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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; TENCEL</title>
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		<title>PREMIUM mit grünem Würfel</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 12:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alf-Tobias Zahn]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lasst euch nicht von diesem Foto täuschen: Die PREMIUM ist beileibe nicht so klein wie es womöglich aussehen mag. Gerade erst hat sich die Premium die SEEK Berlin einverleibt und bildet zusätzlich mit der Bright Trade Show das neue Triumvirat für contemporary urban menswear. Kein Wunder, dass einem dann auch Joko über den Weg läuft (aber dies nur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lasst euch nicht von diesem Foto täuschen: Die <a href="https://www.premiumexhibitions.com/" target="_blank"><strong>PREMIUM</strong></a> ist beileibe nicht so klein wie es womöglich aussehen mag. Gerade erst hat sich die Premium die SEEK Berlin einverleibt und bildet zusätzlich mit der Bright Trade Show das neue Triumvirat für <em>contemporary urban menswear</em>. Kein Wunder, dass einem dann auch Joko über den Weg läuft (aber dies nur am Rande).</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0881.jpg"><img class="alignnone wp-image-6991" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0881-1024x680.jpg" alt="PREMIUM | Summer/Spring 2016 | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></a></p>
<p>Mich führte es in den großen Hallen der Station Berlin zu vier grünen Labels. Die eigentlich gute Idee, die ausstellenden Brands in einer Halle und unter einem grünen Würfel zu gruppieren, wurde allerdings konterkariert – denn alleine für dieses Review fand ich zwei Labels in anderen Hallen und hätte mich, wenn ich auch noch Taschenfan wäre, noch in eine weitere Halle begeben dürfen. Ein eigentlich guter Ansatz wurde so leider nicht ganz bis zum Ende gedacht – zumindest aus meiner Sicht. Doch genug der Kritik an dieser Stelle.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0840_x.jpg"><img class="alignnone wp-image-6992" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0840_x-1024x680.jpg" alt="Armed Angels | PREMIUM | Summer/Spring 2016 | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></a></p>
<p>Mit Anna von Get Changed sah ich mir den Stand von <a href="https://www.armedangels.de/"><strong>Armed Angels</strong></a> an, die in den zurückliegenden Monaten vor allem mit ihrer Werbekampagne sowie einem tollen neuen Lookbook für Frühjahr/Sommer 2016 punkten konnten. Zu meiner Überraschung zeigte sich das Label zusätzlich noch auf der Ethical Fashion Show. Grund hierfür seien nicht die besseren Order-Möglichkeiten auf zwei Messen, sondern eher der Wunsch von Armed Angels, als “Vorreiter der Grünen Mode Bewegung” eben auch auf der Ethical vertreten zu sein. Etwas weniger dick trug das Label in der mitgebrachten Kollektion auf.  Ähnlich wie <a href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/der-zeitgeist-traegt-schwarz-weiss-seek-berlin-springsummer-2016-im-72hmode-review/"><em>Nudie auf der SEEK Berlin</em></a> legt das Label in der Tiefe des Sortiments deutlich zu und wird immer mehr zu der Alternative für konventionell produzierte Bekleidung mit modischem Anspruch. Die Neuzugänge wurden vornehmlich in Pastelltönen gehalten und mit Tencel hergestellt. Meine Favorit waren eine exakt richtig geschnittene kurze Hose in grau aus Baumwolle sowie eine tiefschwarze College-Jacke aus Tencel. Zu meiner Freunde wurde der obligatorische Engel nur noch auf wenigen Produkten als Wiedererkennungsmerkmal so prominent wie in der Vergangenheit platziert. Man merkt dem Label an, dass es wächst und auch weiter wachsen will – nicht zum Nachteil für viele Konsumenten, die in Armed Angels eine etablierte Grüne Alternative mehr zur Auswahl haben.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0852.jpg"><img class="alignnone wp-image-6993" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0852-1024x680.jpg" alt="Noble Project | PREMIUM | Summer/Spring 2016 | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></a></p>
<p>Danach führte mich mein Weg durch die weiten Hallen der Station Berlin zu dem bereits angesprochenen Grünen Würfel. Dort traf ich mich mit Lisa und Sarah von <a href="http://nobleproject.com/" target="_blank"><strong>Noble Project</strong></a>. Das selbst ernannte Charity Projekt ist dem Status “Projekt” definitiv entwachsen und präsentiert sich auf der Premium als eigenständiges T-Shirt-Label. Für jede Kollektion (2 pro Saison) arbeitet das Label mit neuen internationalen Designerinnen und Designern zusammen, die ein Artwork für ein T-Shirt entwerfen oder freigeben. Ein Teil des Erlöses von Noble Project fließt in unterstützenswerte Projekte. Seit neuestem ist auch <a href="https://www.vivaconagua.org/" target="_blank"><strong>Viva von Agua</strong></a> mit an Bord. Absolut gelungen ist die Kollaboration mit Illustrator <a href="http://despau.com/" target="_blank"><strong>David Despau</strong></a>, der ein wunderbares Pärchen auf das Shirts gebannt hat. Mein Favorit – und auch der Favorit vieler Besucher am Stand von Noble Project. Dazu gesellen sich noch eigene Prints und Schnitte, die durch Longsleeves und Sweater ergänzt und auch durch eine Jogginghose erweitert werden soll. Ich bin sehr gespannt, welche Designer wir in Zukunft bei Noble Project noch sehen werden.  Eigentlich sollte es zum guten Ton gehören, sich dem Projekt und einer absolut guten Sache, die auch noch klasse aussieht, anzuschließen – oder etwa nicht?</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0866-1200x797.jpg"><img class="alignnone wp-image-6994" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0866-1200x797-1024x680.jpg" alt="Wunderwerk | PREMIUM | Summer/Spring 2016 | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></a></p>
<p>Schräg gegenüber saßen die Jungs und Mädels von <a href="https://www.wunderwerk.com/" target="_blank"><strong>Wunderwerk</strong></a> vom Niederrhein, die in den zurückliegenden Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt haben. Schwerpunkt beim Label von Tim und Heiko bleiben die Denims, die stetig weiterentwickelt werden und jetzt eben auch mit einem handgemachten Used Look die Händler begeistern. Doch Wunderwerk geht es um mehr. Nicht nur “so muss ein Arsch in einer Hose aussehen”, sondern eben auch “so muss ein Pullover an einem Mann und eine Bluse an einer Frau aussehen”. Und dafür lassen Tim und Heiko mit ihrem Team nichts unversucht. Die Damen erwartet im Frühjahr/Sommer 2016 deutsche Spitze in einer außerordentlich aufwendigen Verarbeitung sowie ein Trenchcoat aus Tencel. Die Herren dürfen sich neben Oberteilen aus Modal vor allem auf den Pullover der “Made in Japan”-Reihe freuen, für dessen Material in Japan vor Ort recherchiert wurde. Aufwendig, aber das Ergebnis zählt. Nicht nur an der Auswahl der mitgebrachten Stücke aus der Kollektion, sondern vor allem in den persönlichen Gesprächen spürt man förmlich den Tatendrang und die Leidenschaft, mit der Tim und Heiko ihr Label vorantreiben. Sehr beeindruckend! Ich freue mich schon riesig auf die nächsten modischen Entdeckungen bei Wunderwerk.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0875-1200x797.jpg"><img class="alignnone wp-image-6995" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0875-1200x797-1024x680.jpg" alt="Armed Angels | PREMIUM | Summer/Spring 2016 | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></a></p>
<p>Nicht unter dem Grünen Würfel, aber dennoch ein Modelabel mit nachhaltiger Produktion und GOTS-zertifizierten Stoffen ist <a href="http://colfair.com/" target="_blank"><strong>Colfair</strong></a>, die ich auf dem Weg aus der Halle noch entdeckt habe. Vor allem haben mich natürlich die großen Prints auf den weißen Shirts neugierig gemacht. Das Label aus Warschau schafft es, mit einem insgesamt wohl 12-stufigen Druckverfahren diese Vielschichtigkeit in den Prints auf die Bio-Baumwolle zu bringen und gleichzeitig mit knalligen Farben oder einzelnen Farbakzenten zu arbeiten. <em>Not bad</em>, dieser Eco Soft Print. Das Garn für die Shirts stammt übrigens aus der Türkei, die Verarbeitung geschieht in Warschau. Eine erste kleine Auswahl mit Motiven, die sich sehr stark an alte russische Illustrationen und Gemälden orientieren, gibt es bereits online zu erstehen. Und alleine schon die rote Zunge des Pferdes sollte es wert sein, sich das Label noch einmal genauer anzusehen.</p>
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		<title>&#8222;Cycling is not a sport&#8220; &#8211; Mathias Ahrberg im Interview über grüne Fahrradmode</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2014 12:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alf-Tobias Zahn]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trotz Nieselregen und Graupelschauer sind viele von ihnen in Berlin täglich unterwegs: die Fahrradfahrer. Unermüdlich, trotz schlechter Witterungsbedingungen. Sowohl für diese Radfahrer als auch für alle, die lieber den Drahtesel nehmen als den Öffentlichen Nahverkehr oder das Auto gibt es die neue Kollektion von AHRBERG &#8211; einem kleinen feinen Fahrradsportlabel aus Hamburg. Aus der Taufe gehoben [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Trotz Nieselregen und Graupelschauer sind viele von ihnen in Berlin täglich unterwegs: die Fahrradfahrer. Unermüdlich, trotz schlechter Witterungsbedingungen. Sowohl für diese Radfahrer als auch für alle, die lieber den Drahtesel nehmen als den Öffentlichen Nahverkehr oder das Auto gibt es die neue Kollektion von <a href="http://ahrberg.cc/">AHRBERG</a> &#8211; einem kleinen feinen Fahrradsportlabel aus Hamburg. Aus der Taufe gehoben wurde dies vom Namensgeber Mathias Ahrberg, den ich zum Interview bieten durfte.</em></p>
<p><img class="alignnone wp-image-6318" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/140618_RZX6104-1024x682-300x199.jpg" alt="Ahrberg | Interview | Fahrradmode | EcoFashion | Foto: René Zieger | GRÜNE MODE" width="462" height="308" /></p>
<p>Alf / Mathias, du hast bis 2012 mit Wiebke zusammen <a href="https://www.designmob.de/2012/08/05/fairliebt-ist-faster-than-a-fax-machine-und-sagt-bis-dannimanski/">fairliebt</a> gemacht. Auf der Abschiedsfeier in Hamburg wusstest du aber noch nicht, dass es für dich mit AHRBERG weitergehen sollte. Wie kamst du auf die Idee, Fahrradbekleidung zu machen?<span id="more-6316"></span></p>
<p>Mathias / Das hat sich langsam so entwickelt. Kurz nachdem wir mit fairliebt aufgehört haben, saß ich mit meinem guten Freund Christian, mit dem ich versuche einmal im Jahr in Österreich Mountainbike zu fahren, abends auf dem Balkon, wir tranken ein Bier und Christian sagte: &#8222;Und jetzt gründest du ein Fahrradsportlabel!&#8220; Ich lachte und sagte: &#8222;Auf gar keinen Fall!&#8220; Eineinhalb Jahre später waren wir wieder Radfahren, diesmal im Allgäu, haben Bier getrunken und ich meinte zu ihm: &#8222;Rate mal, was ich jetzt mache? Ein Fahrradsportlabel!“</p>
<p>A / Was ist in den eineinhalb Jahren passiert und warum hast du dich für Fahrradmode entschieden?</p>
<p>M / Ich hatte doch wieder Lust, etwas Eigenes zu machen. Bei der Fahrradmode hat mich vieles gestört: Die Materialien, der Look, der ganze Ansatz. Mit AHRBERG geht es mir darum, dem Radfahren eine Wertigkeit zu geben. Die Fahrradfahrer sind noch eine sehr heterogene Masse. Es gibt kein „Wir sind Radfahrer“, wobei sich das seit Jahren bessert. Radfahren ist aber nicht nur Sport, sondern eben auch praktisch. Das Fahrrad ist das praktischere Fortbewegungsmittel. Und dafür mache ich mit AHRBERG auch praktische Fahrradmode.</p>
<p>A / Neben den &#8222;<a href="http://ahrberg.cc/tour/freunde-am-fahren/" target="_blank">Freunde am Fahren</a>&#8222;-Touren sind die Messen für dich wichtig, um AHRBERG bekannter zu machen. Du hast 2014 auf der <a href="https://www.veloberlin.com/">Velo</a> und der <a href="https://www.berlinerfahrradschau.de/">Berliner Fahrradschau</a> tolles Feedback für deine Kollektion bekommen. Manche waren begeistert, da dein Loop »wirklich so gut ist wie du gesagt hast« &#8211; ein tolles Lob für deine Arbeit und deine Produkte.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-6322" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/not-a-sport-rolled-300x201.png" alt="Ahrberg | Interview | Fahrradmode | EcoFashion | Foto: Ahrberg.cc | GRÜNE MODE" width="220" height="147" /> <img class="alignnone wp-image-6324" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/gelegt-300x200.png" alt="Ahrberg | Interview | Fahrradmode | EcoFashion | Foto: Ahrberg.cc | GRÜNE MODE" width="220" height="147" /></p>
<p>M / Danke und »Ja«, das Material, welches wir verwenden, ist wirklich gut. Für das Shirt haben wir TENCEL verwendet. Der Stoff wird in Österreich produziert und in einer polnischen Näherei weiterverarbeitet. Der Loop besteht aus 60 Prozent <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lyocell">TENCEL</a> und 37 Prozent <a href="https://www.textileweb.com/doc/meryl-nexten-0001">Meryl Nexten</a>, einer klassischen Funktionsfaser. Das ist aus grünem Gesichtspunkt nicht ganz korrekt, da es eine Neufaser ist, die eingearbeitet wird. Das Problem ist: Wir kriegen in Europa keine recycelten Fasern, da wir als Label viel zu klein sind. An diesem Punkt wägen wir ab und haben uns für ein <a href="https://www.bluesign.com/">Bluesign®</a>-zertifiziertes Produkt entschieden, welches zudem vegan ist.</p>
<p>A / (<em>Überrascht</em>) Ist vegane Radkleidung ein Thema?</p>
<p>M / Ja, nicht nur in meinem Freundeskreis. Für Radkleidung wird häufig Merino-Wolle, meist aus Neuseeland, verwendet. Alles, was schlicht und schön ist, ist auch aus Merino-Wolle. Gerade der Prozess der Gewinnung der Wolle ist fragwürdig. Um darauf nicht zurückgreifen zu müssen, haben wir beim Shirt auf 93 Prozent TENCEL und 7 Prozent Elasthan gesetzt – und haben damit ein noch besseres Produkt erhalten.</p>
<p>A / Mit TENCEL bist du der einzige Anbieter im Fahrradbereich, wenn ich das richtig im Kopf habe.</p>
<p>M / Ja, und ich bin verwundert, dass so wenige Labels TENCEL für Bekleidung verwenden. TENCEL ist gegenüber der Baumwolle die effizientere Faser, gerade in Bezug auf die Anbaufläche und den Wasserverbrauch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignnone wp-image-6333" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/loop-rose-300x200.png" alt="Ahrberg | Interview | Fahrradmode | EcoFashion | Foto: Ahrberg.cc | GRÜNE MODE" width="462" height="308" /></p>
<p>A / Was mich wundert ist: TENCEL wird kaum verwendet, obwohl es eine bessere Haptik hat und eine höhere Qualität in der Verarbeitung garantiert …</p>
<p>M / … aber teurer ist. Das ist der Knackpunkt, das Ausschlaggebende. Du bist mit TENCEL gleich im höherpreisigen Segment. Bei einem T-Shirt liegst du eben bei 65 Euro. Im Lifestyle-Bereich ist das viel, im Sport- und Funktionsbereich aber noch in Ordnung. Ich bin weiterhin optimistisch, auch wenn das Material das Dreifache von einer sehr guten Baumwolle kostet.</p>
<p>A / Nach dem Loop, den Cycling Caps, dem Shirt und deinem Baselayer – wie geht es mit AHRBERG modisch weiter?</p>
<p>M / Perspektivisch wollen wir Richtung Streetwear gehen. Aber wir nehmen uns immer viel Zeit für die einzelnen Produkte, da wir alles selbst entwickeln. Wir schlagen nicht einfach den Katalog auf und drucken irgendwo unser Label drauf. Ich hätte zum Beispiel total Bock auf eine Hose, aber das ist eben ein immenser Aufwand. Gerade bei einer Jeans, die bei 140 Euro liegen würde. Ein Loop ist da einfacher, ein Teil zum Mitnehmen, für 40 Euro.</p>
<p>A / Nicht nur für die Rennfahrer?</p>
<p>M / Nein, für alle Radfahrer. Auf unserem Shirt zum Beispiel findest du keinen Reflektorstreifen oder ähnliches. Es ist einfach ein tolles Shirt, das dich auf dem Rad gut gekleidet und funktional auf die Arbeit bringt. So einfach ist es, nach dem Motto »Cycling is not a sport«.</p>
<p>Fotos: <a style="color: #c5bd99;" href="https://www.renezieger.de/main.php" target="_blank">René Zieger</a> (Ahrberg Cycle Cap) sowie Ahrberg.cc (Produktfotos) als auch <a href="https://www.bjoernlexius.de/" target="_blank">Björn Lexius</a> (Kampagnenmotiv)</p>
<p><em>Ihr wollt noch mehr über Ahrberg wissen? Dann lest am besten <a href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/cycling-is-not-a-sport-mathias-ahrberg-im-interview/" target="_blank">hier</a> das ausführliche Interview von Alf mit Mathias &#8211; mit weiteren Infos, Anekdoten und einigen philosophischen Gedanken.</em></p>
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