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	<title>Kommentare zu: Fall für die Feuerwehr</title>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=836#comment-11928</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:58:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Elke: Ich danke für diese zusätzlichen Informationen, was es für die Modelabel nicht einfacher macht. Gemutmaßt hatte ich das ja schon im Blogbeitrag. 

Eure GOTS-zertifizierte Druckerei ist sicher Pionierleistung und Optimum zugleich in Deutschland. Vielleicht organisieren wir mal einen Warentest?
Bedruckte Kindershirts, vermutlich wäre das Entsetzen groß.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Elke: Ich danke für diese zusätzlichen Informationen, was es für die Modelabel nicht einfacher macht. Gemutmaßt hatte ich das ja schon im Blogbeitrag. </p>
<p>Eure GOTS-zertifizierte Druckerei ist sicher Pionierleistung und Optimum zugleich in Deutschland. Vielleicht organisieren wir mal einen Warentest?<br />
Bedruckte Kindershirts, vermutlich wäre das Entsetzen groß.</p>
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		<title>Von: Elke</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=836#comment-11865</link>
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 05:56:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[zu den Aufdrucken: &quot;vielleicht gut&quot; für den Endverbraucher - und der Rest der Kette? Im gesamten Prozess - von der Herstellung der Farben und Hilfsmittel- bis zur Entsorgung von Reststoffen und Abwasser- kann es bedenkliche bis gefährliche Stoffe geben; manche (z.B. Formaldehyd) entstehen erst bei der Verarbeitung (Freisetzung durch Wärme). Stiftung Warentest beschränkt sich bei der Prüfung des fertigen Produkts auf 3 Stoffe: Formaldehyd, ein Gas, das sich schnell abbaut und nach der Wäsche nicht mehr nachweisbar ist. Zinnorganische Verbindungen und Phtalate: das gute Abschneiden könnte auch an den tolerierten Grenzwerten liegen. Bei ökotex100-Baby ist hier vieles noch erlaubt (Grenzwerte liegen z.T. doppelt soch hoch wie bei GOTS), was z.B. bei GOTS oder gar IVNbest wesentlich strenger eingegrenzt ist. Alles in allem und wie so oft eine, meiner Meinung nach, sehr oberflächliche, einseitige Betrachtung der Dinge.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu den Aufdrucken: &#8222;vielleicht gut&#8220; für den Endverbraucher &#8211; und der Rest der Kette? Im gesamten Prozess &#8211; von der Herstellung der Farben und Hilfsmittel- bis zur Entsorgung von Reststoffen und Abwasser- kann es bedenkliche bis gefährliche Stoffe geben; manche (z.B. Formaldehyd) entstehen erst bei der Verarbeitung (Freisetzung durch Wärme). Stiftung Warentest beschränkt sich bei der Prüfung des fertigen Produkts auf 3 Stoffe: Formaldehyd, ein Gas, das sich schnell abbaut und nach der Wäsche nicht mehr nachweisbar ist. Zinnorganische Verbindungen und Phtalate: das gute Abschneiden könnte auch an den tolerierten Grenzwerten liegen. Bei ökotex100-Baby ist hier vieles noch erlaubt (Grenzwerte liegen z.T. doppelt soch hoch wie bei GOTS), was z.B. bei GOTS oder gar IVNbest wesentlich strenger eingegrenzt ist. Alles in allem und wie so oft eine, meiner Meinung nach, sehr oberflächliche, einseitige Betrachtung der Dinge.</p>
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		<title>Von: Bernd</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=836#comment-11448</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:23:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke. 
Für mich als Verbraucher ist dieses Wirrwarr an Siegeln eine Herausforderung, um nicht zu sagen eine Zumutung und wirklich keine Argumentationshilfe. Ein einheitliches Siegel wird im Entstehungsprozess in der Politik gewiss aufgeweicht werden, wäre aber - ähnlich wie im Lebensmittelbereich - meiner Meinung nach dennoch ein Fortschritt. GOTS, fair wear foundation, transfair et cetera könnten dann als strengere Siegel ja zusätzlich bestehen bleiben wie bei den Lebensmitteln Bioland usw.  Aber selbst von einem &quot;weichen Siegel&quot; sind wir ja offenbar weit entfernt. Wo sitzen eigentlich die Lobbyisten der Textilindustrie? In Berlin? Wer ist das dann, der Einzelhandelsverband? In Brüssel? Mit der Energieindustrie (Kanzlerinfreundin Hildegard Müller) oder der Automobilindustrie (vda-Cheflobbyist Wissmann) kann ich Gesichter verbinden, aber wer vertritt eigentlich die Interessen von kik und Co? Im Textilbereich liegt wirklich vieles im Dunkeln.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke.<br />
Für mich als Verbraucher ist dieses Wirrwarr an Siegeln eine Herausforderung, um nicht zu sagen eine Zumutung und wirklich keine Argumentationshilfe. Ein einheitliches Siegel wird im Entstehungsprozess in der Politik gewiss aufgeweicht werden, wäre aber &#8211; ähnlich wie im Lebensmittelbereich &#8211; meiner Meinung nach dennoch ein Fortschritt. GOTS, fair wear foundation, transfair et cetera könnten dann als strengere Siegel ja zusätzlich bestehen bleiben wie bei den Lebensmitteln Bioland usw.  Aber selbst von einem &#8222;weichen Siegel&#8220; sind wir ja offenbar weit entfernt. Wo sitzen eigentlich die Lobbyisten der Textilindustrie? In Berlin? Wer ist das dann, der Einzelhandelsverband? In Brüssel? Mit der Energieindustrie (Kanzlerinfreundin Hildegard Müller) oder der Automobilindustrie (vda-Cheflobbyist Wissmann) kann ich Gesichter verbinden, aber wer vertritt eigentlich die Interessen von kik und Co? Im Textilbereich liegt wirklich vieles im Dunkeln.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=836#comment-11432</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:00:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Bernd: Stimmt sowie so nicht. Auch Hess Natur hat Fairtrade-Biobaumwolle, was Stiftung Warentest nicht erwähnt hat - vermutlich, weil sie Hess Natur schon ausreichend gehuldigt hatten. 
Wie hoch die Erwartungen an die Unternehmen sind, zeigt dieser Test natürlich auch - und wie verwirrend die möglichen Siegel, bzw. Mitgliedschaften. 
Das Gemeinsame an Fairtrade und Fair Wear Foundation ist das Interesse am Wohl der Menschen und einer würdigen Bezahlung. Beide decken doch jeweils nur EIN Glied der Produktionskette ab. Fairtrade setzt auf dem Acker an und kümmert sich um das Wohl der Baumwollbauern, die Fair Wear Foundation setzt sozusagen am Ende und kurz vorm Kleiderschrank an und kümmert sich um die Konfektion/die Nähfabriken. 
Hess Natur arbeitet an beiden Enden gut, aber das ist selten. 

Ich bin immer noch dafür, eine Vereinheitlichung der Standards und ein Gütesiegel zu schaffen, was alle Glieder der Produktionskette abdeckt. Die Frage ist dann, wie streng wird es sein, wenn vom Acker bis in den Schrank Regeln festgelegt werden. 

Zuletzt: Beim Kauf auf ökotex-Standard zu vertrauen, kann man machen, hat aber NICHTS mit BIO oder FAIR zu tun, Ökotex leistet in puncto Umwelt und Soziales so gut wie nichts.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernd: Stimmt sowie so nicht. Auch Hess Natur hat Fairtrade-Biobaumwolle, was Stiftung Warentest nicht erwähnt hat &#8211; vermutlich, weil sie Hess Natur schon ausreichend gehuldigt hatten.<br />
Wie hoch die Erwartungen an die Unternehmen sind, zeigt dieser Test natürlich auch &#8211; und wie verwirrend die möglichen Siegel, bzw. Mitgliedschaften.<br />
Das Gemeinsame an Fairtrade und Fair Wear Foundation ist das Interesse am Wohl der Menschen und einer würdigen Bezahlung. Beide decken doch jeweils nur EIN Glied der Produktionskette ab. Fairtrade setzt auf dem Acker an und kümmert sich um das Wohl der Baumwollbauern, die Fair Wear Foundation setzt sozusagen am Ende und kurz vorm Kleiderschrank an und kümmert sich um die Konfektion/die Nähfabriken.<br />
Hess Natur arbeitet an beiden Enden gut, aber das ist selten. </p>
<p>Ich bin immer noch dafür, eine Vereinheitlichung der Standards und ein Gütesiegel zu schaffen, was alle Glieder der Produktionskette abdeckt. Die Frage ist dann, wie streng wird es sein, wenn vom Acker bis in den Schrank Regeln festgelegt werden. </p>
<p>Zuletzt: Beim Kauf auf ökotex-Standard zu vertrauen, kann man machen, hat aber NICHTS mit BIO oder FAIR zu tun, Ökotex leistet in puncto Umwelt und Soziales so gut wie nichts.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=836#comment-11386</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:13:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kirstenbrodde.de/?p=836#comment-11386</guid>
		<description><![CDATA[Ich verstehe hier einiges nicht, zum Beispiel: armedangels schreiben, sie seien das einzige geprüfte Unternehmen, dessen Produkte auch als fair gehandelt zertifiziert seien. Aber ist hessnatur nicht Mitglied der fairwearfoundation?
Es ist ja gut, dass die Stiftung Warentest so genau auf Zertifikate achtet, aber warum empfiehlt dann der Herr Müller von der Stiftung im Beitrag des Hessischen Rundfunks, beim Kauf dem ökotex-Standard 100 zu vertrauen. Steht dieses Siegel nicht für Green-washing im wahrsten Sinne des Wortes? Wie kompetent ist eigentlich die &quot;Stiftung Warentest&quot;?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe hier einiges nicht, zum Beispiel: armedangels schreiben, sie seien das einzige geprüfte Unternehmen, dessen Produkte auch als fair gehandelt zertifiziert seien. Aber ist hessnatur nicht Mitglied der fairwearfoundation?<br />
Es ist ja gut, dass die Stiftung Warentest so genau auf Zertifikate achtet, aber warum empfiehlt dann der Herr Müller von der Stiftung im Beitrag des Hessischen Rundfunks, beim Kauf dem ökotex-Standard 100 zu vertrauen. Steht dieses Siegel nicht für Green-washing im wahrsten Sinne des Wortes? Wie kompetent ist eigentlich die &#8222;Stiftung Warentest&#8220;?</p>
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