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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; Kleider</title>
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		<title>Buchtipp: Frauen und Kleider</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2015 09:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sara Westerhaus]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich: Winter ist Lesezeit. Das wunderschön gestaltete Buch Frauen und Kleider &#8211; Was wir tragen, was wir sind ist eine Liebeserklärung an die Mode. Fernab von der Glorifizierung der Fast Fashion zeigen die Autorinnen Leanne Shapton, Sheila Heti und Heidi Julavits, warum Frauen anziehen, was sie anziehen.  Leanne Shapton sagt über die Motivation, dieses Anti-Fashion-Buch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/12/frauen-und-kleider.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-7126" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/12/frauen-und-kleider-227x300.jpg" alt="frauen und kleider" width="227" height="300" /></a></p>
<p>Endlich: Winter ist Lesezeit. Das wunderschön gestaltete Buch <a href="https://www.fischerverlage.de/buch/frauen_und_kleider/9783100022424" target="_blank">Frauen und Kleider &#8211; Was wir tragen, was wir sind </a>ist eine Liebeserklärung an die Mode. Fernab von der Glorifizierung der <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=6789">Fast Fashion</a> zeigen die Autorinnen Leanne Shapton, Sheila Heti und Heidi Julavits, warum Frauen anziehen, was sie anziehen.  Leanne Shapton sagt über die <a href="https://www.sueddeutsche.de/stil/buch-ueber-frauenmode-nicht-fuer-maedels-1.2692557" target="_blank">Motivation</a>, dieses Anti-Fashion-Buch zu schreiben:</p>
<blockquote><p>In Magazinen geht es meist darum, dass vermeintliche Makel korrigiert oder kaschiert werden müssen. Wir sollen unsere Hintern hassen oder unsere Oberarme. Das ist bescheuert. Unsere Vision von Mode ist stolz, lustig, selbstkritisch und politisch.</p></blockquote>
<p>Dazu haben sie einen Fragebogen entwickelt und ihn über 500 Frauen aus aller Welt vorgelegt. Dabei geht es um Fragen wie &#8222;Wenn du alle Kleidungsstücke bis auf eines weggeben müsstest, welches würdest du behalten?&#8220;, &#8222;Gibt es Teile, die du mehrfach besitzt?&#8220; oder &#8222;Wie und wann kaufst du dir neue Kleider?&#8220; &#8211; spannende Fragen, die zur Reflexion über das eigene Konsumverhalten anregen. Bewegende Interviews mit Textilarbeiterinnen in Kambodscha machen deutlich, welchen Einfluss unsere Art, mit Kleidung umzugehen, auf das Leben der Frauen in den Produktionsländern hat. Das alles kommt jedoch ohne erhobenen Zeigefinger daher &#8211; was es aber noch eindringlicher macht. So werden die Frauen gefragt, was sie selbst tragen.</p>
<blockquote><p>Ich weiß nicht, was auf meinem Shirt steht, weil ich nicht lesen kann.</p>
<p>Wir müssen uns der Hitze in der Fabrik anpassen. Diesen Pullover kann ich nur tragen, weil ich heute frei habe.</p></blockquote>
<p>Die Autorin Sheila Heti spricht mit der Menschenrechtsjournalistin <a href="http://mac-mcclelland.com/about/" target="_blank">Mac McClelland</a>, die unter anderem über die Arbeitsbedingungen bei Abercrombie recherchierte. Sie erzählt:</p>
<blockquote><p>Sie machen &#8222;Echtzeit-Updating&#8220;, die Software sagt ihnen: Wir haben so und soviele Bestellungen zu erledigen, und bestellen die Arbeiter Tag für Tag ein.</p></blockquote>
<p>Die Kapitel, die sich mit fairen Produktionsbedinungen befassen, machen zwar nur einen kleinen Teil des Buches aus und blenden auch die ökologischen Aspekte aus. Dennoch ist &#8222;Frauen und Kleider&#8220; lesenswert, weil es zeigt, wie Frauen mit Mode ihr Selbstbewusstsein ausdrücken und wie sie lernten, sich in ihrem Körper wohlzufühlen (wohl einer der Gründe, warum es zu den <a href="https://editionf.com/Buchempfehlungen-zu-Weihnachten" target="_blank">Buchempfehlungen von Edition F</a> gehört). &#8222;Frauen und Kleider&#8220; ist eine soziologische Studie, über die die Süddeutsche Zeitung schreibt:</p>
<blockquote><p>Das Klügste und Überraschendste, was es derzeit über Mode zu lesen gibt.</p></blockquote>
<p>Daraus folgt: Lieblingskuschelklamotten angezogen, ab aufs Sofa und loslesen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die raue Natur Mallorcas &#8211; &#8222;Fake Nature&#8220; von TRECHES für den Sommer 2014</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Nov 2013 17:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alf-Tobias Zahn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>
		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalprints]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Wear Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Fake Nature]]></category>
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		<category><![CDATA[Jeanette Bruneau Rossow]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommerkollektion 2014]]></category>
		<category><![CDATA[treches]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernab der überlaufenen und Party-tauglichen Meilen von Mallorca hat sich Designerin Jeanette Bruneau Rossow für ihr Label TRECHES in die raue Natur Mallorcas zurückgezogen und an ihrer neuen Sommerkollektion 2014 namens „Fake Nature“ gearbeitet. Äußerst erfolgreich. „Fake Nature“ ist eine Kollektion der Gegensätze. Oversized und lässig sitzende Oberteile stehen körpernah geschnittenen Kreationen gegenüber. Weichfließende Seide [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4605" alt="TRECHES | Fake Nature | Sommer 2014 Kollektion | Foto: Meike Kenn" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Zi9snN87iZm5SCRtSGHwBfTUYsV2Zq1L6aRzds3Jbwg-682x1024-199x300.jpg" width="208" height="315" /><img class="alignnone size-medium wp-image-4606" alt="TRECHES | Fake Nature | Sommer 2014 Kollektion | Foto: Meike Kenn" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/L-NpD4uwNAouE1PL1ggTKA4-vwgme_7xJvQScF4Jq1Y-682x1024-199x300.jpg" width="208" height="315" /></p>
<p>Fernab der überlaufenen und Party-tauglichen Meilen von Mallorca hat sich Designerin Jeanette Bruneau Rossow für ihr Label <a href="https://www.treches.com/" target="_blank">TRECHES</a> in die raue Natur Mallorcas zurückgezogen und an ihrer neuen Sommerkollektion 2014 namens „Fake Nature“ gearbeitet. Äußerst erfolgreich.<span id="more-4604"></span></p>
<p>„Fake Nature“ ist eine Kollektion der Gegensätze. Oversized und lässig sitzende Oberteile stehen körpernah geschnittenen Kreationen gegenüber. Weichfließende Seide und Satin hängt Seite an Seite mit grobem Hanf. Leichte und erdige Pastelltöne duellieren sich mit leuchtenden Elementen. Trotz dieser Gegensätzlichkeit funktionieren die Kreationen und harmonieren miteinander. Im Mittelpunkt, da unübersehbar, steht allerdings der digitale Fotodruck. Jeanette Bruneau Rossow hat während ihrer Zeit in Mallroca Flora und Fauna unter die digitale Lupe genommen und vier Motive in „Fake Nature“ einfließen lassen. Trotz der natürlichen Formen entsteht durch die Verfremdung der Farben der Eindruck der „falschen Natur“.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4607" alt="TRECHES | Fake Nature | Sommer 2014 Kollektion | Foto: Meike Kenn" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/lQvKZL98GMAiykmIutvq3gjw1uo1c-Nr1QE3ltnnG2k-682x1024-199x300.jpg" width="207" height="312" /><img class="alignnone size-medium wp-image-4608" alt="TRECHES | Fake Nature | Sommer 2014 Kollektion | Foto: Meike Kenn" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/VegErkck8RbpMJLVthRxzJ46bPAPBb9-pOq1mVlsbwo-682x1024-199x300.jpg" width="207" height="312" /></p>
<p>Meine persönlichen Highlights: Die stachelige College Jacke samt Kaktus, der dunkelgehalten Pullover mit weinrotem Body und schwarzen Abschlüssen an den Bünden sowie das Hemd mit All-Over-Print. Fehlen darf auch nicht der Oversized-Hoodie mit langem Zpper, weit ausgeschnitten Armen und einer tollen Kapuze in einem leichten Mintgrün sowie das leicht-rosa Kleid mit weißen geometrischen Elementen und ein Kleidertraum in hellblau, der hinten nichts anbrennen und vorne etwas mehr blicken lässt.</p>
<p>TRECHES kommt bei alldem gänzlich ohne den Stempel eines <a href="https://www.treches.com/label.html" target="_blank">grünen Modellabel</a>s aus, auch wenn es das nun einmal ist. Seit der allerersten Kollektion legt die Designerin Wert auf ausgesuchte Materialien, die entweder <a href="https://www.oeko-mode.info/Qualitaetszeichen/gots.php" target="_blank">GOTS </a>zertifiziert sind oder von der <a href="https://www.fairwear.org/" target="_blank">Fair Wear Foundation</a> unter die Lupe genommen wurden. Das heißt allerdings nicht nur, dass die verwendete Baumwolle, die Seide und der Hanf biologisch einwandfrei sind, sondern auch, dass auf Kinderarbeit verzichtet und auf die Grundrechte der Arbeiterinnen und Arbeiter geachtet wird. Produziert wird dann alles im wunderbaren Berlin und im angrenzenden Brandenburg.</p>
<p>Und: 3 Kollektionsstücke wurden im Sinne des low waste-Ansatzes hergestellt, sprich: Bei der Herstellung der drei Stücke hat die Designerin versucht, so wenig textilen Abfall wie möglich entstehen zu lassen. Schöner Ansatz – der nächste Schritte wäre dann <a href="https://www.zeit.de/lebensart/mode/2010-10/mode-zero-waste" target="_blank">Zero Wast</a>e.</p>
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