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	<title>Kommentare zu: Zuwachs bei Biobaumwolle</title>
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		<title>Von: Lars</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-42442</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 08:11:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Aber wenn du so willst, bieten gerade die teuren Sachen eigentlich die Chance ökologisch und fair zu produzieren, weil deren Gewinnspannen das eigentlich locker hergeben sollten, auch noch 1A-Rohstoffe und 1A-Löhne zu zahlen. Zumal die Sachen nicht unbedingt in Niedriglohnländern produziert sind….&quot;

Das ist erstmal richtig. Aber die meisten Brands sind heute Teil von börsennotiertren Konzernen und da regiert der Maximalprofit. Für den sind auch sehr kleine Kostenunterschiede ausschlaggebend.

Und natürlich gibts auch bei nichtbörsennotierten Unternehmen nicht selten Anteilseigner, die einfach soviel rausholen wollen, wie nur möglich.

Solange unfair und umweltschädlich die klare Mehrheit ihrer Zielgruppen nicht vom Kaufen abhält, ist es daher unwahrscheinlich, dass ein konventionelles Brand komplett umschwenkt.

Und kleine Teil-Kollektionen wiederum überzeugen die kritischen Konsumenten nicht, da das Engagement dann unglaubwürdig erscheint.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Aber wenn du so willst, bieten gerade die teuren Sachen eigentlich die Chance ökologisch und fair zu produzieren, weil deren Gewinnspannen das eigentlich locker hergeben sollten, auch noch 1A-Rohstoffe und 1A-Löhne zu zahlen. Zumal die Sachen nicht unbedingt in Niedriglohnländern produziert sind….&#8220;</p>
<p>Das ist erstmal richtig. Aber die meisten Brands sind heute Teil von börsennotiertren Konzernen und da regiert der Maximalprofit. Für den sind auch sehr kleine Kostenunterschiede ausschlaggebend.</p>
<p>Und natürlich gibts auch bei nichtbörsennotierten Unternehmen nicht selten Anteilseigner, die einfach soviel rausholen wollen, wie nur möglich.</p>
<p>Solange unfair und umweltschädlich die klare Mehrheit ihrer Zielgruppen nicht vom Kaufen abhält, ist es daher unwahrscheinlich, dass ein konventionelles Brand komplett umschwenkt.</p>
<p>Und kleine Teil-Kollektionen wiederum überzeugen die kritischen Konsumenten nicht, da das Engagement dann unglaubwürdig erscheint.</p>
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		<title>Von: Mirko</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-41941</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 10:14:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Haben die Markenlabels das nur im Ami-Land getestet und vor allem wann war das? Ist ja auch manchmal so, das es regionale Unterschiede gibt bez. auch Zeitliche unterschiede?

Und @Letzte Antwort, unter uns, Sachen von Kindern müssen auch nicht langlebig sein. Wie oft kommt es vor das man es wirklich über Jahre trägt. Da ist es egal ob Markenhose oder Billighose. Oft gibt man noch vollkommen intakte Hosen in die Kleidersammlung, weil die &quot;kleinen&quot; es nicht mehr anziehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haben die Markenlabels das nur im Ami-Land getestet und vor allem wann war das? Ist ja auch manchmal so, das es regionale Unterschiede gibt bez. auch Zeitliche unterschiede?</p>
<p>Und @Letzte Antwort, unter uns, Sachen von Kindern müssen auch nicht langlebig sein. Wie oft kommt es vor das man es wirklich über Jahre trägt. Da ist es egal ob Markenhose oder Billighose. Oft gibt man noch vollkommen intakte Hosen in die Kleidersammlung, weil die &#8222;kleinen&#8220; es nicht mehr anziehen.</p>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-41833</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 13:27:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Lars: Plausible Analyse. Aber: Die Bio-Sachen von H&amp;M (die meine Tochter liebt), sind natürlich nicht langlebig, sondern hochmodisch. Manchmal denke ich, dass Sachen, die teuer sind (und schon deshalb nicht so schnell eingemottet werden) auf lange Sicht ökologischer sind (auch wenn nicht totally bio+fair). Diese Argumentation schimmert auch bei Karl-Heinz Müller durch (der auf teure Manufaktur-Ware schwört). 

Aber wenn du so willst, bieten gerade die teuren Sachen eigentlich die Chance ökologisch und fair zu produzieren, weil deren Gewinnspannen das eigentlich locker hergeben sollten, auch noch 1A-Rohstoffe und 1A-Löhne zu zahlen. Zumal die Sachen nicht unbedingt in Niedriglohnländern produziert sind....

So würde ich auch Karl-Heinz Müller gegenüber argumentieren. Die Sachen auf der Bread&amp;Butter und in seinem Laden in Berlin sind nämlich regelhaft hoch preisig. Da muss Spiel sein für mehr Gerechtigkeit und weniger Gift. Was meinst du?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lars: Plausible Analyse. Aber: Die Bio-Sachen von H&#038;M (die meine Tochter liebt), sind natürlich nicht langlebig, sondern hochmodisch. Manchmal denke ich, dass Sachen, die teuer sind (und schon deshalb nicht so schnell eingemottet werden) auf lange Sicht ökologischer sind (auch wenn nicht totally bio+fair). Diese Argumentation schimmert auch bei Karl-Heinz Müller durch (der auf teure Manufaktur-Ware schwört). </p>
<p>Aber wenn du so willst, bieten gerade die teuren Sachen eigentlich die Chance ökologisch und fair zu produzieren, weil deren Gewinnspannen das eigentlich locker hergeben sollten, auch noch 1A-Rohstoffe und 1A-Löhne zu zahlen. Zumal die Sachen nicht unbedingt in Niedriglohnländern produziert sind&#8230;.</p>
<p>So würde ich auch Karl-Heinz Müller gegenüber argumentieren. Die Sachen auf der Bread&#038;Butter und in seinem Laden in Berlin sind nämlich regelhaft hoch preisig. Da muss Spiel sein für mehr Gerechtigkeit und weniger Gift. Was meinst du?</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-41832</link>
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 13:22:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sobald die ganzen &quot;großen&quot; Markenanbieter zB eine Ökolinie auf den Markt werfen, geben Sie damit ja auch automatisch zu, dass der Rest nicht gerade umweltfreundlich ist. Dadurch gibt es bestimmt auch den einen oder anderen verwirrten Kunden, die das ganze dann noch mehr hinterfragen... und das ist nicht wirklich im Interesse von den Anbietern ;) 

Vor allem in Denim-Segment ist das bei vielen Labels genau so gelaufen...

Meiner Meinung muss auch eine komplette Marke ökologisch korrekt ausgerichtet sein, sonst ist das ganze nicht authentisch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald die ganzen &#8222;großen&#8220; Markenanbieter zB eine Ökolinie auf den Markt werfen, geben Sie damit ja auch automatisch zu, dass der Rest nicht gerade umweltfreundlich ist. Dadurch gibt es bestimmt auch den einen oder anderen verwirrten Kunden, die das ganze dann noch mehr hinterfragen&#8230; und das ist nicht wirklich im Interesse von den Anbietern 😉 </p>
<p>Vor allem in Denim-Segment ist das bei vielen Labels genau so gelaufen&#8230;</p>
<p>Meiner Meinung muss auch eine komplette Marke ökologisch korrekt ausgerichtet sein, sonst ist das ganze nicht authentisch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Lars</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-41604</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 21:45:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im konventionellen Streetwearbereich scheint die Öko-Welle (auch) durch. Vor ca. 3 Jahren hatten diverse Skateboard- und Surf- sowie einige Snowboardbrands Öko-Kollektionen im Angebot. Bei nahezu allen gibt es nun entweder sehr viel weniger oder sogar gar nichts mehr.

Aus Gesprächen mit Skateshopbetreibern weiss ich, dass die Nachfrage sehr gering war. Es fehlte auch an der Bereitschaft einen Mehrpreis zu bezahlen, der jedoch bei den meisten Brands sehr moderat ausfiel. War ja auch &quot;nur&quot; Bio-Baumwolle ohne ökologische und faire Verarbeitung.

Ein Betreiber vermutete im Gespräch, dass die Kunden erwarten würden, dass eine Marke das wenn schon wirklich konsequent durchzieht. Nur ein paar grüne Produkte anbieten und dafür dann auch noch mehr Geld verlangen wirkt einfach nicht glaubwürdig.

Das fand ich durchaus plausibel und könnte ich mir auch in anderen Modebereichen ähnlich vorstellen.

Da hat billige Bio-Mode bei h&amp;m denke ich noch eher eine Chance als Bio-Mode von konvetionellen Marken, die dann hochpreisig und trotzdem weder konsequent ökologisch (GOTS) noch auch nur in Ansätzen fair ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im konventionellen Streetwearbereich scheint die Öko-Welle (auch) durch. Vor ca. 3 Jahren hatten diverse Skateboard- und Surf- sowie einige Snowboardbrands Öko-Kollektionen im Angebot. Bei nahezu allen gibt es nun entweder sehr viel weniger oder sogar gar nichts mehr.</p>
<p>Aus Gesprächen mit Skateshopbetreibern weiss ich, dass die Nachfrage sehr gering war. Es fehlte auch an der Bereitschaft einen Mehrpreis zu bezahlen, der jedoch bei den meisten Brands sehr moderat ausfiel. War ja auch &#8222;nur&#8220; Bio-Baumwolle ohne ökologische und faire Verarbeitung.</p>
<p>Ein Betreiber vermutete im Gespräch, dass die Kunden erwarten würden, dass eine Marke das wenn schon wirklich konsequent durchzieht. Nur ein paar grüne Produkte anbieten und dafür dann auch noch mehr Geld verlangen wirkt einfach nicht glaubwürdig.</p>
<p>Das fand ich durchaus plausibel und könnte ich mir auch in anderen Modebereichen ähnlich vorstellen.</p>
<p>Da hat billige Bio-Mode bei h&amp;m denke ich noch eher eine Chance als Bio-Mode von konvetionellen Marken, die dann hochpreisig und trotzdem weder konsequent ökologisch (GOTS) noch auch nur in Ansätzen fair ist.</p>
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		<title>Von: Kirsten</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-41570</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 20:52:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Mirko: Verschiedene Labels, verschiedene Gründe. Die NYT nennt sowohl mangelnden Absatz und Kunden, die eher günstige Jeans bevorzugen, aber eben auch - bei Levi´s - den Wunsch, nicht nur wenige Öko-Jeans anzubieten, sondern die gesamte Jeans-Palette sauberer zu machen, etwa weniger Wasser in der Produktion einzusetzen. Ob der Weg zu mehr Grün ist, erst mal auf Biobaumwolle zu verzichten, wage ich zu bezweifeln. Kuyichi hat sich noch nicht abgemeldet, auch Nudie nicht oder Howies - wir werden nicht auf Ökojeans verzichten müssen. Die NYT malt ein wenig zu schwarz.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mirko: Verschiedene Labels, verschiedene Gründe. Die NYT nennt sowohl mangelnden Absatz und Kunden, die eher günstige Jeans bevorzugen, aber eben auch &#8211; bei Levi´s &#8211; den Wunsch, nicht nur wenige Öko-Jeans anzubieten, sondern die gesamte Jeans-Palette sauberer zu machen, etwa weniger Wasser in der Produktion einzusetzen. Ob der Weg zu mehr Grün ist, erst mal auf Biobaumwolle zu verzichten, wage ich zu bezweifeln. Kuyichi hat sich noch nicht abgemeldet, auch Nudie nicht oder Howies &#8211; wir werden nicht auf Ökojeans verzichten müssen. Die NYT malt ein wenig zu schwarz.</p>
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		<title>Von: Mirko</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=964#comment-41528</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 18:14:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich muss echt doof fragen, wieso haben die Hersteller diese Jeans wieder aus dem Sortiment genommen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss echt doof fragen, wieso haben die Hersteller diese Jeans wieder aus dem Sortiment genommen?</p>
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