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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; Oekotex</title>
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		<title>Fair laufen: Grüne Sportkleidung von Kossmann</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2015 17:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sara Westerhaus]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eco Fashion ist im Mainstream angekommen: Labels wie Armedangels oder Peopletree hängen längst in konventionellen Läden. Was aber fehlt, ist funktionale Sportmode. Von Labels, die Yogamode vertreiben, mal abgesehen, gibt es leider noch immer keine echte grüne Sportmode. Der Laufmodenhersteller Andre Kossmann versucht, das zu ändern. Im Interview verrät er, was seine (übrigens vegane) Kleidung von anderen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/05/4.jpg.pagespeed.ce_.gZ90sSD0ev.jpg"><img class="alignnone wp-image-6857" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/05/4.jpg.pagespeed.ce_.gZ90sSD0ev.jpg" alt="4.jpg.pagespeed.ce.gZ90sSD0ev" width="450" height="222" /></a></p>
<p>Eco Fashion ist im Mainstream angekommen: Labels wie Armedangels oder Peopletree hängen längst in konventionellen Läden. Was aber fehlt, ist funktionale Sportmode. Von Labels, die Yogamode vertreiben, mal abgesehen, gibt es leider noch immer keine echte grüne Sportmode. Der Laufmodenhersteller <a href="http://andrekossmann.com" target="_blank">Andre Kossmann</a> versucht, das zu ändern. Im Interview verrät er, was seine (übrigens vegane) Kleidung von anderen unterscheidet und warum es für die kleinen Hersteller eine Herausforderung ist, nachhaltig zu produzieren.</p>
<p><strong>Wie kamen Sie dazu, Laufbekleidung herzustellen? Laufen Sie auch selbst?</strong></p>
<p><strong>Kossmann:</strong> Ich bin in der glücklichen Lage, Hobby und Beruf verbinden zu können. Ich habe früher Laufen als Leistungssport betrieben, bin alles von 5000 Meter bis Marathon gelaufen und auch relativ schnell. Schließlich steht meine Marathonbestzeit auch im Kragen jeder meiner Produkte. Nach dem Studium habe ich zusammen mit einem Freund einen Laufladen in Stuttgart gegründet, später dann den Vertrieb für eine kalifornische Lauftextilmarke übernommen, dann als Mitgründer bei RONO gelandet und danach als Geschäftsführer zur Laufschuhmarke Saucony gewechselt. Vor fünf Jahren hatte ich keine Lust mehr auf „Billig produzieren &#8211; teuer verkaufen“ und dachte, das muss auch anders gehen. So bin ich zur eigenen Firma gekommen und entwickle und produziere heute Lauftextilien in Deutschland, immer auf der Suche nach noch besseren Stoffen und einer top Verarbeitung.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere an Ihren Stoffen und Materialien?</strong></p>
<p><strong>Kossmann: </strong>Alle Stoffe, Materialien und Zutaten &#8211; wie z.B. die Reißverschlüsse &#8211; kommen aus Deutschland, Italien und Österreich. Das garantiert erstklassige Qualität und bietet kurze Lieferwege, etwa im Vergleich zu einer Produktion in Asien. Alle Artikel werden in Deutschland, im Großraum Chemnitz, hergestellt.</p>
<p>Außerdem können die Stoffe natürlich auch was: Die Winterstoffe funktionieren wie ein Löschblatt und halten so den Körper trocken; die Sommerstoffe hingegen sind weich und fließend und bieten einen hohen Lichtschutzfaktor.</p>
<p><strong>Wie kamen Sie darauf, die Sachen fair zu produzieren, was ist Ihr Anreiz?</strong></p>
<p><strong>Kossmann: </strong>Billigproduktionen in Asien habe ich genug gesehen. Ich wollte es eben anders und besser machen.</p>
<p><strong>Wie ökologisch sind die Materialien, die Sie verwenden? Sind diese mit Siegeln ausgezeichnet? </strong></p>
<p><strong>Kossmann: </strong>Viele Siegel gelten für natürliche Stoffe wie z.B. Baumwolle. Unsere Funktionsstoffe sind aber alle aus Kunstfasern. Da gelten Zertifikate wie ÖKOTEX 100 (Textiles Vertrauen). Alle Stoffe und Materialien sind danach zertifiziert. Ein anderes Problem ist, das Zertifizierungen oft sehr teuer sind. Davon leben die Testinstitute. Ein kleines Unternehmen wie wir kann das nicht bezahlen. Alternativ gehen wir dafür mit Produktinfos sehr offen um. Wir verraten, wo wir nähen und welche Hersteller wir verwenden. Zum Besuch in der Produktion haben wir auch schon etliche Menschen mitgenommen, um zu zeigen, wie eine Textilproduktion in Deutschland aussieht.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/05/1.jpg.pagespeed.ce_.jkKZuCSBH1.jpg"><img class="alignnone wp-image-6856" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/05/1.jpg.pagespeed.ce_.jkKZuCSBH1.jpg" alt="1.jpg.pagespeed.ce.jkKZuCSBH1" width="450" height="222" /></a></p>
<p><strong>Warum, glauben Sie, gibt es im Bereich der Sportkleidung so wenig nachhaltige Kleidung?</strong></p>
<p><strong>Kossmann: </strong>Es gibt sicher zwei Gründe: Für die Industrieseite gilt, das man mit einer Produktion in Deutschland oder Westeuropa nicht viel Geld verdienen kann, weil Näharbeit und Stoffe hier sehr teuer sind. Unsere Produkte sind nur deshalb „nur“ 10-20 Prozent teurer als andere Markenhersteller, die in Asien nähen lassen, weil wir mit wenig „Overhead“ und weniger Marge arbeiten.</p>
<p>Für die Käufer, also die Endverbraucherseite gilt: Bei Umfragen sagen regelmässig 60 Prozent der Menschen, das sie nachhaltige Produkte kaufen würden. Tatsächlich tun dies aber maximal 5-6 Prozent. Auch wir bekommen häufig zu hören: „Deine Produkte sind toll, aber mir zu teuer“. Damit wird der Markt für uns „Exoten“ doch sehr klein und dies erklärt, warum es so wenig Anbieter gibt.</p>
<p><strong>Haben Sie einen weitergehenden nachhaltigen Ansatz? Benutzen Sie Ökostrom oder verwenden Sie recycelte Verpackungen?</strong></p>
<p><strong>Kossmann: </strong>Wir verfolgen dies nicht explizit, aber wir setzen unseren Menschenverstand ein. Unser Büro arbeitet mit Ökostrom, wir versenden Lieferschein und Rechnungen mit der Ware, um zusätzliche Fracht und Papier zu sparen. Wenn wir Recyclinggarne bekommen können, setzen wir sie ein. Und selbstverständlichen reparieren wir Textilien für unsere Händler und Endkunden, bevor sie einfach umgetauscht und weggeworfen werfen. Bei Asienproduktionen ist dies unrentabel, denn ein Jacke Made in China ist zum Beispiel viel billiger als die Reparatur eines Reißverschlusses in Deutschland.</p>
<p><strong>Ihr Design ist weit weg vom Klischee &#8222;Rosa und pink für Frauen, Neon und schwarz für Männer&#8220;. Ist das Zufall oder gewollt?</strong></p>
<p><strong>Kossmann: </strong>Danke! Neon mag ich nicht und Pink hatte ich schon. Im Ernst, die Farbauswahl, die zweimal im Jahr ansteht, ist der schwierigste Teil der Kollektionsentwicklung. Bis die Farben feststehen, brauche ich immer  Wochen. Da fließt dann ein, welche Farben wir schon hatten, welche Farben die Mitbewerber haben, welche Farben es im Outdoor/Bikebereich gab und gibt &#8211; aber auch welche Farben gerade in der Mode oder im Fitnessbereich zu sehen sind.</p>
<p>Die grundsätzliche Ausrichtung unserer Farbgestaltung lautet: Frauenfarben etwas femininer, Männer dagegen klar und sportlich. Und am Ende müssen mir die Farben natürlich selbst auch gut gefallen. Was ich selbst nie anziehen würde, nehme ich auch nicht in die Kollektion auf. Das gilt für Farben wie für Produkte gleichermaßen.</p>
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		<title>&#8222;Knock on Wood&#8220; &#8211; Katharina Kaiser Sustainable Apparel aus Celle</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 07:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alf-Tobias Zahn]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Début. Am Wochenbeginn. Die Vorfreude paart sich mit Aufregung. Ich kann nicht verhehlen, dass ich mich sehr darüber freue, ab sofort in aller Regelmäßigkeit hier an dieser Stelle über &#8222;Grüne Mode&#8220; zu schreiben. Die Auswahlkriterien, welches Label oder welche Kollektion wir präsentieren wollen, sind eine Mischung aus objektiven Rahmenbedingungen und einer Portion Subjektivität – [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3674" title="Katharina Kaiser Sustainable Apparel | Knock on Wood | Foto: Katharina Kaiser" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/03/Frank-682x1024-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-3675" title="Katharina Kaiser Sustainable Apparel | Knock on Wood | Foto: Katharina Kaiser" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/03/Hanna-682x1024-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></p>
<p>Ein Début. Am Wochenbeginn. Die Vorfreude paart sich mit Aufregung. Ich kann nicht verhehlen, dass ich mich sehr darüber freue, ab sofort in aller Regelmäßigkeit hier an dieser Stelle über &#8222;Grüne Mode&#8220; zu schreiben. Die Auswahlkriterien, welches Label oder welche Kollektion wir präsentieren wollen, sind eine Mischung aus <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?page_id=3473">objektiven Rahmenbedingungen</a> und einer Portion Subjektivität – denn Stil liegt immer im Auge des Betrachters.<span id="more-3640"></span></p>
<p>Am Anfang steht zudem immer die Frage: &#8222;Wie findet man eigentlich nachhaltig agierende, gemeinhin als &#8218;grün&#8216; bezeichnete, Modelabels oder Designer?&#8220; Im Fall von <a href="https://www.katharinakaiser.com/">Katharina Kaiser Sustainable Apparel</a> war es der Besuch einer Freundin der Designerin bei <a href="https://www.gruenewiese-shop.de/">Lars im Laden</a>. Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf die Website und es war klar, dass wir die in Celle beheimatete Designerin vorstellen werden. Vorhang auf!</p>
<p>Katharina Kaiser lernte ihr Handwerk an der <a href="http://fahmoda.de/website/">fahmoda, Akademie für Mode und Design</a>, in Hannover. Letztes Jahr wagte sie dann den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete ihr eigenes Modelabel. Im Mittelpunkt ihrer kreativen Arbeit steht vor allem ein sehr klassisches Design, schnörkellos und vor allem stilvoll designt, präzise geschnitten und top verarbeitet. Alle verwendeten Stoffe erfüllen den Global Organic Textile Standard (GOTS) und werden von europäischen Zulieferern bezogen. Die Merino-Wolle stammt aus Österreich, die Schurwolle findet die Designerin in der Schweiz. Beides ist GOTS-zertifiziert und wird in Familienbetrieben gefertigt, die nicht nur das Handwerk bewahren, sondern vor allem hohe Qualität sicherstellen. Das darüber hinaus verwendete Leinen stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist zudem IVN-zertifiziert. Die aktuellen Kollektionsteile werden ausnahmslos in einer kleinen Manufaktur in Hannover gefertigt.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3668" title="Katharina Kaiser Sustainable Apparel | Knock on Wood | Foto: Katharina Kaiser" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/03/CLose-682x1024-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-3669" title="Katharina Kaiser Sustainable Apparel | Knock on Wood | Foto: Katharina Kaiser" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/03/anne-682x1024-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></p>
<p>Auch bei der Farbe macht Katharina Kaiser keine Kompromisse und achtet darauf, dass ihre Farbstoffe frei von schädlichen Inhaltsstoffen sind. Ihre aktuelle Kollektion &#8222;Knock on Wood&#8220;, die sie im Januar im Green Showroom und auf der Innatex präsentierte, wurde mit schwarzem Tee und Beerensäften gefärbt. Für ihren Holzmuster-Print verwendete sie zudem einen Injekt-Print, ökologisch, chemiefrei und zertifiziert. Aus der Kollektion sticht vor allem das elegante Kleid Hanna hervor, das nur meinen persönlichen Favoriten, Overall Helga, passieren lassen muss. Besonders schön, da schlicht und absolut alltagstauglich ist die Kombination aus Thomas (Pullover), Hans (Hose) und Franz (Schal).</p>
<p>&#8222;Luxuriös, nachhaltig, wertig&#8220; – dem können wir nur beipflichten und hoffen auf weitere Einzelstücke aus der kreativen Feder von Katharina Kaiser.</p>
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