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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; Upcycling</title>
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		<title>Ethical Fashion Show und Green Showroom</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2015 04:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alf-Tobias Zahn]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer Saison Pause war ich wieder auf der Ethical Fashion Show und im Green Showroom unterwegs, die zum zweiten Mal im Postbahnhof am Ostbahnhof stattfanden. Für dieses Review hat sich der liebe Lars noch zwei weitere Labels aus dem Green Showroom angesehen, während ich mich auf die Ethical Fashion Show sowie auf Anna und Jula [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone wp-image-7021" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0835-1024x680.jpg" alt="Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Nach einer Saison Pause war ich wieder auf der <a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/" target="_blank"><strong>Ethical Fashion Show</strong></a> und im <strong><a href="http://green-showroom.net/" target="_blank">Green Showroom</a> </strong>unterwegs, die zum zweiten Mal im Postbahnhof am Ostbahnhof stattfanden. Für dieses Review hat sich der liebe Lars noch zwei weitere Labels aus dem Green Showroom angesehen, während ich mich auf die Ethical Fashion Show sowie auf Anna und Jula von Jan &#8218;n June konzentrierte.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7022" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0765_x-1024x680.jpg" alt="Jan 'n June | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p><a href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/anna-und-jula-von-jan-n-june-im-interview/" target="_blank">Während unseres gemeinsamen Interviews vor einigen Wochen</a> hatte ich Anna und Jula versprochen, während der Messe bei ihnen am Stand vorbeizukommen. Die beiden arbeiteten für Frühjahr/Sommer 2016 in ihrer &#8222;Supergirl&#8220;-Kollektion zum ersten Mal mit recyceltem Polyamid, welches in der Verarbeitung 1A ist und sich zudem auf der Haut extrem gut tragen lässt. Daraus lassen sich vor allem Oberteile mit offenen Kanten sehr gut schneiden – gar nicht mal so einfach mit den herkömmlichen Materialien. Neben dem recycelten Polyamid experimentieren Anna und Jula mit weiteren Stoffen und gönnen ihrem bisherigen modischen Repertoire noch weitere Farbvarianten. Absoluter Favorit der Einkäufer schien am zweiten Tag des Showrooms dafür ein weißes Kleid zu sein, was gleichzeitig auch als längere Bluse durchging.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7023" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0820_x-1024x680.jpg" alt="Aluc | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Zwei weitere Labels waren nur jeweils einen Stand von Anna und Jula entfernt, denen ich ebenfalls einen Besuch abstatten wollte. Zunächst ging es zu meinen Freunden von <a href="https://www.aluc.eu/" target="_blank"><strong>Aluc</strong></a>, die auch für die nächste Saison wieder feinste Upcycling-Hemden im Angebot haben. Der Clou ist natürlich, neben der einwandfreien Verarbeitung und dem Gefühl, mit einem Hemd jetzt auch mal wirklich aus der Masse herausstechen zu können, der abnehmbare Kragen, so dass der Individualität eines an sich schon individuellen Produktes keine Grenzen gesetzt werden. Im Mittelpunkt standen diesmal aber gar nicht so sehr ihre Hemden, sondern ein ganz anderes Projekt des Berliner Labels: <a href="https://www.aluc.eu/?page_id=102" target="_blank"><strong>The Invincible Shirt</strong></a>. Mehr über das schwarze T-Shirt, hergestellt von Überlebenden der Rana Plaza Tragödie, auf der Webseite von Aluc  sowie in Kürze auch bei <strong><a href="https://www.grossvrtig.de" target="_blank">GROSSARTIG</a></strong>.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7024" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0833-1024x680.jpg" alt="G&amp;A - Organic Underwear | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Durch die Kleiderständer von Aluc erspähte ich dann bereits Andreas. Er war mit <a href="https://georgandreassuhr.wordpress.com/2015/06/19/ga-organic-underwear/" target="_blank"><strong>G&amp;A – Organic Underwear</strong></a> zum ersten Mal auf der Ethical vertreten und holte sich das erste Feedback innerhalb der Branche für seine neue Unterwäschekollektion für Männer ab. Für den Start (Auslieferung ab Herbst 2015) plant er mit vier Modellen in insgesamt 14 Stilen und drei Farben. Die verwendete Baumwolle ist GOTS-zertifiziert und stammt aus Indien. Die gesamte Wertschöpfungskette hat Andreas durch seine langjährige Erfahrung in der Textilindustrie im Auge. Besonders auffällig ist übrigens der breitere Bund (4 statt 3 Zentimetern), den Andreas seinen Buxen verpasst hat. Ob das nun “Calvin Klein in grün” ist (O-Ton eines Messebesuchers), ist mir relativ egal – Andreas hat mich mit seiner Kollektion und seiner akribischen Herangehensweise mehr als überzeugt und ich freue mich bereits sehr auf den Herbst diesen Jahres und eine tolle weiße Boxer Brief von G&amp;A – Organic Underwear.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7025" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0797-1024x680.jpg" alt="Phil &amp; Lui | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Waren mir Philipp und Caroline von <strong><a href="http://phil-and-lui.de/" target="_blank">Phil &amp; Lui</a> </strong>schon virtuell kreuz sympathisch, hielt die Realität dieses Versprechen mit links. Die beiden teilten sich mit anderen Labels eine Fläche und hatten letztlich nur eine Kleiderstange Platz für ihre neuen Teile für Spring/Summer 2016 – aber diese hatten es in sich. Gerade im Vergleich zu den anderen Marken im Umkreis von 2 Metern zauberten die beiden eine sehr schöne und ihrem Stil entsprechende Verkaufsfläche dahin, dass sich einige Marken davon mehr als nur eine Scheibe abschneiden sollten. Im Gespräch waren die beiden nicht nur sympathisch und voller Tatendrang, sondern auch wissbegierig, wenn es um den gemeinsamen Austausch über Grüne Mode ging.</p>
<p>Für die neue Saison präsentierten sie eine große Bandbreite an verschiedenen Unisex-Shirts, -Longsleeves und -Sweatern sowie auch eine kurze Shorts für Frauen, die mit aufwendigen Stickereien versehen war. Für die verschiedensten Teile ihrer Kollektion fanden Philipp und Caroline immer seltener verwendete Nähmaschinen und schaffen so mit vielen kleinen aber feinen Details, aus der Masse der Grünen Mode herauszustechen. Einfach mal so ein Shirt zu produzieren, käme den beiden nicht in die Tüte – und diesen Drang nach Details und dem richtigen Dreh spürt man, wenn man den beiden beim Verkaufen zu sieht und mit den beiden spricht. Meine Empfehlung: Checkt <a href="http://phil-and-lui.de/" target="_blank"><strong>Phil &amp; Lui</strong></a> in den nächsten Wochen und Monaten – ihr werdet es nicht bereuen.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7026" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0789-1024x680.jpg" alt="Lovjoi | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Und wenn ich schon einmal im Lobpreisen bin, dann können wir gleich noch über <a href="https://www.lovjoi.com/" target="_blank"><strong>Lovjoi</strong></a> sprechen. Lovjoi ist gerade einmal etwas älter als ein Jahr und wurde von Verena Paul gegründet. Freddy und Eliane komplettieren das 3er Gespann, das laut Textilwirtschaft unter den Top 10 der “Labels to watch in Berlin” ist und von der INNATEX zu den “DesignDiscoveries” zählt. Dem kann ich nur zustimmen. Lovjoi ist bio, fair und tatsächlich Made in Germany. In Berlin zeigten die 3 sowohl Teile aus ihrer Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion als auch die neuen Stücke für SS 2016. Darunter unter anderem Steve, ein toller Pullover in schneeweiß mit Wabenstruktur, der einfach unglaublich gut aussieht und toll verarbeitet ist. Das Äquivalent für die Damen ist nicht minder begeisterungswürdig. Lovjoi bietet aber auch Kleider, einen Rock und Shirts für Männer (die aber an sich auch Unisex getragen werden können), gerne im asymmetrischen Schnitt. Lovjoi ist frisch und unbekümmert, mit den richtigen Gedanken zu ihrer eigenen Produktion und dem Designerherz am rechten Fleck.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7027" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0785-1024x680.jpg" alt="Studio Jux | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Bevor ich allerdings all diese Eindrücke sammeln konnte, zog es mich gemeinsam mit Raphael noch zu <a href="https://www.studiojux.com/" target="_blank"><strong>Studio Jux</strong></a> aus Amsterdam. Das Label habe ich bereits seit Jahren auf dem Schirm und finde die Kollektionen Saison für Saison bzw. Jahr für Jahr immer wieder gelungen. Überraschenderweise kann ich immer noch nicht ein Jux mein Eigen nennen, was sich aber in der nächsten Saison sehr sicher ändern wird. “Schuld” daran sind vor allem zwei neue Kreationen für Männer, die einfach klasse sind. Es gibt zum einen ein schmal geschnittenes Sakko (wenn gewünscht auch mit Hose als Anzug) in einem intensiven, dunklen Blauton, welches durch Feinheiten der nepalesischen Verarbeitungskunst besticht. Zum anderen hat Studio Jux nicht nur neues Jersey und Mixed Twill mit in die Saison genommen, sondern auch sommerlichen Strick, der einen auch bei wärmeren Temperaturen nicht im Stich lassen wird. Sehr tragbare und stilsichere Menswear der Marke Studio Jux, die <a href="https://www.grossvrtig.de/fotografie/nepal-earthquake-die-folgen-und-was-wir-unternehmen-koennen/" target="_blank"><em>trotz aller Widrigkeiten durch das Erdbeben in Nepal</em></a> weiterhin vor Ort produziert wird.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-7028" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0779-1024x680.jpg" alt="bleed | Ethical Fashion Show | Green Showroom | SS16 | Postbahnhof am Ostbahnhof | Foto: Alf-Tobias Zahn | GRÜNE MODE" width="640" height="425" /></p>
<p>Meine allererste Begegnung auf der Ethical habe ich mir für das Ende des Reviews aufgehoben. Direkt um kurz vor 11 Uhr lief ich Michael von <a href="https://www.bleed-clothing.com/" target="_blank"><strong>bleed</strong></a> in die Arme. Wir unterhielten uns nicht nur über die <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153471152801115.1073741852.227052126114&amp;type=3" target="_blank"><strong>wunderbare Innatex Lounge im Fluxbau</strong></a> vom Vorabend, die ich wieder zum Netzwerken genutzt habe, sondern auch über das <a href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/es-ist-vollbracht-die-montado-black-edition-kommt/"><em>erfolgreiche Crowdfunding der Montado Black Edition</em></a>. Michael und sein Team hatten auch die Damen-Korkjacke mit am Stand und freuten sich immer noch über die außerordentlich positive Resonanz auf ihr Crowdfunding und die Idee, aus Kork eine Alternative zur Lederjacke zu kreieren. Natürlich hatten sie auch frische Stiles für die nächste Sommersaison dabei. Der Weg von bleed geht in eine gute Richtung namens Streetwear und ich bin gespannt, wie lange sie die Ethical weiterhin als Messe nutzen werden. Der <a href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/der-zeitgeist-traegt-schwarz-weiss-seek-berlin-springsummer-2016-im-72hmode-review/"><em>SEEK</em></a> würde bleed ebenfalls gut zu Gesicht stehen, wenn sie die eingeschlagene Richtung beibehalten werden.</p>
<p>Danke Alf, ich (Lars) übernehme. In eine andere Richtung, aber auch sehr erforlgreich entwickelt sich das Kölner Label Lanius, dass sich diesmal in der Aussenhalle präsentierte. Neben luftigem Strukturstrick haben es mir (Lars) vor allem die neuen Tencel- und Modalqualitäten angetan. Lockere Blusenshirts, Kleider und Röcke mit edlem seidigem Glanz in sommerlich frischen Farben. Natürlich gibt es auch wieder schöne Musterkleider, aber insgesamt wirkt die Kollektion cleaner und das gefällt mir sehr gut. Zusammen mit den neuen Stoffen und der gewohnt hervorragende Verarbeitung wird Lanius damit sicher noch stärker auch ein jüngeres Publikum für sich gewinnen können.<br />
<a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/IMG_1714.jpg"><img class="alignnone wp-image-7036" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2015/07/IMG_1714.jpg" alt="IMG_1714" width="650" height="433" /></a></p>
<p>Auch bei PeopleTree gab es frische Sommerfarben und mehr einfarbige Styles als viele das vielleicht von den Briten gewohnt sind. Linda Mohrmann, die mit ihrer agentur für fair fashion PeopleTree in Norddeutschland vertreibt, konnte mir zudem berichten, dass nun auch Handwebstoffe in Bio-Qualität umgesetzt werden konnten. Das ist eine super Neuigkeit. Die handgewebten Stoffe sind seit Jahren fester Bestandteil der Kollektionen und kommen oft für die stärksten Blusen und Kleider zu Einsatz.</p>
<p>Die Pioniere moderner fairer und grüner Mode entwickeln sich allesamt sehr gut und mit Lovjoi und Jan &#8218;n June gibt es endlich mal wieder 2 vielversprechende Neulinge. Dank der <a href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/endlich-mal-in-ruhe-quatschen-die-innatex-lounge-im-fluxbau/">Innatex-X-Lounge &#8211; diesmal mit Spreeblick im FluxBau!</a> &#8211; habe ich zudem wieder viele großartige Menschen aus der grünen Modebranche kennen gelernt und wiedergetroffen, was sonst beim 3-Tägigen Messehopping nicht möglich wäre. So haben auch Alf und ich uns wenigstens noch ein bisschen austauschen können. An dieser Stelle nochmal ein großes DANKESCHÖN an Alf für die tolle Berichterstattung hier und auf seinem eigenen Blog <a href="https://www.grossvrtig.de">www.grossvrtig.de</a>. Bis bald Berlin.</p>
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		<title>Der Schwarm zahlt &#8211; ein aktueller Überblick von Grüne Mode Crowdfundings</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 15:37:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn es in diesem Jahr einen Trend gab, dann hieß dieser &#8222;Crowdfunding&#8220;. Alles wurde durch die Crowd finanziert, vom ersten Supermarkt ohne Einwegverpackungen (Original Unverpackt) über investigativen und reportageartigen Journalismus (Krautreporter) bis zu einer neuen Job-Splitting-Plattform (Tandemploy). Dieser Trend machte auch nicht vor der Grünen Mode Halt &#8211; glücklicherweise. Christina Wille konnte etwa durch eine Kampagne bei Startnext [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone wp-image-6346" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/medium_11702568145.jpg" alt="Crowdfunding | Beispiele aus der Grünen Mode | Startnext, Kickstarter &amp; onecrowdplanet | GRÜNE MODE" width="426" height="320" /></p>
<p>Wenn es in diesem Jahr einen Trend gab, dann hieß dieser &#8222;Crowdfunding&#8220;. Alles wurde durch die Crowd finanziert, vom ersten <a title="Original Unverpackt" href="https://socialimpactfinance.startnext.de/original-unverpackt" target="_blank">Supermarkt ohne </a><span style="color: #444444;"><a title="Original Unverpackt" href="https://socialimpactfinance.startnext.de/original-unverpackt" target="_blank">Einwegverpackungen</a> (Original Unverpackt) über <a title="Krautreporter" href="https://krautreporter.de" target="_blank">investigativen und reportageartigen Journalismus</a> (Krautreporter) bis zu einer <a title="Tandemploy bei brandeins" href="https://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit/tandemploy-jobsharing-plattform/" target="_blank">neuen Job-Splitting-Plattform</a> (Tandemploy). Dieser Trend machte auch nicht vor der Grünen Mode Halt &#8211; glücklicherweise. </span><span id="more-6337"></span></p>
<p><span style="color: #444444;">Christina Wille konnte etwa durch eine Kampagne bei Startnext über 4.000 Euro für ihren Laden &#8222;<a title="Loveco" href="https://www.startnext.de/loveco" target="_blank">loveco</a>&#8220; sammeln und feierte am 25. November die Eröffnung in Berlin-Friedrichshain. Auch <a title="Vehement" href="http://vhmnt.com/" target="_blank">Vehement</a> war erfolgreich: auf Kickstarter konnten Jan Lenarz und sein Team über 20.000 Euro erzielen, um die erste Sweatshop-freie und vegane Kampfausrüstung produzieren zu können.</span></p>
<p><em>Grüne Mode</em> stellt euch heute vier spannende und noch laufende Crowdfunding-Kampagnen vor.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-6339" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/FreiVon-300x198.jpg" alt="Crowdfunding | FreiVon. | Veganer Damenschuh | GRÜNE MODE" width="426" height="282" /></p>
<p><strong>FreiVon.</strong></p>
<p>&#8222;Vegane Schuhe aus dem Sweatshop?! Tierfreundlich aber umweltfeindlich?! Nein Danke!&#8220; Das haben sich zumindest <a title="Startnext: FreiVon." href="https://www.startnext.de/freivon" target="_blank">Sarah Pollinger und Paul Stüssel</a> gedacht und verfolgen deswegen mit <a title="FreiVon." href="https://www.freivon-schuhe.de/" target="_blank">FreiVon.</a> ihre Idee eines nachhaltigen, in Deutschland produzierten und veganen (Damen)Schuh. Dem ersten seiner Art in Deutschland. Ein Öko-Schuh, der nicht nach einem Öko-Schuh aussieht. Für dieses Ziel versuchen die beiden, zunächst 15.000 Euro für die Produktion des Schuhs und bestenfalls bis zu 45.000 Euro zu sammeln. Damit könnten Sarah und Paul dann zum Beispiel Sohlen spritzen lassen und mithelfen, einen Prototypen aus Kunstleder so weiter zu entwickeln, dass es sich für die Schuhherstellung eignet. Die Kampagne läuft noch bis zum 29.12., wobei die Early-Bird-Schuhe, 20 Stück an der Zahl, bereits vergriffen sind.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-6340" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/HEADMATES.jpg" alt="Crowdfunding | Headmates | Wollmützen | GRÜNE MODE" width="426" height="283" /></p>
<p><strong>Headmates</strong></p>
<p>Mützen können eine Geschichte erzählen. Das beweisen die <a title="Headmates" href="http://headmates.de/" target="_blank">Headmates</a>. Unikate, von bayerischen Omis gestrickt. Um diese und das peruanische Projekt &#8222;Mirasol&#8220; geht es in der aktuellen <a title="Oneplanet: Headmates" href="https://www.oneplanetcrowd.com/de/project/76259" target="_blank">Crowdfunding-Kampagne bei oneplanetcrowd</a>. Bei Erreichen der niedrigsten Funding-Schwelle (6.000 Euro) kann Headmates dem Projekt mehr als 70 Kilo Wolle fest abnehmen und damit aus den Einnahmen einer Schulklasse ein Jahr lang die Schulmaterialien finanzieren. Werden 8.500 Euro erreicht, könnte das Label sicherstellen, dass zwei weitere Personen aus der Behindertenwerkstatt Donauwerker GmbH in Passau eine Aufgabe und einen Job bekommen. Gehen alle Wünsche in Erfüllung und werden sogar 11.000 Euro eingenommen, könnten neben Siglinde, Centa und Gertrud noch zwei weitere Omis beschäftigt werden. Noch bleiben knapp 50 Tage Zeit, um die Ziele der Headmates zu erreichen.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-6341" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/BELIYA.jpg" alt="Crowdfunding | beliya | Upcycling Taschen | GRÜNE MODE" width="426" height="234" /></p>
<p><strong>beliya</strong></p>
<p>Das Crowdfunding der etwas anderen Art hat <a title="Beliya" href="https://www.beliya.de/" target="_blank">beliya</a> gestartet. Das Label arbeitet mit Leftovers und Retouren von Designer-Häusern sowie aus Stoffüberschüssen aus Prêt-à-Porter Kollektionen. Upcycling mit co2-neutralem Versand. Mit der Schwarmfinanzierung soll diesmal aber nicht der Ankauf von Materialien oder eine neue Kollektion finanziert werden, sondern dem Spendenpartner &#8222;<a title="Steps for Children" href="https://www.stepsforchildren.de/" target="_blank">Steps for Children</a>&#8220; aus Rehoboth, Namibia, geholfen werden. Wird die Fundingschwelle von 15.000 Euro erreicht, finanziert beliya die Innenausstattung des neuen Schulgebäudes, etwa mit Tafeln, Tischen und Stühlen. Wer das Projekt mit 39 Euro unterstützt, erhält ein Notizbuch mit Ledereinband, bei weiteren 110 Euro gibt es dann bereits die Happiness-Tasche. Auch dieser Kampagne bleiben noch über 50 Tage Zeit, ihre Ziele &#8211; gemeinsam mit der Crowd &#8211; zu erreichen.</p>
<p><img class="alignnone wp-image-6354" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/12/UMIWI.jpg" alt="Crowdfunding | UMIWI| Accessoires | GRÜNE MODE" width="426" height="317" /></p>
<p><strong>UMIWI</strong></p>
<p><a title="UMIWI - Not a fairy tale" href="https://www.umiwi.de/" target="_blank">UMIWI &#8211; Not a fairy tale</a>. Was für ein Name. Aus diesem kann bereits sehr viel über die Arbeit von Dorothea Schrimpe, Julia Six, Julian Seiffert und Florian Huesmann gelesen werden. Im Mittelpunkt des Labels stehen natürliche und handgefertigte Accessoires, hergestellt aus Mangoholz (Thailand), Schafwolle und Silber (Mexiko). Die Markenzeichen von UMIWI sind Zeitlosigkeit, Farbvielfalt und traditionelle Handarbeit. Mit den Erlösen der <a title="Oneplanetcrowd: UMIWI" href="https://www.oneplanetcrowd.com/de/project/76635" target="_blank">Crowdfunding-Kampagne</a> werden die Hilfsorganisationen &#8222;<a href="https://www.indiamart.com/sunitahandicrafts/" target="_blank">Sunita Handicrafts</a>&#8220; Indien und &#8222;<a href="https://www.urban-light.org/about_us" target="_blank">Urban Light</a>&#8220; Thailand in das UMIWI-Netzwerk integriert und zwei neue Produktideen realisiert. Das Tolle an diesem Crowdfunding: Obwohl noch 50 Tage verbleiben, hat UMIWI bereits über 50 Prozent der Fundingschwelle von 7.500 Euro erreicht. Ein schöner Zwischenerfolg für das Team rund um Dorothea Schrimpe. Wir hoffen, dass es so erfolgreich weitergeht.</p>
<p>Coverfoto: <a href="https://www.flickr.com/photos/lendingmemo/11702568145/">LendingMemo</a> via <a href="http://photopin.com">Photopin</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc<br />
</a>Produktfotos: FreiVon. / Headmates / beliya / UMIWI<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><br />
</a></p>
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		<title>Grüne Catwalks auf dem Showfloor Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 16:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alf-Tobias Zahn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ania Pilch]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Benu Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Iwona Pilch]]></category>
		<category><![CDATA[Karen Jessen]]></category>
		<category><![CDATA[Luis C. Zuniga]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin der Heeresbäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[P|AGE]]></category>
		<category><![CDATA[Showfloor Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal landete ich während der diesjährigen Fashion Week Berlin im Magazin der Heeresbäckerei. Grund hierfür waren meine Lieblinge P&#124;AGE sowie Benu Berlin, die beide am späten Nachmittag ihre Schauen auf dem Showfloor Berlin hatten.  Obwohl noch ein junges Label, hat P&#124;AGE eine eigene Handschrift und einen Wiedererkennungswert. Die beiden Schwestern Ania und Iwona Pilch zeigten in ihrer Schau [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #111111;">Zum ersten Mal landete ich während der diesjährigen Fashion Week Berlin im Magazin der Heeresbäckerei. Grund hierfür waren meine Lieblinge </span><a style="color: #36a87d;" title="Tolle Kollektion, neuer Showroom und einzigartige Schmuckstücke – P|AGE starten durch" href="https://www.grossvrtig.de/gruene-mode/tolle-kollektion-neuer-showroom-und-einzigartige-schmuckstuecke-page-starten-durch/">P|AGE</a><span style="color: #111111;"> sowie </span><a style="color: #36a87d;" href="https://www.benu-berlin.com/" target="_blank">Benu Berlin</a><span style="color: #111111;">, die beide am späten Nachmittag ihre Schauen auf dem Showfloor Berlin hatten. </span></p>
<p><img class="alignnone wp-image-6073 size-medium" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/08/P.AGE-Fashion-Week-Berlin-SS-2015-2-199x300.jpg" alt="P|AGE | Showfloor Berlin 2014 | Foto: Marko Berholz" width="199" height="300" /><img class="alignnone size-medium wp-image-6074" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/08/P.AGE-Fashion-Week-Berlin-SS-2015-10-199x300.jpg" alt="P|AGE | Showfloor Berlin 2014 | Foto: Marko Berholz" width="199" height="300" /></p>
<p><span style="color: #111111;">Obwohl noch ein junges Label, hat <a style="color: #36a87d;" href="https://www.homep-age.com/" target="_blank">P|AGE</a> eine eigene Handschrift und einen Wiedererkennungswert. Die beiden Schwestern Ania und Iwona Pilch zeigten in ihrer Schau eine wunderbare Bandbreite an Farben und Formen. Haarbänder wurden zu hochgeschlossenen Blusen und Shirts kombiniert. Sommerliches in drei verschiedenen Erdtönen wurden präsentiert, kontrastiert von sattem Orange und Pink. Mein persönlicher Favorit allerdings, fernab der sonstigen weiblichen Linie der Schwestern, war allerdings die College Jacke mit &#8211; so sah es zumindest von meinem Tribünenplatz aus &#8211; Meteoriten-Allover-Print in schwarz-weiß. Alltagstauglicher Fashion-Knaller.</span><span id="more-6072"></span></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6075" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/08/Benu-Berlin-@-SHOWFLOOR-BERLIN-2014-Fotograf-Marko-Berkholz_3-199x300.jpg" alt="Benu Berlin | Showfloor Berlin 2014 | Foto: Marko Berholz" width="199" height="300" /><img class="alignnone size-medium wp-image-6076" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2014/08/Benu-Berlin-@-SHOWFLOOR-BERLIN-2014-Fotograf-Marko-Berkholz_5-199x300.jpg" alt="Benu Berlin | Showfloor Berlin 2014 | Foto: Marko Berholz" width="199" height="300" /></p>
<p><span style="color: #111111;">Martialisch ging es dann direkt mit Benu Berlin weiter. </span>Karen Jessen, Anna Bach und Luis C. Zuniga zeigten ihre Frühjahr/Sommer 2015 Upcycling-Kollektion, die auf Leder und Armeemode setzt. Auf Tops und Kleider, die aus einem Netz aus vernieteten Lederriemen bestehen. Von der Musik untermalt dominierte Camouflage sowie der klassische Armeeprint. Abgerundet wurden die aufwendigen Kollektionsstücke mit Gürteln und Ketten. Statement-Mode, nicht für jede Frau und schon gar nicht für jeden Anlass. Gewöhnlich ist anders. Das Publikum gutierte diesen Mut mit lautem Applaus. Chapeau.</p>
<p><span style="color: #111111;">Fotos: Marko Berkholz für Showfloor Berlin</span></p>
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		<title>Aller guten Dinge sind Drei</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Nov 2013 13:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chahboune]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier Akeef]]></category>
		<category><![CDATA[Eco Fashion Stores]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleiderei Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Öko-Mode Läden]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
		<category><![CDATA[Water to Wine]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin kann zwar Metropolen wie London oder New York nicht den Titel als Modeweltstadt abwerben, aber vielleicht hat es ja Potenzial zur Hauptstadt für Grüne Mode zu werden? Während wir letzten Freitag auf dem Nachhaltigkeitskongress der Grünen „Green Passion Day“  unter anderem genau diese Frage erörtert haben, hat Berlin mal wieder bewiesen, dass es dazu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-4625" alt="Kleiderei/ Fotocredit Denys Karlinskyy" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Ballon-Fotocredit-Denys-Karlinskyy.jpeg" width="480" height="360" /></p>
<p>Berlin kann zwar Metropolen wie London oder New York nicht den Titel als Modeweltstadt abwerben, aber vielleicht hat es ja Potenzial zur Hauptstadt für Grüne Mode zu werden? Während wir letzten Freitag auf dem Nachhaltigkeitskongress der Grünen „Green Passion Day“  unter anderem genau diese Frage erörtert haben, hat Berlin mal wieder bewiesen, dass es dazu definitiv in der Lage ist: Gleich drei neue Läden, die sich das Thema nachhaltige Mode auf die Fahne geschrieben haben, sind in den letzten Wochen an den Start gegangen.<span id="more-4622"></span></p>
<p><a href="http://watertowine-berlin.tumblr.com/" target="_blank"><strong>Water to Wine</strong></a></p>
<p>Der Laden in der Auguststraße 82 führt ein buntgemischtes Sortiment an Upcycling-Mode, das sich nicht auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt. Die Idee dafür kam der Store Managerin Sarah Schwesig während ihrer Bachelorarbeit „<a href="http://otraelpa.tumblr.com/" target="_blank">Zweiter Atem</a>“, einer Upcycling-Kollektion mit Altkleidern der Berliner Stadtmission. Bis zu einer Tonne Kleidung am Tag werden dort nämlich in Spitzenzeiten gesammelt, vieles davon ist weder für die Abgabe an Obdachlose noch für den Weiterverkauf in den „<a href="https://www.berliner-stadtmission.de/komm-und-sieh" target="_blank">Komm &amp; Sieh</a>“-Läden geeignet. Der Besuch von Sarah und Jost Berchner (Bereichsleiter „Komm &amp; Sieh“) beim Design-Stammtisch im Upcycling Fashion Store, bei dem sie genau diese Problematik ansprachen, hat einen Stein ins Rollen gebracht, der über viele Helfer und Ideengeber letztendlich zur Eröffnung des Ladens führte.<br />
Zunächst folgte die Einführung eines Sortiersystems für die Kleidung, die die Stadtmission nicht nutzen kann. So wird Labels ermöglicht bestimmte Second-Hand Kleidung (beispielsweise nur Leder oder Grobstrick) in größeren Mengen aussortieren zu lassen und als Rohstoff für neue Kollektionen einzusetzen, von denen nun einige im Water to Wine erhältlich sind. Besonders Jungdesignern und kleinen Labels bietet der Laden Präsentationsfläche: Zu finden gibt es hier neben Kopfbedeckungen aus alten Krawatten, Armbänder aus abgenutzten Fußbällen von <a href="http://handspiel-genehmigt.de/" target="_blank">Handspiel genehmigt</a>, Krägen von <a href="http://rohstoff-upcycle.blogspot.de/" target="_blank">ROHstoff</a> auch Taschen aus Druckerplane (<a href="https://www.ehoprojekt.pl/" target="_blank">EHO-Projekt</a>) und lässige Jacken aus alten Trainingsanzügen (<a href="http://w-pletzinger.com/" target="_blank">Wilfried Pletzinger</a>). Das restliche Sortiment stellen bereits etablierte Upcycling-Labels wie <a href="http://aluc.eu/" target="_blank">aluc</a>, <a href="https://www.globehope.com/de/" target="_blank">Globe Hope</a> und <a href="https://www.beliya.de/" target="_blank">beliya</a>.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4629" alt="Water to Wine Berlin" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Water-to-Wine-Berlin.jpg" width="480" height="339" /></p>
<p><a href="http://kleiderei.tumblr.com/" target="_blank"><strong>Kleiderei</strong></a></p>
<p>Die Hamburger Kleiderei eröffnete Anfang November zum einjährigen Jubiläum eine Dependance in Berlin. Das erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete Konzept der beiden Ladeninhaberinnen Pola Fendel und Thekla Wilkening wendet das Prinzip der Bücherei auf die Mode an und lässt sich am besten als ein riesiger begehbarer Kleiderschrank beschreiben. Für eine monatliche Gebühr von 14€ können vier Teile bis zu einem Monat lang ausgeliehen werden und im Anschluss, oder jederzeit vorher, gegen vier neue Favoriten ausgetauscht werden. Getreu dem Motto „Sharing is Caring“ möchte die Kleiderei „blindem Konsum, Langeweile im Kleiderschrank und Fehlkäufen“ vorbeugen. Tolles Konzept, jedoch Vorsicht mit den Öffnungszeiten: nur Montag bis Mittwoch, 15:00 bis 18:00 Uhr, hat der Laden in der Flughafenstraße 50 geöffnet.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4632" alt="Foto Kleiderei Berlin" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/1462759_584963708241121_1757967210_o.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p><a href="https://www.atelierakeef.com/" target="_blank"><strong>Atelier Akeef</strong></a></p>
<p>Endlich mal was für Männer: Im ehemaligen Laden des Ateliers Awash hat nun das Atelier Akeef Einzug gehalten – Berlins erster „Ecological &amp; Sustainable Lifestyle Store For Men&#8217;s Fashion“. Der von Alan Sommerville bereits  vor fünf Jahren in Kreuzberg gegründete Laden hat durch den Einstieg von Michael Ashley in den letzten drei Jahren eine starke Sortimentsausrichtung zu nachhaltiger Mode entwickelt. Im Zuge der Neueröffnung in der Max-Beer-Straße in Mitte ist dieser Schwerpunkt weiter ausgebaut worden. Das Hauptsortiment, des im Heritage-Stil gehaltenen Ladens stellen altbekannte Labels wie <a href="http://twothirds.com/#/home" target="_blank">TwoThirds</a>, <a href="https://www.knowledgecottonapparel.com/" target="_blank">Knowledge Cotton Apparel</a> und <a href="https://www.kingsofindigo.com/" target="_blank">KOI</a>. Zur Komplettierung des Outfits gibt es T-Shirts von <a href="http://thinkingmu.com/es/" target="_blank">Thinking Mu</a>, Socken von <a href="https://www.hirsch-natur.de/" target="_blank">Hirsch Natur</a>, Schuhe von <a href="https://www.eknfootwear.com/" target="_blank">ekn</a>, <a href="https://www.veja-store.com/" target="_blank">Veja</a> und <a href="https://www.faguo-shoes.com/fr/fr" target="_blank">Faguo Footwear</a> und schicke Portemonnaies von<a href="http://elvisandkresse.com/" target="_blank"> Elvis und Kresse</a> aus alten Feuerwehrschläuchen. Besonders gespannt bin ich auf die geplante Sortimentsaufnahme der britischen Upcycling-Labels <a href="https://www.maharishistore.com/" target="_blank">Maharishi</a> und <a href="http://christopherraeburn.co.uk/" target="_blank">Christopher Raeburn</a>. Drei der Label die es momentan bei Atelier Akeef zu kaufen gibt entsprechen nicht dem Grüne Mode Verständnis von nachhaltiger Kleidung. Die Sneaker von Faguo werden aus konventionellen Materialien gefertigt, pro verkauftem Paar pflanzt das Unternehmen einen Baum. Auch Johnston of Elgin und Parlez Clothing bemühen sich zwar um eine faire Produktion, arbeiten aber nicht mit ökologischen Materialien.<br />
Jedes Kleidungsstück trägt ein Hangtag mit einer Kriteriensammlung, die dem Kunden eine schnelle Übersicht der Nachhaltigkeitsaspekte geben soll, die das jeweilige Kleidungsstück erfüllt. Super Idee, hat mir schon im „Wertvoll“ sehr zugesagt, allerdings ist in diesem Fall schwierig zu sagen, was beispielsweise die drei der insgesamt sechs Kriterien Sustainable, Ecological und Organic in der Definition genau unterscheidet.<br />
Ansonsten trifft man hier auf schönes Interieur und eine tolle Auswahl an Kleidung. Mein Fazit: Unbedingt besuchen, wenn in Berlin.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4633" alt="Atelier Akeef Berlin/ Fotocredits: Claudia Gödke" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/1233155_359019890897084_1947433316_o.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4637" alt="Atelier Akeef Berlin " src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/Atelier-Akeef-Berlin-Hangtags.jpg" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="alignnone  wp-image-4638" alt="Atelier Akeef Berlin" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_3087.jpg" width="480" height="720" /></p>
<p>Dieser Artikel erscheint zeitgleich als Cross-Post auf Marinas Blog <a href="http://beyondfashion.de/">Beyond Fashion</a>.</p>
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