<p>Oder tut es auch einfacher Baumwoll-Garn?</p>
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		<title>Von: Konrad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Konrad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2015 23:09:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Lars: Sehr gut, danke für die ausführliche Antwort und den Link zum Faser-Artikel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lars: Sehr gut, danke für die ausführliche Antwort und den Link zum Faser-Artikel.</p>
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		<title>Von: Lars Wittenbrink</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 09:44:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Konrad: Richtig ist, Zellulosefasern/Regeneratfasern brauchen immer eine Lösungsmittelchemie im Prozess. Bei konventionellen Viskosen ist die Chemie meist recht toxisch und in Ländern mit geringer Umweltregulierung gelangen diese Chemikalien oft ungeklärt in die Umwelt.

Modal ist keine konventionelle Viskose, aber auch hier wird ein Lösungsmittel benötigt. Anders als andere Modalproduzenten hat die Firma Lenzing aus Österreich für Modal einen Prozess entwickelt (Edelweiß Technology), in dem sie das Lösungsmittel zurück gewinnen und im Kreislauf führen können. Zudem wird auch ein weniger toxisches Lösungsmittel eingesetzt. Im Prinzip wurde das Konzept von Lyocell/Tencel auf Modal übertragen.

Im Unterschied zu konventionellen Viskosen und konventionellen Modalfasern schätzen wir Lyocell und Modal Edelweiß daher als in der Ökoblanz vergleichbar zu Bio-Baumwolle ein. So zeigt es auch der made-by-Faser-Benchmark für Lyocell. Für Modal Edelweiß und Monocel gibt es noch keine Einordnung im made-by-Benchmark. Die soll jedoch im Laufe diesen Jahres mit einem größeren Update folgen.

Für die Übergangszeit haben wir den Benchmark für den Blog mit Prognosen eines Chemikers und Faserexperten ergänzt. Als Einkaufshilfe sowohl für Konsument_innen als auch für grüne Conceptstorebetreiber:
https://www.kirstenbrodde.de/?p=3860]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Konrad: Richtig ist, Zellulosefasern/Regeneratfasern brauchen immer eine Lösungsmittelchemie im Prozess. Bei konventionellen Viskosen ist die Chemie meist recht toxisch und in Ländern mit geringer Umweltregulierung gelangen diese Chemikalien oft ungeklärt in die Umwelt.</p>
<p>Modal ist keine konventionelle Viskose, aber auch hier wird ein Lösungsmittel benötigt. Anders als andere Modalproduzenten hat die Firma Lenzing aus Österreich für Modal einen Prozess entwickelt (Edelweiß Technology), in dem sie das Lösungsmittel zurück gewinnen und im Kreislauf führen können. Zudem wird auch ein weniger toxisches Lösungsmittel eingesetzt. Im Prinzip wurde das Konzept von Lyocell/Tencel auf Modal übertragen.</p>
<p>Im Unterschied zu konventionellen Viskosen und konventionellen Modalfasern schätzen wir Lyocell und Modal Edelweiß daher als in der Ökoblanz vergleichbar zu Bio-Baumwolle ein. So zeigt es auch der made-by-Faser-Benchmark für Lyocell. Für Modal Edelweiß und Monocel gibt es noch keine Einordnung im made-by-Benchmark. Die soll jedoch im Laufe diesen Jahres mit einem größeren Update folgen.</p>
<p>Für die Übergangszeit haben wir den Benchmark für den Blog mit Prognosen eines Chemikers und Faserexperten ergänzt. Als Einkaufshilfe sowohl für Konsument_innen als auch für grüne Conceptstorebetreiber:<br />
<a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=3860" rel="nofollow">https://www.kirstenbrodde.de/?p=3860</a></p>
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		<title>Von: Konrad</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=6311#comment-63604</link>
		<dc:creator><![CDATA[Konrad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 21:31:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einige der Produkte sind aus deren selbst hergestellten Stoff &quot;Modal&quot;, was nach Webseiten-Auskunft wohl aus Zellulose hergestellt werde. Mein letzter Wissensstand ist, dass für die Gewinnung von Zellulose-Stoffen starke Chemikalien nötig sind und auch auf deren Webseite steht, dass die Buchenholzspäne in Säure aufgelöst werden würden. Das klingt jetzt aber nicht besonders ökologisch vertretbar. Wisst ihr dazu was? Kann diese Säure leicht wieder abgebaut werden? Oder ersetzt man hier nur das Problem des Chemikalieneinsatzes in der (nicht-bio) Baumwollproduktion durch das Problem des Chemikalieneinsatzes zur Viskoseverarbeitung?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einige der Produkte sind aus deren selbst hergestellten Stoff &#8222;Modal&#8220;, was nach Webseiten-Auskunft wohl aus Zellulose hergestellt werde. Mein letzter Wissensstand ist, dass für die Gewinnung von Zellulose-Stoffen starke Chemikalien nötig sind und auch auf deren Webseite steht, dass die Buchenholzspäne in Säure aufgelöst werden würden. Das klingt jetzt aber nicht besonders ökologisch vertretbar. Wisst ihr dazu was? Kann diese Säure leicht wieder abgebaut werden? Oder ersetzt man hier nur das Problem des Chemikalieneinsatzes in der (nicht-bio) Baumwollproduktion durch das Problem des Chemikalieneinsatzes zur Viskoseverarbeitung?</p>
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