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	<title>Grüne Mode - Kirsten Brodde - Blog &#187; Lars Wittenbrink</title>
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		<title>Stoppt den Grünen Knopf &#8211; Warum das staatliche Siegel eine Einladung zum Greenwashing ist</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Aug 2019 13:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Müller]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüner Knopf]]></category>
		<category><![CDATA[Staatliches Textilsiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweise: Vor der Veröffentlichung dieses Textes hat sich der Autor intensiv mit Mitarbeitern des zuständigen Ministeriums (BMZ) sowie der die Geschäftsstelle des Grünen Knopfes leitenden GIZ ausgetauscht. Vom Autor wurden auch ergänzende Vorschläge gemacht, um die Lücken des Ansatzes zu schließen. Eine Weiterentwicklung der Kriterien vor Einführung des Grünen Knopfs wurde gegenüber dem Autor am [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2019/08/grüner-knopf-kritik-greenwashing_siegel-logo_3.png"><img class="alignnone size-full wp-image-7520" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2019/08/grüner-knopf-kritik-greenwashing_siegel-logo_3.png" alt="grüner-knopf-kritik-greenwashing_siegel-logo_3" width="600" height="600" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><em><span style="font-size: medium;">Hinweise: Vor der Veröffentlichung dieses Textes hat sich der Autor intensiv mit Mitarbeitern des zuständigen Ministeriums (BMZ) sowie der die Geschäftsstelle des Grünen Knopfes leitenden GIZ ausgetauscht. Vom Autor wurden auch ergänzende Vorschläge gemacht, um die Lücken des Ansatzes zu schließen. Eine Weiterentwicklung der Kriterien vor Einführung des Grünen Knopfs wurde gegenüber dem Autor am 02.08.2019 endgültig ausgeschlossen. Zugleich ist der Eindruck entstanden, dass den Mitarbeitern die Unfertigkeit des Konzepts durchaus bewusst ist, aber das Siegel unbedingt möglichst schnell eingeführt werden soll. Der Zeitdruck hinter der Einführung des Siegels scheint dem Autor vor allem in der sich einem möglichen früheren Ende zuneigenden Amtszeit des Ministers Gerd Müller zu liegen, der noch einen Erfolg bei seinen Aktivitäten hinsichtlich der Textilindustrie vorweisen will.</span></em></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Ein staatliches Siegel für faire und nachhaltige Textilien ist eigentlich eine sehr gute Idee. Die privaten Siegel im Textilbereich decken oft nur Teilaspekte ab (ökologische oder soziale, Rohstoffproduktion oder Verarbeitung) und sind nach wie vor recht unbekannt. Ein staatliches Siegel hat das Potential einen wesentlich höheren Bekanntheitsgrad zu erlangen und genießt meist viel Vertrauen. Das gilt z.B. sowohl für den Blauen Engel als auch für das Bio-Siegel auf Lebensmitteln.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Bereits 2014 hat Entwicklungsminister Gerd Müller ein staatliches Textilsiegel angekündigt und wir in der Fair Fashion Szene haben eigentlich schon nicht mehr daran geglaubt. Nun wird es jedoch plötzlich konkret. Schon im September soll es erste Produkte mit dem Grünen Knopf geben. Aber leider ist das Siegel mit bisherigem Konzept keine Hilfe beim Erkennen fairer und nachhaltiger produzierter Mode, sondern eine staatliche Einladung zu Greenwashing und Verbraucherverwirrung.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Das Problem: Wenn die Standards eines solchen Siegels niedrig angesetzt sind, dann heftet das Siegel an Produkten, die den Anspruch wirklicher Fair Fashion deutlich unterschreiten, verleiht diesen Produkten aber zugleich maximale Glaubwürdigkeit, da staatlich geprüft. </span><span style="font-size: medium;">Der Grüne Knopf soll nun aber erstmal gar nicht vorrangig über eigene Kriterien funktionieren, sondern als sogenanntes Meta-Siegel bereits vorhandene Siegel zusammenfassen. Das klingt zunächst nach einem interessanten Konzept, doch vor allem der gewählte Geltungsbereich sowie die Kriterien zur Zulassung bestehender Siegel bergen große Potentiale für Greenwashing.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Nach gängigem Verständnis ist der Mindestanspruch bei öko-fairer Kleidung die Verwendung von umweltfreundlicheren Fasern (Bio-Baumwolle und andere Naturfasern aus Bioanbau, Recyclingfasern, ökologische Regeneratfasern wie Tencel) und eine faire Konfektion, also gute Mindeststandards beim Nähen der Kleidung. Der Grüne Knopf blendet hingegen die Faserebene komplett aus und betrachtet auf der ökologischen Seite nur das sogenannte Processing. Processing nennt man das Färben sowie das &#8211; insbesondere in der konventionellen Industrie übliche &#8211; chemische Ausrüsten von Stoffen (damit diese im Laden weicher Fallen, edel schimmern, u.Ä.).<br />
Dieses Processing ist zweifellos von großer ökologischer Bedeutung und ist bei Fair Fashion Produkten sehr oft mitzertifiziert. Allerdings werden eben auch schon bei der konventionellen Fasererzeugung große Mengen giftiger Chemikalien eingesetzt. Beispielsweise im konventionellen Baumwollanbau, wo hochgiftige Pestizide nicht nur Böden belasten, sondern jährlich tausende Erkrankungen und Todesfälle unter Feldarbeiter_innen und Anwohner_innen von Baumwollfeldern verursachen. Dass ein Textil aus einer solchen Faser mit einem Grünen Knopf augezeichnet werden kann, ist ein erster unakzeptabler Mangel in diesem Konzept.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Neben konventioneller Baumwolle können natürlich auch alle anderen konventionellen Fasern, wie erdölbasierte Fasern oder zum Teil in der Herstellung ebenfalls sehr umweltschädliche Viskosefasern verwendet werden, wenn es für die Fasern eben keine Regeln gibt. Möglich ist zudem der Einsatz von teflonbasierten Membranen für Funktionskleidung, wodurch das Produkt faktisch zum Sondermüll wird. Und da es hierfür ebenfalls keine strenge Regelung gibt, ist auch der Einsatz von PFC-basierten Imprägnierungen möglich, deren gefährliche hormonelle Auswirkungen auf Organismen sowie die globale Verteilung und sehr langsame Abbaubarkeit in der Natur das zentrale Thema der <a href="http://www.detox-outdoor.org/de-CH/">Greenpeace Detox-Kampagne</a> sind.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Mögliche Produkte mit einem Grünen Knopf wären also das konventionelle Baumwoll-T-Shirt, die konventionelle Viskose-Bluse und auch eine Funktionsjacke mit Gore-Tex-Membran und PFC-basierter Imprägnierung, wenn diese ein Zertifikat für &#8222;saubere&#8220; Färbung und Ausrüstung vorweisen können. In Frage kommen hier die Siegel Öko-Tex Made in Green und bluesign, denn auch diese beiden sonst guten Siegel, lassen die Frage des Materials außer Acht. Und während Öko-Tex Made in Green PFCs gut reguliert, sind diese beim für Funktionsjacken sehr verbreiteten bluesign leider nach wie vor ein blinder Fleck.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Alle Produkte, die mit dem Grünen Knopf ausgezeichnet werden, müssen auch soziale Kriterien erfüllen. Das schützt jedoch nicht vor den Lücken auf der ökologischen Seite, denn Beispiele für fair genähte, aber zugleich sehr umweltschädliche Textilien gibt es jede Menge auf dem Markt.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Noch ärgerlicher ist, dass es auch auf der Seite der sozialen Standards eine sehr große Lücke gibt. Eine Produktion in </span><span style="font-size: medium;">Europa soll nämlich ohne weitere Kontrolle durch Dritte generell als &#8222;fair&#8220; anerkannt werden. Dass es jedoch in Ländern wie Rumänien und Bulgarien systemische Probleme mit Mindeststandards und sogar Zwangsarbeit gibt, zeigen immer wieder Untersuchungen der Kampagne für Saubere Kleidung, die sich weltweit für bessere Arbeitsbedungen in der Textilproduktion einsetzt.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Auch darüber hinaus ist die Kampagne für saubere Kleidung (Clean Cloth Campaign, CCC) mit dem Konzept des Grünen Knopfs nicht einverstanden. Wie wir wünscht sie sich zudem vor allem gesetzliche Maßnahmen, die die Textilbranche insgesamt zu Verbesserungen zwingt und nicht auf Freiwilligkeit beruhen. Die vollständige Stellungnahme der CCC findet ihr <a href="https://www.ci-romero.de/stellungnahme-textil-siegel-gruener-knopf-des-bmz-2/">hier</a>.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Die bisher genannten Lücken ermöglichen, dass Produkte mit dem Grünen Knopf ausgezeichnet werden können, die weder fair hergestellt wurden, noch umweltfreundlich sind. Es gibt jedoch auch eine Lücke in die andere Richtung, die es erschwert, dass eine Gruppe von besonders umweltfreundlichen Produkten mit vertretbarem Aufwand einen Grünen Knopf bekommen kann.<br />
Bisher gibt es am Markt nahezu keine Processing-zertifizierten Stoffe aus den noch recht neuen ökologischen Regeneratfasern wie Tencel, EcoVero und Modal Edelweiß, die von fast allen Fair Fashion Labels in der Damenmode und zunehmen auch bei Herrenmode eingesetzt werden. Da der Grüne Knopf vorrangig auf anderen Siegeln basiert, wird es sehr aufwendig, ihn für Styles aus solchen Materialien zu bekommen. Gerade besonders umweltfreundliche Produkte werden also trotz zugleich fairer Herstellung in der Regel keinen Grünen Knopf tragen.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Das Entwicklungsministerium gibt an die Faserebene und weitere Vorstufen zu einem unbestimmten späteren Zeitpunkt ergänzen zu wollen, aber ob das jemals wirklich geschieht ist ungewiss. Zudem ist die von dem Grünen Knopf in der derzeitigen Fassung ausgehende Verbraucherverwirrung auch für einen Zeitraum von 1 oder 2 Jahren unverantwortlich und einmal gelernte &#8222;Wahrheiten&#8220; über &#8222;gute&#8220; und &#8222;schlechte&#8220; Textilien sind nur sehr schwer und langwierig wieder zu korrigieren.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><strong>FAZIT</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;">Wir glauben weiterhin, dass ein staatliches Metasiegel geeignet wäre, um nachhaltige Mode erkennbarer und damit sichtbarer zu machen. Bei der bisherigen Konzeption sehen wir hingegen keinen Nutzen und dafür große Gefahren. Der Grüne Knopf ist so nicht geeignet das Erkennen und Unterscheiden von fairen und nachhaltigeren gegenüber objektiv umweltschädlichen Produkten zu erleichtern. Im Gegenteil, es wird erheblich erschwert.</span></p>
<p>Deshalb fordern wir Entwicklungsminister Müller auf: Stoppen Sie die überstürzte Einführung des Grünen Knopfs. Bessern Sie nach und nehmen Sie sich dafür die notwendige Zeit. Wir helfen Ihnen gerne dabei.</p>
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		<title>Grünschattierungen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 15:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne Mode wächst und bekommt auch (social-)medial immer mehr Aufmerksamkeit. Das ist natürlich super, aber wie immer, wenn auch nicht mit den Werten verwurzelte Unternehmen anfangen in einer nachhaltigen Nische mitzumischen, gerät der ethische Anspruch der Pioniere unter Druck. Ausgelöst durch die zunehmende Menge an hell- bis gar nicht grünen, aber dennoch grün präsentierten Labels [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/08/Gruenschattierungen-Header_1.jpg"><img class="alignnone wp-image-7450" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/08/Gruenschattierungen-Header_1.jpg" alt="Gruenschattierungen-Header_1" width="652" height="404" /></a></p>
<p>Grüne Mode wächst und bekommt auch (social-)medial immer mehr Aufmerksamkeit. Das ist natürlich super, aber wie immer, wenn auch nicht mit den Werten verwurzelte Unternehmen anfangen in einer nachhaltigen Nische mitzumischen, gerät der ethische Anspruch der Pioniere unter Druck. Ausgelöst durch die zunehmende Menge an hell- bis gar nicht grünen, aber dennoch grün präsentierten Labels bei der FashionWeek in Berlin sowie in vielen Modeblogs, möchte ich nochmal zu einer Frage zurückkehren, die auch am Anfang dieses Blogs stand. Was ist eigentlich grüne/öko-faire/nachhaltige Mode oder wie immer wir es nennen wollen und was nicht?</p>
<p>Mein Zugang zu Mode war geprägt von Streetwear. Skateboard- und Punk-/Hardcore-sozialisiert führte Mitte der 90er kein Weg vorbei an Baggy-Pants, Logo-Shirts und Sneakern der einschlägigen Brands wie Vision Street Wear, Volcom, Airwalk, Vans und Co. Jung und naiv war ich da noch in dem Glauben, die Produkte und Unternehmen der Subkulturen entstammten einer irgendwie weniger ausbeuterischen, ja weniger kapitalistischen Parallelwirtschaft. Leider ist in der Mode auch &#8222;small&#8220; sehr oft nicht &#8222;beautiful&#8220;, wenn es um Mensch und Umwelt geht. Die Hälfte dieser Brands gehört zudem inzwischen dem Textilriesen VF Corporation und die Hälfte des Skateschuhmarktes Nike SB (SB = SkateBoard), aber das soll hier nicht weiter interessieren.</p>
<p>Streetwear stand jedoch auch am Beginn der zweiten grünen Modegeneration. Brands wie <a href="https://www.kuyichi.com/">kuyichi</a>, <a href="https://www.howies.co.uk/">howies</a> und bald auch <a href="https://www.armedangels.de/">Armedangels</a> waren es, die in den Nullerjahren zeigten, dass zeitgemäße Streetweardesigns auch in grün umgesetzt werden können. Und wie zu dieser Zeit noch in keinem anderen Modesegment (abgesehen von der Outdoorbranche, soweit die als Mode zählt) experimentierten auch konventionelle Streetwear-Brands mit hellgrünen Linien. Davon ist nur wenig übrig geblieben. Etnies Seed Project, Volcom V.CO-Logical, Carhartt Organic &#8211; alles längst wieder Geschichte oder zumindest deutlich zusammengeschrumpft. Nur Element hat weiter stetig ein paar grün angehauchte Styles in der Kollektion. Ein grünes Brand ist Element damit für mich aber noch lange nicht.</p>
<p>Das grüne Thema erfährt jedoch jüngst erneut Auftrieb in der Streetwearbranche, die sich im Zuge der Auflösung der Grenzen zu Fashion und Casual neu zu definieren versucht. Waren schon die frühen grünen Vorstöße konventioneller Streetwearbrands meist nicht sehr ambitioniert und in der Verwendung von Bio-Baumwolle ohne ökologische Verarbeitung erschöpft, reicht heute bereits ein Baum als Logo oder der explizite &#8222;Verzicht&#8220; auf in Streetwear sowieso kaum verwendete tierische Materialien, damit sich ein Label die grüne Krone aufsetzt. Doch vegan = nachhaltig gilt auch in der Mode nicht. Gleichzeitig gibt es auch ambitioniertere Schritte Richtung grün, wie z.b. die GOTS-zertifizierten Teil-Kollektionen von Ragwear oder Skunkfunk. Die Mehrheit des Sortiments bleibt jedoch auch hier konventionell.</p>
<p>In grüne Modefachgeschäfte (Ethical Fashion Stores) gelangen entsprechend auch diese hellgrünen Teil-Kollektionen in der Regel nicht. Zum Einen fehlt ihnen meist eine soziale Zertifizierung, denn die Styles sind oft in sogenannten High Risk Countries hergestellt. So nennen NGOs wie die Clean Cloth Campaign und Zertifizierer solche Länder, in denen der Staat nicht Willens oder nicht in der Lage ist, grundlegende Arbeitsrechte zu garantieren. Der GOTS-Standard wiederum gilt NGOs wie Wissenschaftlern als ökologisch top, aber auf der sozialen Seite nicht ausreichend zur Absicherung von Mindeststandards. Zum Anderen bewerten viele Ethical Fashion Stores die von ihnen angebotenen Marken nach ihrem Gesamtsortiment. Damit schützen sie sich und die wirklich grünen Labels auch vor Trittbrettfahrern aus der konventionellen Industrie, die mit kleinen Nebenlinien die bewussten Konsument_innen mitbedienen wollen. Sonst läuft es schnell wie bei den veganen und vegetarischen Angeboten der Fleischindustrie, die in windeseile die <a href="https://www.taz.de/!5237558/">Produkte der veganen und oft auch ökologisch orientierten Pioniere aus den Supermarktregalen verdrängt haben</a>.</p>
<p>Ethical Fashion Stores richten sich bei ihrer Sortimentspolitik bisher häufig nach der <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?page_id=3473">Kriterienmatrix</a>, die wir auch für die <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?page_id=428">Grünen Listen</a> hier im Blog verwenden. Erarbeitet wurde diese Einordnungs- und Bewertungshilfe von Expert_innen aus Wissenschaft, NGO-Sektor, Fachhandel sowie den Fachmessen Ethical Fashion Show und Green Showroom. Aufgrund der vielen verschiedenen Zertifikate und Materialien in der Textilindustrie ist sie leider ein kleines Abkürzungsmonster.</p>
<p>Der mit dieser Kriterienmatrix festgelegte Mindestanspruch ist nicht besonders hoch, aber es ist ein Doppelanspruch. Er besagt: &#8222;Öko und Fair gehört zusammen.&#8220; Auf unterstem Level genügt es in den Nähfabriken/Nähereien grundlegende Arbeitsrechte durch unabhängige Kontrollen nachzuweisen oder in einem Land mit ausreichenden garantierten staatlichen Standards zu produzieren. Gleichzeitig müssen für mindestens 70 % der Kollektion nachhaltige Materialien verwendet werden. Nachhaltig heißt hier mindestens so umweltverträglich wie Bio-Baumwolle. Besser ist natürlich in allen Dimensionen immer erlaubt und wird von sehr vielen grünen Labels erfüllt. Unter den konventionellen Brands sind hingegen auch die grünorientiertesten noch weit vom untersten Level des Mindestanspruchs entfernt.</p>
<p>Ursprünglich war auch das heute gerne als Primus gefeierte schwedische Brand <a href="http://nudiejeans.com/">Nudie Jeans</a> &#8222;nur&#8220; ein fair produzierendes, aber kein grünes Label. Schritt für Schritt haben die Schweden erst die komplette Jeanspalette auf &#8222;bio&#8220; umgestellt und dann nach und nach auch fast alle anderen Materialien und Produkte. Der komplette Wandel vom konventionellen zum grünen Label ist also durchaus möglich und es ist großartig, wenn er gelingt.</p>
<p>Zugleich gibt es aber leider auch eine ganze Reihe von grünen Labels, die in den letzten Jahren vom nachhaltigen Pfad abgekommen sind. Das ist sehr schade, aber es scheint mir wichtig, dass wir das offen ansprechen. Diese Labels weiterhin in die grüne Schublade zu stecken wird auch denen nicht gerecht, die sich umso mehr anstrengen und den Anspruch wirklich einlösen. Im von mir mitbetriebenen Laden &#8222;gruene wiese&#8220; mussten wir uns vor einigen Jahren mit &#8222;howies&#8220; von einem meiner Lieblingslabels trennen, weil dieses nach Ausstieg des Gründerpärchens andere Prioritäten setzte. Heute verwendet howies nur noch dort nachhaltige Fasern, wo dies recht einfach und kostengünstig zu realisieren ist. Das junge Männer-Label ATF schwenkte nach wenigen Saisons um und verzichtet heute fast vollständig auf Organic-Stoffe. Beim surf-routet Label Twothirds wurde zuletzt oft <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=2592">Better Cotton (BCI)</a> statt Organic Cotton eingesetzt, aber eine Rückkehr zur konsequenteren Verwendung nachhaltiger Fasern ist geplant. Deutlich mehr Better Cotton als Organic Cotton gibt es inzwischen auch in der Kollektion des niederländischen Jeans-Labels Mud, das vor einigen Saisons mit seinem Jeansleasing-Konzept für Schlagzeilen sorgte.</p>
<p>Der Doppelanspruch &#8222;Öko+Fair&#8220; ist für kleine Labels eigentlich nicht kompliziert. Viele produzieren wegen der geringen Stückzahlen eh in Low Risk Countries in Europa. Sie müssten also eigentlich nur noch nachhaltige Stoffe verwenden und hätten damit beide Seiten abgedeckt. Aber die ökologische Komponente schränkt in der Materialauswahl ein und steigert die Materialkosten teilweise deutlich. Das merken vor allem modischere Labels, die auch andere Fasern als Baumwolle verwenden wollen. Wo konventionelle Labels billige Viskose oder Polyester einsetzen, zahlen grüne Labels deutlich mehr, wenn sie alternativ mit Lyocell (TENCEL, Monocel) arbeiten. Gerade weil das so ist, finde ich es umso wichtiger, dass wir als Blogger_innen, Händler_innen, Kampaigner_innen und Multiplikator_innen den grünen Stempel nicht voreilig vergeben, sondern genau hinzuschauen. Geht es weiter wie bisher, wird die Vorstellung davon, was grüne Mode ist, bei Verbraucher_innen und Modemacher_innen weiter verschwimmen und die hellgrünen Trittbrettfahrer mit ihren geringeren Kostenstrukturen werden die dunkelgrünen Pioniere auch in der Modebranche in immer größere Bedrängnis bringen. Und dabei hoffe ich ja eigentlich gerade auf <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=7290">das nächste Level (Close the Loop, please!).</a> Mehr über geschlossene Kreisläufe bald!</p>
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		<title>The Berlin Fashion Week Green Guide (SS17)</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 07:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas früher als gewohnt liegt die Berliner FashionWeek in diesem Jahr in der letzten Juni Woche. Während auf den konventionellen Messen weiterhin wenige, aber dafür vorrangig die etabliertesten grünen Brands zu sehen sind, hat die Ethical Fashion Show nocheinmal an Ausstellern zugelegt. Es bleibt eine echte Herausforderung, einen Überblick über die grünen Angebote zu bewahren, denn [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/06/Hoch_GSREFSB_Juni2016-e1465855324566.jpg"><img class="alignnone wp-image-7353 size-full" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/06/Hoch_GSREFSB_Juni2016-e1465855324566.jpg" alt="" width="650" height="460" /></a><br />
Etwas früher als gewohnt liegt die Berliner FashionWeek in diesem Jahr in der letzten Juni Woche. Während auf den konventionellen Messen weiterhin wenige, aber dafür vorrangig die etabliertesten grünen Brands zu sehen sind, hat die Ethical Fashion Show nocheinmal an Ausstellern zugelegt. Es bleibt eine echte Herausforderung, einen Überblick über die grünen Angebote zu bewahren, denn sie werden auf den konventionellen Messen nicht in den Übersichten gekennzeichnet. Wir haben es wieder versucht, aber sicher auch einiges übersehen. Daher freuen wir uns auch dieses Mal über Ergänzungen per Kommentar!</p>
<p><strong>Wie immer können wir keine Gewähr übernehmen, dass alle gelisteten Marken auch wirklich so grün sind, wie sie selbst oder die Messen es versprechen.</strong> Gerade bei den neuen Brands ist uns aufgefallen, dass diese häufiger neben grünen auch konventionelle Kollektionen anbieten oder es manchmal nicht so ganz passt mit den ökologischen Materialien (z.b. als Bambus vermarktete Viskose) und sozialen Standards (z.b. WRAP oder BSCI als Beleg einer fairen Produktion). Auch Baumwolle aus den <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=2336">grün-gewaschenen Anbauprogrammen Better Cotton Initiative (BCI) und Cotton made in Africa (CmiA)</a> wird inzwischen leider von vermeintlich grünen Labels verwendet und dann meist als &#8222;nachhaltige Baumwolle&#8220;/&#8220;sustainable cotton&#8220; ausgewiesen. <strong> Also bitte immer nochmal nachfragen nach sozialen und ökologischen Standards, Zertifizierungen und Multistakeholder-Initiativen.</strong></p>
<p>Allen Berlinreisenden wie immer eine gute Zeit im Messedschungel. Wir sehen uns auf der Innatex Lounge und sicher auch auf den Messen. Bis Berlin!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>TRADESHOWS </strong></h2>
<p><strong>ETHICAL FASHION SHOW</strong></p>
<p><a href="https://www.prodis-design.com/">7CLOUDS</a> | <a href="https://www.almalovis.com/" target="_blank">ALMA &amp; LOVIS</a> | <a href="https://www.eco-sunglasses.com/">ANTONIO VERDE</a> | <a href="https://www.anzueglich.at/">ANZÜGLICH</a> | <a href="https://www.batata.de/">BATATA</a> | <a href="https://www.beaumontorganic.com/">BEAUMONT ORGANIC</a> | <a href="https://www.betteronme.com/">BETTER ON ME</a> | <a href="https://www.bibico.co.uk/">BIBICO</a> | <a href="https://www.bleed-clothing.com/">BLEED</a> | <a href="http://brainshirt.eu/">BRAINSHIRT</a> | <a href="https://www.braintreehemp.co.uk/" target="_blank">BRAINTREE</a> | <a href="https://www.chapati.de/">CHAPATI</a> | <a href="https://www.comazo.de/">COMAZO</a> | <a href="https://www.cossac.co.uk/">COSSAC</a> | <a href="https://www.dailysnothingsbetter.com/">DAILY&#8217;S</a> | <a href="https://www.de-colores.de/">DE COLORES</a> | <a href="https://www.dequa.de/">DE&#8216; QUA</a> | <a href="https://www.dedicatedbrand.com/">DEDICATED</a> | <a href="https://www.ina-budde.de/">DESIGN FOR CIRCULARITY</a> | <a href="https://www.duckfeet.com/">DUCKFEET</a> | <a href="https://www.dunque.de/">DUNQUE BY SCHWEIKARDT MODEN</a> | <a href="http://ecoalf.com/">ECOALF</a> | ECOLA | <a href="https://www.elnaturalista.com/en">EL NATURALISTA</a> | <a href="https://www.elemente-clemente.de/">ELEMENTE CLEMENTE</a> | <a href="https://www.fairkonnect.in/">FAIRKONNECT</a> | <a href="http://farahshawls.com/">FAIR SHAWLS</a> | <a href="https://www.fashionforteams.com/">FASHION FOR TEAMS</a> | FAVORI REKLAM | FEMRED | <a href="https://www.feuervogl.de/">FEUERVOGEL</a> | <a href="https://www.fremdformat.de/">FREMDFORMAT</a> | <a href="https://www.sense-organics.com/">FRIDA SAND</a> | <a href="http://get-lazy.com/">GET LAZY</a> | <a href="https://www.glimpse-clothing.com/">GLIMPSE</a> | <a href="https://www.goodsociety.org/">GOODSOCIETY</a> | <a href="https://www.grandstep.de/" target="_blank">GRAND STEP SHOES</a> | <a href="https://www.greenbelts.de/">GREENBELTS</a> | <a href="https://www.greenbomb.de/">GREENBOMB</a> | <a href="https://www.harolds-bags.de/" target="_blank">HAROLD´S</a> | <a href="https://www.hempage.de/" target="_blank">HEMPAGE</a> | <a href="https://www.hirsch-natur.de/" target="_blank">HIRSCH NATUR </a>| <a href="https://www.homulder.com/">HO MULDER</a> | <a href="https://www.hoboshoes.com/">HOBO</a> | <a href="http://jalfe.dk/">JALFE</a> | <a href="https://www.jaya-fashion.de/">JAYA</a> | <a href="https://www.Johnwshoes.de/" target="_blank">JOHN W. 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<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
GREEN SHOWROOM<br />
</strong></p>
<p><a href="https://www.ackermann-leder.de/">ACKERMANN TASCHENMANUFAKTUR</a> | <a href="https://www.aikyou.de/">AIKYOU</a> | <a href="https://www.alinaschuerfeld.com/">ALINA SCHUERFELD</a> | <a href="https://www.ariadnesthread.gr/">ADRIANE&#8217;S THREAD</a> | <a href="https://www.bluevalley.eu/">BLUE VALLEY</a> | <a href="https://www.carpasus.com/">CARPASUS</a> | <a href="https://www.cocccon.de/">COCCON</a> | <a href="https://www.cus.cat/">CUS</a> | <a href="https://www.deepmello.com/" target="_blank">DEEPMELLO</a> | <a href="https://www.diama.paris/">DIAMA</a> | <a href="https://www.luxuryistohavesimplethings.com/">ELEMENTUM BY DANIELA PAIS</a> | ELISA F. | <a href="https://www.flaviaaranha.com/">FLAVIA ARAHNA</a> | <a href="https://www.heartcouture.de/">HEART COUTURE</a> | <a href="https://www.infantiumvictoria.com/">INFANTIUM VICTORIA</a> |  <a href="https://www.intiferreira.eu/">INTI FERREIRA</a> | <a href="http://jannjune.com/">JAN `N JUNE</a> | <a href="https://www.johannariplinger.com/">JOHANNA RIPLINGER</a> | <a href="https://www.junglefolk.com/">JUNGLE FOLK</a> | <a href="https://www.karaweaves.com/">KARA WEAVES</a> | <a href="https://www.maravillas-bags.com/">MARAVILLAS BAGS</a> | <a href="https://www.maska.se/">MASKA</a> | <a href="https://www.mukava.net/">MUKA VA</a> | <a href="http://de.ninetofive.biz/">NINE TO FIVE</a> | <a href="https://www.somyso.ch/">SOMYSO</a> | <a href="https://www.soome.de/">SOOME</a> |  <a href="https://www.elsiengringhuis.com/">STUDIO ELSIEN GRINGHUIS</a> | <a href="https://www.studiojux.com/" target="_blank">STUDIO JUX</a> | <a href="https://www.suite13.es/">SUITE 13</a> | <a href="https://www.tuschimo.com/">TUSCHIMO</a> | <a href="https://www.werner-schuhe.de/">WERNER SCHUHE</a> | <a href="http://xessbaba.ch/">XESS + BABA</a> | <a href="http://zurita.co/">ZURITA</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PREMIUM EXHIBITIONS</strong></p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-admin/www.armedangels.de/">ARMEDANGELS</a> |  <a href="https://www.lanius-koeln.de/" target="_blank">LANIUS</a> | <a href="https://www.les-racines-du-ciel.com/" target="_blank">LES RACINES DU CIEL</a> | <a href="http://ognx.com/">OGNX</a> |  <a href="http://phil-and-lui.de/">PHIL &amp; LUI</a> | <a href="http://philomenazanetti.myshopify.com/">PHILOMENA ZANETTI</a> | <a href="https://www.swellbottle.com/">SWELL</a> | <a href="http://wunderwerk.de.com/" target="_blank">WUNDERWERK</a></p>
<p><strong><br />
</strong><strong>SEEK</strong></p>
<p><a href="http://brooksengland.com/">BROOKS ENGLAND</a> | <a href="http://dedicatedbrand.com/">DEDICATED</a> | <a href="https://www.drbronner.de/">DR. BRONNER&#8217;S</a> | <a href="http://ecoalf.com/">ECOALF</a> | <a href="https://www.ekinfootwear.de/">EKN FOOTWEAR</a> | <a href="http://kavat.com/">KAVAT</a> | <a href="http://knowledgecottonapparel.com/">KNOWLEDGE COTTON APPAREL</a> | <a href="https://www.kingsofindigo.com/" target="_blank">K.O.I KINGS OF INDIGO</a> | <a href="http://levit02.bigcartel.com/">LEVIT 02</a> | <a href="https://www.nudiejeans.com/" target="_blank">NUDIE JEANS</a> | <a href="https://www.pinqponq.com/">PINQPONQ</a> | <a href="http://vatter-fashion.com/">VATTER</a> | <a href="https://www.veja.fr/" target="_blank">VEJA</a></p>
<p><strong><br />
PANORAMA BERLIN</strong></p>
<p><a href="https://www.naturalworldeco.com/">NATURAL WORLD</a> | <a href="https://www.thinkshoes.com/">THINK!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BRIGHT<br />
</strong><a href="https://www.aevor.com/">AEVOR</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UPCYCLING FASHION STORE</strong></p>
<h2><strong>SEMINARS AND PANEL DISCUSSIONS</strong></h2>
<p><strong> <em>TUESDAY 28.06.2016</em><br />
<a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a></strong><strong> und <a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM</a></strong></p>
<div class="entry"><strong>10 Uhr </strong><strong>Eröffnung.</strong> Auf Deutsch.<span class="s1"><br />
</span></div>
<div class="entry"><strong><br />
10.30 Uhr (im Anschluss an die Eröffnung) </strong><span class="s1"><strong>Presserundgang</strong> (Treffpunkt: Presselounge)<br />
</span><strong><br />
</strong></div>
<div class="entry"><strong>11 Uhr </strong><strong>Pressekonferenz</strong> <strong>TransFair e.V. „Lieferketten nachhaltig gestalten – Fairtrade-Textilstandard und -Textilprogramm“</strong>  (Ort: Presselounge, OG Postbahnhof). Auf Deutsch.</div>
<div class="entry"><strong><br />
14 Uhr </strong><strong>Presserundgang </strong>(Treffpunkt Presselounge)</div>
<div class="entry"></div>
<p><strong>WEDNE</strong><em><strong>SDAY 29.06.2016</strong><br />
<strong><a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a> und <a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM<br />
</a></strong></em></p>
<div class="entry">
<p><strong>DTB Infotag: „Responsible Management of Supply Chains </strong><strong>Social Compliance and Chemical Input“<br />
</strong>Moderation: Rolf Heimann, Vorstand, hessnatur Stiftung<br />
Das offizielle Einladungsschreiben des DTBs mit Informationen zu Programm, Anreise, Hotelempfehlungen und Tagungsgebühren finden Sie <a href="https://www.greenshowroom.com/wp-content/uploads/2015/05/Einladung_CSR_2016_6_29.pdf" target="_blank">hier</a>. Melden Sie sich an per <a href="https://www.greenshowroom.com/wp-content/uploads/2015/05/antwortformular_CSR.pdf" target="_blank">Antwortformular</a> an <a href="mailto:info@dialog-dtb.de" target="_blank">info@dialog-dtb.de</a> oder per Fax an 089-90129557.</p>
</div>
<div class="entry"><strong>10 Uhr </strong><span class="s1"><strong>Begrüßung und Einführung</strong> durch den DTB und </span><span class="s1">Messe Frankfurt </span></div>
<div class="entry"><strong><br />
10:15 Uhr </strong><strong>„Die Folgen des globalisierten Freihandels“</strong>, Dr. Sabine Ferenschild, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Südwind e.V.</div>
<div class="entry"><strong><br />
10:45 Uhr </strong><strong>„Corporate Responsibility Review 2016 &#8211; </strong><strong>Jahresbericht zur globalen Unternehmensverantwortung“</strong>, Lisa Häuser, Senior Analyst, Oekom Research AG</div>
<div class="entry"><strong><br />
11:30 Uhr </strong><strong>„Transparentes und nachhaltiges Sourcing“</strong>, Deniz Thiede, Managing Director, ATICS GmbH</div>
<div class="entry"><strong><br />
11:50 Uhr </strong><strong>„Nachhaltigkeit, REACh &amp; Co. – Quo Vadis?“</strong>, Dr. Dirk von Czarnowski, Vice President Global Chemical, Intertek Holding Deutschland GmbH</div>
<div class="entry"><strong><br />
12:15 Uhr </strong><strong>Geführte Tour/en</strong> über die Messen</div>
<div class="entry"><strong><br />
12:30 </strong><strong>Pressegespräch</strong> Bündnis für nachhaltige Textilien / GiZ (diese Veranstaltung ist kein Bestandteil des DTB-Infotags; Ort: Presse Lounge, OG Postbahnhof)</div>
<div class="entry"><strong><br />
13:45 Uhr </strong><strong>Update Textilbündnis</strong>, Dr. Bernhard Felmberg, Ministerialdirigent, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</div>
<div class="entry"><strong><br />
14 Uhr </strong><strong>Präsentation eines Verbundprojektes zur Förderung der Nachhaltigkeit</strong>, Carolin Bohrke, hessnatur Stiftung</div>
<div class="entry"><strong><br />
14:20 Uhr </strong><strong>„Best Practices Supply Chain Management Transparence”</strong>, Prof. Patrick Kugler, HAW Hamburg</div>
<div class="entry"><strong><br />
14:40 Uhr </strong><strong>„Unternehmen-Kunden-Beziehung im CSR-Kontext“</strong>, Prof. Dr. Rudolf Voller, Hochschule Niederrhein</div>
<div class="entry"><strong><br />
15:15 Uhr </strong><strong>„Des Königs neue Kleider – kommt Transparenz in </strong><strong>Mode?“</strong> Diskussionsrunde mit Referenten, Ausstellern und Unternehmen aus der Praxis</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>THURSDAY 30.06.2016<em><br />
<a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a> und <a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM</a></em></strong></p>
<div class="entry"><strong>10 &#8211; 14 Uhr </strong><strong>Noveaux Magazin Blogger Lounge. </strong>Plattform für Dialog und Netzwerkarbeit zwischen Printmedien und Social Media, mit geführtem Rundgang über die Messen (Treffpunkt für den Rundgang um 11 Uhr in der Lounge).</div>
<div class="entry"><strong><br />
10 Uhr </strong><strong>„Die wahren Kosten für Baumwolle“</strong>, Mariska Przyklenk, Fairtrade Deutschland. Auf Deutsch.</div>
<div class="entry"><strong><br />
11:30 Uhr </strong><strong>„GOTS und IVN-Best auf den Punkt gebracht.</strong><br />
<strong>Wie die Zertifizierung sicher stellt, Forderungen von Gesetzgebern und Nichtregierungsorganisationen zu erfüllen“</strong>, Claudia Kersten, GOTS und Heike Scheuer, IVN. Auf Deutsch.</div>
<div class="entry"><strong><br />
13 Uhr </strong><strong>„Nachhaltigere Fasern und Materialien – von der Planung zum POS“</strong>, Simone Seisl, Textile Exchange. Auf Englisch.</div>
<div class="entry"><strong><br />
14 Uhr </strong><strong>Podiumsdiskussion „Transparenz in der Lieferkette“</strong>, mit Renate Künast (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Stefan Genth (Hauptgeschäftsführer HDE Handelsverband Deutschland), Matthias Hebeler (Geschäftsführer Brainshirt). Auf Deutsch.</div>
<div class="entry"><strong><br />
15:30 Uhr </strong><strong>Vortrag und interaktives Spiel: „Fair Wear Foundation </strong><strong>towards sustainable global garment supply chains”</strong>, Andrea Spithoff and Maaike Payet, Fair Wear Foundation. Auf Englisch.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>FASHION SHOWS</strong></h2>
<p><strong><em> TUESDAY 28.06.2016<br />
</em></strong><strong><a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM</a><br />
</strong></p>
<div class="entry"><strong>15 Uhr </strong><strong>Salonshow</strong> mit Outfits von Austriandesign.at, Bhusattva, Carpasus, Cocccon, Elementum by Daniela Pais, Elisa F., Heartcouture, Inti Ferreira, Lanius, Soome, Studio Elsien Gringhuis, Studio Jux, Tuschimo.<br />
Im Rahmen der Salonshow wird zudem eine von Lanius entworfene limitierte Kollektion anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Weleda Skin Food Hautcreme präsentiert.<br />
<strong>Nur auf Einladung!</strong></div>
<p><strong><a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a></strong></p>
<div class="entry"><strong>17 Uhr </strong><strong>Ethical Fashion on Stage</strong> mit Outfits von Anzüglich organic and fair, Chapati, Daily´s Nothings Better, De´qua, Get Lazy, JAN &#8218;N JUNE, La Robe d’Inna, Milena with Love, Mud Jeans, Najha, Noumenon, Päälä, Tijar, Tranquillo, Verena Bellutti.<br />
<strong>Nur auf Einladung!</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="entry"><strong>PARTIES</strong></h2>
<p><strong><em> TUESDAY 28.06.2016<br />
</em></strong><strong>19:00: Innatex Lounge</strong> (Nur auf Einladung)</p>
<p><em><strong>THURSDAY 30.06.2016<br />
</strong></em><strong>17:00 &#8211; 22:00 Happy 5th Birthday <a href="https://www.wesen-berlin.com/">WESEN</a> (<a href="https://www.format-favourites.de">Format</a> Concept Store)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding Fair-Share Kampagne: Living Wages von deinem Lieblingslabel fordern</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=7317</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 14:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahlung existenzsichernder &#8211; also fairer &#8211; Löhne ist ein Menschenrecht. Aber leider verdienen die wenigsten Arbeiterinnen und Arbeiter in der Modeindustrie einen existenzsichernden Lohn. Das Fair Fashion Network Get Changed! will die ändern und bittet per Crowdfunding um Unterstützung, um entsprechendes Aktionsmaterial zu drucken. Viele Konsumentinnen und Konsumenten wollen, dass die Menschen, die ihre [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/06/livingwages.png"><img class="alignnone size-full wp-image-7318" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/06/livingwages.png" alt="livingwages" width="829" height="341" /></a></p>
<p>Die Zahlung existenzsichernder &#8211; also fairer &#8211; Löhne ist ein Menschenrecht. Aber leider verdienen die wenigsten Arbeiterinnen und Arbeiter in der Modeindustrie einen existenzsichernden Lohn.</p>
<p><a href="https://www.getchanged.net">Das Fair Fashion Network Get Changed!</a> will die ändern und bittet per Crowdfunding um Unterstützung, um entsprechendes Aktionsmaterial zu drucken.<br />
Viele Konsumentinnen und Konsumenten wollen, dass die Menschen, die ihre Mode produzieren, faire Löhne verdienen. Das Zahlen fairer Löhne kostet jedoch Geld, das häufig weder Fabrikbetreiber noch auftraggebende Textilmarken bereit sind zu geben. Mit dem FAIR SHARE Projekt hat Continental Clothing gemeinsame mit dem Fair Fashion Network Get Changed! gezeigt, dass es in Indien bei der Herstellung eines T-Shirts nur 14 Cents kostet die Löhne um 50% anzuheben. Nun möchte das Fair Fashion Network das Projekt nutzen, um Firmen zum Nachmachen zu motivieren und Konsumierende sowie Einzelhändler für das Thema zu sensibilisieren.</p>
<p>Deshalb starten sie über den Sommer eine Kampagne zu fairen existenzsichernden Löhnen.<br />
Online und über Postkarten werden Unterschriften mit zwei Forderungen gesammelt:</p>
<p>1. Ich fordere, dass Modemarken in der Produktion faire Löhne umsetzen (es geht, siehe FAIR SHARE).<br />
2. Ich fordere, dass Modefirmen transparent darüber sind, was für Löhne in der Produktion gezahlt werden.</p>
<p>Zudem erklären die Teilnehmenden sich bereit, mehr für Mode zu bezahlen, wenn die Marke mir faire Löhne garantieren kann.</p>
<p>Das Fair Fashion Network wird die Forderungen an konkrete Marken kanalisieren. Alle Teilnehmenden können selbst bestimmen, an welche Marke sie sich wenden wollen.</p>
<p>Das Crowdfunding zur finanziellen Unterstützung der Kampagne sowie weitere Informationen findet ihr <a href="https://weact.campact.de/petitions/living-wages-sind-moglich">hier</a>. Bei der FashionWeek in Berlin Ende des Monats soll es bereits den Kampagnenauftakt geben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nächstes Level bitte!</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=7290</link>
		<comments>https://www.kirstenbrodde.de/?p=7290#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 11:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird Zeit für das nächste Level. &#8222;Close the Loop&#8220; ist das Nachhaltigkeitsthema der Stunde in der Textilindustrie und es sollte dabei um mehr gehen als einmaliges Recycling. Echte Kreislauffähigkeit im Sinne von Ökoeffektivität/Cradle to Cradle lautet die Zielmarke. Seien wir doch mal ehrlich, grüne Mode machen ist keine Raketenwissenschaft. Zumindest aus Sicht eines Labels [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7299" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/05/Compost_Pant.jpg"><img class="wp-image-7299" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/05/Compost_Pant.jpg" alt="Compost_Pant" width="630" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: FREITAG® F-ABRIC, https://www.freitag.ch/fabric/compost</p></div>
<p>Es wird Zeit für das nächste Level. &#8222;Close the Loop&#8220; ist das Nachhaltigkeitsthema der Stunde in der Textilindustrie und es sollte dabei um mehr gehen als einmaliges Recycling. Echte Kreislauffähigkeit im Sinne von Ökoeffektivität/Cradle to Cradle lautet die Zielmarke.</p>
<p>Seien wir doch mal ehrlich, grüne Mode machen ist keine Raketenwissenschaft. Zumindest aus Sicht eines Labels oder Auftraggebers. GOTS-zertifizierte Basics schaffen sogar Tchibo oder Aldi. Man kaufe einen GOTS-zertifizierten Stoff von der Rolle und suche sich einen GOTS-zertifizierten Konfektionsbetrieb. Fertig ist die ökomäßig durchzertifizierte Klamotte.</p>
<p>Klar, die Auswahl an Stoffen ist nach wie vor sehr viel geringer als im konventionellen Bereich und wer seine Materialien exklusiv haben will, der muss meist schon beim Garn anfgangen. Doch im Weg stehen bei der Herstellung eigener Stoffe eigentlich vor allem die zu kleinen Stückzahlen und die deshalb hohen Mindermengenaufschläge. Nicht die technischen Herausfordungen.</p>
<p>Nachhaltige Labels sind die Avantgarde der nachhaltigen Mode. Das galt auch für die Einführung neuer Materialien in die Mode, wie Lyocell (TENCEL®, Monocel), Lenzing Modal® Edelweiß, Recyceltes Polyester oder Kork. Trotz großer Potentiale sind diese neuen Möglichkeiten allerdings auch von grünen Modemachern bisher nur selten genutzt worden, um Kollektionen kreislauffähig zu gestalten. Im Gegenteil. Vielfach sehen wir inzwischen Fasermixe aus einzeln betrachtet durchaus nachhaltigen Materialien, die jedoch in einer Weise kombiniert werden, die Kleidungsstücke nach ihrer Nutzungsphase zum wertlosen Abfall macht. Besonders häufig passiert das durch den bisher nicht hochwertig recycelbaren Mix von Bio-Baumwolle und Recyclingpolyester in Sweat- und Jerseystoffen. Ein Materialmix, <a href="https://www.kirstenbrodde.de/?p=7114">dessen Ökobilanz zudem wegen des Polyesteranteils durch Erkenntnisse über das Auswaschen von Mikroplastik bei der Wäsche deutlich in Frage gestellt wird</a>.</p>
<p>Doch auch Kleidung, die laut Textilkennzeichnung nur aus Naturfasern und/oder ebenfalls biologisch abbaubaren Regeneratfasern wie TENCEL® besteht, ist in der Regel nicht kreislauffähig im Sinne von Kompostierbarkeit, also der Rückgabe in einen natürlichen Kreislauf. Schuld daran sind die Zutaten: von Nähgarn aus Polyester über Knöpfe aus Plastik bis hin zu den Wasch- und Zusammensetzungsetiketten. Nicht selten wird auch für das Branding mit Loop-Labels, Patches oder Stitching Polyester eingesetzt. Neben den Zutaten müssen wir zudem einen Blick auf die Färbungen und Ausrüstungen zu werfen. Auch viele in der Textilindustrie eingesetzte Chemikalien sind nicht biologisch abbaubar.</p>
<p>Wie echte Kreislauffähigkeit geht, hat prominent das Schweizer Taschen-Label FREITAG® mit der <a href="https://www.freitag.ch/fabric">F-ABRIC</a>-Kollektion gezeigt. Mit <a href="http://avour.com/">Avour</a> und <a href="http://melawear.de/">Mela Wear</a> verschreiben sich weitere Labels der Ökoeffektivität. Während dies bei Mela Wear noch ein Ziel ist, sind die Avour Basic-Shirts bereits C2C-Silver zertifiziert.</p>
<p>Trigima hat schon 2012 mit der <a href="https://www.trigema.de/Damen/Themenwelt/Change-Cradle-to-Cradle/">Change Linie</a> die erste zertifizierte C2C-Textil-Kollektion auf den Markt gebracht, bietet jedoch weiterhin überwiegend konventionelle Bekleidung an. Eine einzelne kleine C2C-Kollektion gab es auch bei Puma. Die erreichte jedoch nur das Basic-Level unter den C2C-Zertifizierungen, <a href="https://www.treehugger.com/green-architecture/understanding-labels-part-3-cradle-to-cradle-or-a-cautionary-tale.html">welches als wenig anspruchsvoll gilt</a>.<br />
Überhaupt geht es weniger um eine Zertifizierung, sondern um das dahinter steckende Designprinzip. So ist auch F-ABRIC von FREITAG® nicht C2C-zertifiziert. Dennoch ist die Modelinie der Schweizer Taschenspezialisten die bisher erste Umsetzung von Ökoeffektivität mit einem kompostierbaren Mix aus Natur- und nachhaltigen Regeneratfasern. Bei den Hosen inklusive abschraubbaren Knöpfen.</p>
<p>Ich würde mir wünschen, dass das Ziel Ökoeffektivität bei den grünen Labels schon bald zum Standard wird. Oft ist dafür nur eine Umstellung des Nähgarns (z.b. auf TENCEL®-Nähgarn) und der Etiketten (z.b. auf Bio-Baumwolle) nötig. Klar ist es nicht realistisch bei Skinny-Jeans (die uns wohl noch eine Weile begleiten werden) und einigen körpernahen Damenschnitten auf Elasthan zu verzichten. Aber viele Oberteile brauchen keine petrochemischen Kunstfasern. Und auch für Polyester und Elasthan sind bereits kompostierbare Alternativen in der Entwicklung.</p>
<p>Eine technische Kreislaufführung für Kleidung ist ebenfalls denkbar, insbesondere bei sortenreinen Polyester- oder Nylonprodukten. Also eher bei Sportswear wie Windbreakern oder Badeshorts als bei Fashion oder Casual Wear, bei der wohl die wenigsten reine Kunstfasern tragen wollen.</p>
<p>Bei der FashionWeek in Berlin im Juni werde ich verstärkt die Augen offen halten nach Konzepten, die echte textile Kreisläufe ermöglichen. Wenn ihr weitere Beispiele von Labels oder Kollektionen kennt, die in diese Richtung gehen, schreibt gerne einen Kommentar.</p>
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		<title>Vegan oder natürlich tierisch? Gedanken zur Panel-Diskussion auf der Innatex</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 13:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider habe ich es dieses Mal nicht zur Innatex geschafft und damit auch das superspannende Panel zum Thema &#8222;Vegan oder natürlich tierisch? &#8211; Wie nachhaltig soll Ecofashion sein?“ verpasst. Zum Glück gibt es das nun wie auch die Panels der vorigen Messeausgaben online zum nachsehen (siehe oben), was ich hiermit wärmstens empfehle! Die Frage der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/D-3GMrFoR7g?rel=0" width="630" height="354" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Leider habe ich es dieses Mal nicht zur Innatex geschafft und damit auch das superspannende Panel zum Thema &#8222;Vegan oder natürlich tierisch? &#8211; Wie nachhaltig soll Ecofashion sein?“ verpasst. Zum Glück gibt es das nun wie auch die Panels der vorigen Messeausgaben online zum nachsehen (siehe oben), was ich hiermit wärmstens empfehle!</p>
<p>Die Frage der Vereinbarkeit von ökologischer Nachhaltigkeit und Tierrechten in der Mode beschäftigt mich seit vielen Jahren. Bei vielen Produktgruppen ist das kein Problem. Jeans brauchen keine Lederpatches, Knöpfe von Hosen und Blusen können statt Perlmutt und Horn auch aus Steinnus oder gepresstem Papier hergestellt werden, wenn auf Kunststoff verzichtet werden soll. Lyocell/Tencel und Modal können können Seide bei Kleidern, Röcken, Blusen, Futterstoffen oder Garnmixen ersetzen.<br />
Eine Herausforderung bleiben die klassischen Lederanwendungen Schuhe, Gürtel und Handtaschen sowie Wolle für wärmende Strickwaren im Winter.</p>
<p>Ich glaube allen ist klar, dass auch erdölbasierte Leder- und Wollersatzprodukte in Sachen Nachhaltigkeit die Nase vorn haben, wenn wir sie mit den konventionellen tierischen Materialien vergleichen. Genauso klar sein sollte auch, dass dieser Vergleich Nichts über den Vergleich zu ökologischen Tierfasern und vegetabilen Ledern aussagt. Darum ging es im Panel und darum soll es auch hier gehen.</p>
<p>Auch wenn es an vergleichenden Ökobilanzen mangelt, ist es denke ich gar nicht so schwer, tendenzielle Aussagen zu treffen, insbesondere wenn man die Nutzungsphase miteinbezieht. Ein vegetabil gegerbter Lederschuh mit hochwertiger Sohle oder eine Lederhandtasche können bei guter Pflege über viele Jahre getragen werden und sehen auch dann noch so gut aus, dass sie nicht aus rein ästhetischen Gründen ausgetauscht werden müssten. Der Vorteil echten Leders ist, dass man es Nachfetten und damit geschmeidig halten kann. Auch ein Nachfärben ist recht einfach möglich. Für erdölbasierte Kunstleder gilt das nicht. Letztlich wird also jemand der Kunstlederschuhe kauft diese vermutlich häufiger ersetzen als jemand der vegetabil gegerbte Lederschuhe trägt. Immer vorrausgesetzt, dass es um Personen geht, die ihre Sachen pflegen und tragen, solange sie in einem guten Zustand sind. Selbst wenn das Obermaterial aus recyceltem Kunststoff hergestellt wird, fehlt bei dem Kunstlederschuh die realistische Kreislauffähigkeit. Wer nimmt schon seine alten Schuhe auseinander und wo sollte er die einzelnen Materialien abgeben? Theoretische technische Recyclingfähigkeit der einzelnen Materialien hilft hier nicht weiter. Der Lederschuh mit Kautschuk- oder Ledersohle kann theoretisch weitgehend CO2-neutral thermisch verwertet werden und wäre auch einem ökologischen Kreislauf zuführbar.</p>
<p>Hier stehen sich nun längere Haltbarkeit und dadurch geringere Ressourcenverbräuche und Senkeneinträge bei vegetabil gegerbten Lederschuhen und die Achtung von Tierrechten durch vegane Alternativen bisher technisch unvereinbar gegenüber. Die Ziele Ressourcengerechtigkeit unter den Menschen und Tierrechte bilden also bei festerem Schuhwerk derzeit noch einen Zielkonflikt. Zumindest bis Kork oder Pinatex (Ananasfaser) zeigen, dass sie ähnliche Haltbarkeit wie vegetabile Leder erreichen können, wird hier immer eine Priorisierung notwendig sein, wie immer diese auch individuell ausfallen mag.</p>
<p>Auch bei Wolle ist es mit dem Ersatz nicht so einfach. Natürlich kann gänzlich auf tierische Fasern verzichtet und nur Bio-Baumwolle und andere ökologische Natur- und Regeneratfasern verwendet und getragen werden. Diese Fasern haben aber auch alle eine sehr viel geringere Wärmeleistung als Wolle und führen vermutlich schnell zu höheren benötigten Heiztemperaturen in Wohnungen und Büros. Zudem haben sie nicht die natürliche Antigeruchsbildene und antibakterielle Wirkung der Wollfasern, sodass die entsprechenden Textilien sehr viel häufiger gewaschen werden müssen. Heizen und Waschen führen somit auch bei den ökologischen veganen Wollalternativen in der Nutzungsphase zu mehr Ressourcenverbrauch, selbst bei Verzicht auf zusätzliches Heizen.<br />
Eine wärmendere vegane Alternative wäre Polyesterfleece. Dieser ist problemlos auch aus recycelten Fasern herstelltbar. Allerdings wissen wir inzwischen, dass sich aus Kunstfasertextilien bei der Wäsche Mikroplastik auswäscht und damit in die Wasserläufe und letztlich die Meere gelangt.</p>
<p>In Bezug auf Wolle sind zumindest alle Menschen in kühleren Regionen und nicht ausordentlich großer köpereigenen Wärmeleistung auch wieder vor eine Wahl gestellt. Auch hier sind optimale Ressourcenschonung und Tierrechte bisher technisch unvereinbar. Wird mit Polyesterfasern gearbeitet besteht zudem eine Notwendigkeit zwischen individuellen Tierrechten und den Rechten allen maritimen Lebens auf unversehrten Lebensraum abzuwägen.</p>
<p>Andersherum werden Tierrechte auch nicht durch die Regeln zur &#8222;artgerechten Haltung&#8220; der Bio-Zertifikate eingelöst. Vegan im Sinne von Anti-Speziesismus bedeutet eben eine Gleichbehandlung von Mensch und Tier und damit auch einen Ausschluss von jeglicher Nutzung von Lebewesen, egal unter welchen Bedingungen.</p>
<p>Es soll hier nicht darum gehen, die verschiedenen Prioritäten zu bewerten. Mir geht es nur darum, diese Bewusst zu machen.</p>
<p>In langfristiger Perspektive hoffe ich auf technische Lösungen, die bestehende Zielkonflikte beseitigen. Bis dahin hoffe ich, dass ein Bewusstsein für eben diese Zielkonflikte zu einem noch respektvolleren Umgang der Vertreter_innen beider Perspektiven führt. Dazu gehört auch, dass zumindest konventionelle Kunstleder nicht als nachhaltiges Material bezeichnet werden, wie dies leider bei veganen Schuhen immer wieder passiert.</p>
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		<title>FashionWeek Winter 2016: Ethical Fashion Show und Green Showroom</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 16:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden grünen Messen waren diesmal stark wie nie zuvor. Ich erinnere mich an Saisons, wo es für viele grüne Conceptstores hier mehr um das Familientreffen ging, während die besten grünen Kollektionen eher auf anderen Messen zu finden waren. Mit Lanius, KnowledgeCotton und Oh My Bag leisteten sich hingegen diesmal gleich 3 auch im konventionellen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7245" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/431_F-H_SP-e1454342397716.jpg"><img class="wp-image-7245" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/431_F-H_SP-e1454342397716.jpg" alt="BERLIN, GERMANY - JANUARY 19: Greenshowroom/Ethical Fashion Show, at Postbahnhof Berlin, 19.01.2016. Visitors and buyers at Ethical Fashion Show. (Photo: Thomas Lohnes/gettyimages for Messe Frankfurt)" width="630" height="412" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Thomas Lohnes/gettyimages for Messe Frankfurt</p></div>
<p>Die beiden grünen Messen waren diesmal stark wie nie zuvor. Ich erinnere mich an Saisons, wo es für viele grüne Conceptstores hier mehr um das Familientreffen ging, während die besten grünen Kollektionen eher auf anderen Messen zu finden waren. Mit Lanius, KnowledgeCotton und Oh My Bag leisteten sich hingegen diesmal gleich 3 auch im konventionellen Handel erfolgreiche Labels einen Doppelauftritt und eine ganze Reihe langjährigerer und neuer Aussteller überzeugten auf einem Level, das mich wirklich begeistert hat.</p>
<p>Frieda Sand debütierte mit einer so ausgereiften Kollektion, wie sie eben nur erfahrene Modeprofis hinlegen können. Kirsten Weihe-Keidel ist bereits seit 20 Jahren mit der Kindermodemarke Sense Organics am Markt. Mit Frieda Sand kommt nun Damen-Label hinzu, das alltagstaugliche Casual Wear, aber auch Higher Fashion im Programm hat. Kuschelweicher FairTrade-Cashmere und feine Merinowollgewebe sind die Materialhighlights für den Winter 2016. Neben Kleidern, Blusen und Röcken darf hier natürlich auch eine Culotte-Hose nicht fehlen. Gut kombinierbare lange Cardigans und Mäntel runden das Programm ab.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Frieda-Sand.jpg"><img class="alignnone wp-image-7248" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Frieda-Sand.jpg" alt="Frieda-Sand" width="630" height="473" /></a></p>
<p>Ebenfalls erstmalig dabei war das spanische Taschenlabel <a href="https://www.maravillas-bags.com">Maravillas Bags</a>. Die lässigen bis schickeren Alltagsbegleiter begeistern nicht nur durch klare Formsprache und tolle Verarbeitung im eigenen Betrieb auf Mallorca. Neben IVN zertifizierten Bio-Ledern bietet Maravillas alle Modelle auch in <a href="https://www.ananas-anam.com">Pinatex</a> an. Schon lange habe ich darauf gewartet das neue vegane Lederersatzmaterial endlich mal live zu sehen und anzufassen. Pinatex wird auf Ananasblättern gewonnen und in einem chemisch-mechanischen Prozess zu einem nicht-gewobenen Material mit lederartiger, strukturierter Oberseite gepresst. Die Hoffnung ist, dass dieses Material schöner altert und besser nachfärbbar ist als erdölbasierte Kunstleder es sind. Zudem ist es biologisch abbaubar.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Maravillas-Bags-e1454342528281.jpg"><img class="alignnone wp-image-7244" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Maravillas-Bags-e1454342528281.jpg" alt="" width="630" height="433" /></a></p>
<p>Die vegane Lederalternative ist nicht nur für Taschen interessant, sondern ganz besonders auch für Schuhe. Beim Schuhwerk könnte Pinatex neben der einfacheren Pflege auch durch eine bessere Atmungsaktivität gegenüber konventionellen Kunstledern glänzen. Beim veganen Schuhlabel Nae waren erste Modelle mit Pinatex zu sehen. Ich bin supergespannt, wie sich das Material im Alltag verhält und hoffe bei Zeiten darüber berichten zu können. Die in Berlin gezeigte Variante ist leicht strukturiert und sieht etwas so aus wie Crinkled Leather (&#8222;geknittertes Leder&#8220;). Das Material ist weicher und leichter als Leder, macht aber einen robusten Eindruck.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/12594048_1033954916653447_4844546834691868647_o-e1454341038836.jpg"><img class="alignnone wp-image-7240" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/12594048_1033954916653447_4844546834691868647_o-e1454341038836.jpg" alt="12594048_1033954916653447_4844546834691868647_o" width="630" height="421" /></a></p>
<p>Neben ökologischen veganen Lederalternativen ist ökologische Bademode seit Jahren ein Lücke immer ansonsten mittlerweile recht umfassenden grünen Modeangebot. Das gerade gestartete spanische Label <a href="https://www.allsisters.com/">allSisters</a> schickt sich an diese Lücke zu füllen. Die &#8222;Responsible Swimwear&#8220; der Spanierinnen besteht aus recyceltem Nylon mit Elasthananteil. Das Material fühlt sich sehr gut an und macht einen hochwertigen, langlebigen Eindruck. Dazu sehen die Badeanzüge und Bikinis auch noch sehr schick aus, wobei mir die symetrischen Formen besser gefallen, als das Design im Bild unten. Alle Styles gibt es ausschließlich in schwarz und weiß, was gut zu den klaren und modernen Schnitten passt. Im eigenen Onlineshop gibt es bereits die gesamte derzeite Kollektion zu sehen.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/allSisters.jpg"><img class="alignnone wp-image-7251" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/allSisters.jpg" alt="allSisters" width="630" height="433" /></a></p>
<p>Auch eng mit dem Element Wasser verbunden sind die Jungs und Mädels von Langbrett, bei denen es um Wellenreiten und Longboarden geht. Langbrett betreibt eigene Läden in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg und ist einer der wenigen Händler in Deutschland, bei denen es die Patagonia Surf und Beach Kollektion zu kaufen gibt. Von Anfang an haben die Langbrettler auch eigene Produkte entwickelt und dabei stehts großen Wert auf eine maximal transparente und nachhaltige Produktion gelegt. So gibt es Strick-Sweater, Troyer und Mützen aus Mulesing-freier Merinowolle made in Germany sowie Hoodys und Shirts aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle made in Portugal. Seit letztem Jahr sind auch Schuhe im Programm, aus vegetabil gegerbtem Leder und mit einer Sohle aus Naturkautschuk und recycleten Autoreifen oder alternativ vegan mit Obermaterial aus Bio-Baumwoll-Canvas. Meines Wissens die ersten fairen und nachhaltigen Skate- und Longboardtauglichen Sneaker überhaupt. Sehr gut gefallen haben mir auch die mit vorgestellten Rucksäcke und Taschen von Millican. Das verwendete Material nennt sich &#8222;Bionic Canvas&#8220; und ist ein Mix aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester mit sehr angenehmem und festen Griff. Imprägniert wird das Ganze mit Paraffin.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Langbrett1.jpg"><img class="alignnone wp-image-7255" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Langbrett1.jpg" alt="Langbrett" width="620" height="465" /></a></p>
<p>Schon ihren zweiten bzw. dritten Auftritt auf den grünen Messen hatten die Newcomer JAN &#8218;N JUNE, Lovjoi und Cus. Alle drei erweisen sich als Senkrechtstarter für moderne Streetfashion und haben mit ihrer tollen Entwicklung einen großen Anteil an meiner Begeisterung für diese Ausgabe der grünen Messen.<br />
Das junge Team um Lovjoi-Gründerin Verena Paul hat seinen Sitz in der kleinen süddeutschen Stadt Riedlingen. Dort hat Lovjoi eine eigene Produktion in einer alten Werkstatt aufgebaut und liebt die Nähe zur Natur. Das Design der Kollektionen ist hingegen absolut urban und großstadttauglich. Farblich dominieren Schwarz, grau und weiß, aber auch ein paar blaue Teile sind dabei. Für den nächsten Winter gibt es unter anderem lange Sweat-Coats mit und ohne Kapuze und das sogar unisex, also auch für Männer. Aber auch sehr feminine Schnitte sind dabei, wie das Kleid Elling dessen Rockteil vorne kürzer gehalten ist. Alle Lovjoi-Styles sind vegan.</p>
<div id="attachment_7264" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Lovjoi.jpg"><img class="wp-image-7264" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/Lovjoi.jpg" alt="Lovjoi" width="620" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Lovjoi</p></div>
<p>Aus der Großstadt Hamburg stammen JAN &#8218;N JUNE. Auch ihre Kollektionen sind komplett vegan und auch hier dominieren schwarz, weiß, grau und blau die Farbpalette. Besonders gefallen haben mir die Mäntel, Kimono-Cardigans und Stehkragen-Pullover aus kuscheligem Bio-Baumwollfleece. Sehr modisch, aber auch sehr tragbar und dazu wärmend auch ohne Wolle. Wie schon in vorrigen Kollektionen arbeitet JAN &#8218;N JUNE auch bei dieser Kollektion für einige Teile mit recyceltem Polyester. Diesmal sind ein Top, eine Bluse und ein Jumpsuit aus einem stark glänzenden, seidenartigen Material in petrolblau dabei. Echte Blickfänger.</p>
<div id="attachment_7266" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/JANNJUNE.jpg"><img class="wp-image-7266" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/02/JANNJUNE.jpg" alt="JANNJUNE" width="620" height="471" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: JAN &#8218;N JUNE</p></div>
<p>Mehr Farbe, aber ebenfalls sehr klare und moderne Schnitte gibt es beim spanischen Label CUS aus Barcelona. Rot bis rosé ist dabei und auch ein dunklerer Curryton. Eine Stange mit viel schwarz gab es aber auch. Anders als in früheren Kollektionen gibt es bei CUS im Winter 2016 keine gemusterten Stoffe. Die Besonderheit liegt in den Schnitten mit häufig recht aufwendiger Nahtführung und vielen Panelen. Die Stil ist sportlich, aber fein. Richtig kombiniert können gerade auch die Kleider aus fließendem Lyocell/Tencel-Gewebe auch sehr gut als Abendgarderobe getragen werden. Da es mir komplett an Fotomaterial fehlt empfehle ich <a href="https://www.green-friday.de/fashion-week-meine-eco-highlights/">diesen auch sonst sehr lesenswerten FashionWeek-Rückblick</a> vom Blog Green Friday für einen ersten Eindruck.</p>
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		<title>FashionWeek Winter 2016: Premium Exhibitions</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 12:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Wegfall der Bread&#38;Butter ist die Premium Exhibitions wohl die größte und meistbesuchteste Modemesse der Berliner Fashion Week. Der Anteil grüner Labels ist hier sehr gering, aber unter den wenigen nachhaltigkeitsorienterten Labels befinden sich einige der Stärksten der letzten Saisons. Gleich am Eingang einer der Haupthallen präsentiert sich schon seit einigen Saisons das Kölner [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7210" style="width: 660px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/12496430_10153457193450838_277238210767849686_o.jpg"><img class="wp-image-7210" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/12496430_10153457193450838_277238210767849686_o.jpg" alt="12496430_10153457193450838_277238210767849686_o" width="650" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Premium Exhibitions</p></div>
<p>Nach dem Wegfall der Bread&amp;Butter ist die Premium Exhibitions wohl die größte und meistbesuchteste Modemesse der Berliner Fashion Week. Der Anteil grüner Labels ist hier sehr gering, aber unter den wenigen nachhaltigkeitsorienterten Labels befinden sich einige der Stärksten der letzten Saisons.</p>
<p>Gleich am Eingang einer der Haupthallen präsentiert sich schon seit einigen Saisons das Kölner Label Armedangels. Auf dem Armedangels-Stand ist es eigentlich immer voll, nicht zuletzt, weil hier auch viele Einkäufer großer konventioneller Modehäuser anzutreffen sind. Die Kollektion überzeugt mit vielen tollen neuen Materialien und noch mehr modischeren Schnitten. Lyocell/Tencel spielt sowohl in Strick als auch in Blusen eine große Rolle. Ein superstarker Auftritt.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/12494958_10154062194235695_2712359297246686572_n-e1454069791593.jpg"><img class="alignnone wp-image-7212" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/12494958_10154062194235695_2712359297246686572_n-e1454069791593.jpg" alt="12494958_10154062194235695_2712359297246686572_n" width="650" height="475" /></a></p>
<p>Ebenfalls toll etabliert haben sich Heiko Wunder und Tim Brückmann mit ihrem Label Wunderwerk. Mit 3D- und Alpaca-Strukturstrick, wunderbaren Mänteln und Blazern sowie Blusen und Kleidern für jeden Anlass von Freizeit bis Büro und Abendgaderobe. Auch bei Wunderwerk kommt viel Lyocell und Modal Edelweiß zum Einsatz.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/WUNDERWERK_PREMIUM.jpg"><img class="alignnone wp-image-7213" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/WUNDERWERK_PREMIUM.jpg" alt="WUNDERWERK_PREMIUM" width="650" height="488" /></a></p>
<p>Les Racines du Ciel bleibt in den Schnitten modern klassisch und übersichtlich, aber dafür umso breiter in den Farben und mit gewohnt herausragender Alpaca-Qualität. Neu kommen nun viele Styles auch in Duo-Farb-Garnen, die die feinen Strickstrukturen wunderbar unterstreichen. Slow-Fashion-Pullover mit Kuschelfaktor, die sowohl lässig zu Jeans als auch fein zu Stoffhosen zu kombinieren sind.</p>
<p>Schöner Zuwachs sowohl an Denim-Fits als auch bei den Oberteilen auch bei den Kings Of Indigo, die sich erstmals auf der Premium statt auf der Schwester-Messe SEEK präsentierten. Wie schon bei Nudie Jeans auf der SEEK sahen wir auch hier Cropped Flares und Super Flares sowie Ultra Baggy Fits. Die Trend-Silhouetten sind somit auch in grün bei verschiedenen Labels zu haben. Sehr gut gefallen haben mir die Pullover und Cardigans aus recycelter Wolle mit schönen Strickmustern und einem für Recyclingwollgarn sehr angenehm weichen Griff.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/10274166_1181382461871805_5069422942735971945_n.jpg"><img class="alignnone wp-image-7215" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/10274166_1181382461871805_5069422942735971945_n.jpg" alt="" width="650" height="488" /></a></p>
<p>Die wenigen weiteren grünen Labels auf der Premium haben wir entweder nicht mehr geschafft (OGNX, Noble Project) oder uns auf der Ethical Fashion Show /im Green Showroom angesehen (Lanius, Oh My Bag). Die beiden grünen Messen waren so stark wie nie zuvor und bilden den krönenden Abschluss der Berlinberichte.</p>
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		<title>FashionWeek Winter 2016: SEEK</title>
		<link>https://www.kirstenbrodde.de/?p=7174</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 11:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[SEEK me Baby one more time. Wie erwartet folgt dem Untergang der Bread&#38;Butter der Aufstieg der SEEK. Die kleine Schwester der Premium ist eigentlich mehr der coolere Bruder. Es ist nämlich vornehmlich eine Männermodemesse. Zwar gibt es auch einige Labels, die neben der Herren- auch eine Damenkollektion präsentieren, aber das ist die Ausnahme. Dafür wird [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/SEEK_header.jpg"><img class="alignnone wp-image-7192" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/SEEK_header.jpg" alt="SEEK_header" width="635" height="473" /></a></p>
<p>SEEK me Baby one more time. Wie erwartet folgt dem Untergang der Bread&amp;Butter der Aufstieg der SEEK. Die kleine Schwester der Premium ist eigentlich mehr der coolere Bruder. Es ist nämlich vornehmlich eine Männermodemesse. Zwar gibt es auch einige Labels, die neben der Herren- auch eine Damenkollektion präsentieren, aber das ist die Ausnahme. Dafür wird hier Einiges unisex angeboten, insbesondere Schuhe von Sneakern über Flats bis Boots.</p>
<p>Sehr viele Labels auf der SEEK produzieren in Europa oder den USA und fokussieren auf qualitativ höherwertige Verarbeitung so wie cleanes und zeitloses urbanes Design. Sehr wenige dieser Labels wiederum bemühen sich auch um eine nachhaltigere und giftfreiere Produktion. Aber es gibt auch wirklich grüne Labels auf der SEEK und die, die dort zu finden sind, gehören zu den Stärksten, die derzeit in der Herrenmodewelt zu finden sind.</p>
<p>Fangen wir mit Schuhen an. Da ist zum einen <a href="http://eknfootwear.com/">ekn footwear</a>, das sympatische Label von Noel Klein-Reesink. Sehr gefreut habe ich mich, dass ekn den businesstauglichen Schuh Maple nach 2 Saisons wieder neu auflegt. Allen, die etwas für Beruf, Ausgehen oder festliche Anlässe suchen, sei dieses Modell schonmal wärmstens empfohlen. Eindeutiges Highlight der neuen Kollektion ist jedoch ein ganz anderer Schuh. Der Trillium (siehe Foto) mutet geradezu skulptural an, ist aber dennoch sehr gut tragbar und dank der schon früher verwendeten Vibram Ultralight Sohle auch vom Start weg superbequem. Es gibt einen herausnehmbaren Innenschuh, aus neopren-artigem Recyclingmaterial, der durch die seitlichen Cutouts des Aussenschuhs einen technischen Kontrast bildet. Der Aussenschuh besteht weitgehend aus nur einem Lederstück, dass sich einmal um den ganzen Fuß herumlegt. Damit setzt ekn die MrBailey-Linie fort, die sich auch bei den weiteren Modellen erfrischend von typischen Sneakerformen absetzt, was natürlich genauso auch für die hochwertige Verarbeitung und die ökologischen Rohstoffe gilt.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/eknTrillium_1.jpg"><img class="alignnone wp-image-7198" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/eknTrillium_1.jpg" alt="eknTrillium_1" width="635" height="336" /></a></p>
<p>Sehr klassisch und mit langer Tradition bildet <a href="http://kavat.se/">Kavat</a> designmäßig gewissermaßen einen Gegensatz. Die Chelseas und Schnürboots der Schweden sind schwerer und breiter, die Leder dicker, doch die Schuhe nach kurzem eintragen nicht minder bequem. Viele Modelle gibt es seit Jahren und auch die 3 klassischen Lederfarben (schwarz, dunkelbraun und hellbraun) kommen wieder bei fast allen Modellen zum Einsatz. Der Chelsea-Klassiker Bodas hat ein kleines Update erfahren und hat nun farblich abgesetzte Zugschlaufen sowie ein schwarze Sohle. Chelsea und Desert Boot gibt es nun auch mit einer Sneakersohle. Ebenfalls schlicht und perfekt umgesetzt, aber meine Favoriten bleiben die Klassiker, die durch ihre robusten Materialien und hervorragende Verarbeitung auch nach vielen Jahren noch super aussehen und bestimmt nicht aus der Mode kommen.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Kavat_SEEK.jpg"><img class="alignnone wp-image-7200" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Kavat_SEEK.jpg" alt="Kavat_SEEK" width="635" height="476" /></a></p>
<p>Deutlich trendorientierter ist hingegen das französische Sneaker-Label <a href="http://veja-store.com/">Veja</a> unterwegs. Entprechend des andauernden Runner-Hypes stehen auch hier viele Modelle mit &#8222;Laufsohle&#8220; zur Auswahl. Gut gefallen haben mir dabei besonders die schlichten Hauptfarben mit Kontrasten in knalligeren Details. Erstmals wird es auch vegane Runner geben, bei denen ein Recycling-Kunstleder zum Einsatz kommt. Bei den Ledervarianten hat Veja leider derzeit Probleme mit dem Bezug vegetabil gegerbter Leder und sucht dringend einen neuen Lieferanten.</p>
<p>Gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit meiner SEEK-Entdeckung aus dem Sommer 2014. Als Levit1 stellten die Designer_innen damals eine Linie sehr formschöner Sandalen aus vegetabilem Leder und lokaler Verarbeitung vor. 3 Messeausgaben später zeigten sie nun mit <a href="http://levit02.bigcartel.com/">Levit2</a> Schnürer und Chelsea Boots. Das Design ist abermals sehr reduziert und klassisch. Alle Modelle werden ausdrücklich unisex angeboten.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Levit2_SEEK.jpg"><img class="alignnone wp-image-7183" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Levit2_SEEK.jpg" alt="Levit2_SEEK" width="635" height="476" /></a></p>
<p>Eine Premiere auf der SEEK feierte das HAKA-Brand <a href="http://knowledgecottonapparel.com/">KnowledgeCotton Apparel</a>. Die Dänen hatten bis zur letzten Ausgabe der Bread&amp;Butter die Treue gehalten. Gewohnt solide ist die immer breiter werdene Auswahl an bürotauglichen bis modischeren Hemden und Strickpullovern. Besonders gefallen hat mir, dass im Vergleich zu diesem Winter wieder mehr Strukturstrick dabei ist und auch insgesamt neben den klassischen Schnitten mehr modische Lässigkeit Einzug erhält. Ach ja, und Phantom ist das neue Schwarz.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/KCA_SEEK.jpg"><img class="alignnone wp-image-7182" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/KCA_SEEK.jpg" alt="KCA_SEEK" width="635" height="460" /></a></p>
<p>Ebenfalls neu auf der SEEK war das Herrenlabel <a href="https://www.thesolstice.cc">Solstice</a> aus der Schweiz. Die Kollektion wirkt sehr hochwertig und die Designs sind smart, jedoch ohne bieder zu sein. Viele Materialien stammen aus der Schweiz und auch die Verarbeitung findet dort statt. Ganz dem Ruf schweizer Produkte entsprechend wirken die Hemden und Pullover in Material und Verarbeitung geradezu perfekt und fassen sich auch sehr gut an. Noch nicht alle Garne sind bio, aber Solstice versuchen immer mehr Produkte mit GOTS-zertifizierten Materialien zu realisieren und sind für mich eine der Neuentdeckungen für nachhaltige Männermode.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Solstice_SEEK.jpg"><img class="alignnone wp-image-7184" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Solstice_SEEK.jpg" alt="Solstice_SEEK" width="635" height="476" /></a></p>
<p>Längst etabliert sind hingegen die Schweden von <a href="http://nudiejeans.com/">nudie Jeans</a>. Zurecht sind ihre Jeans weltweit beliebt. Viele Fans wissen gar nicht, dass ihre Jeans &#8222;organic&#8220; sind und ihr Lieblingsbrand eines der aktivsten Fair Wear Foundation Mitglieder. Nach &#8222;100 % Organic&#8220; bei den Jeans, sind inzwischen auch fast alle Oberteile aus ökologischen Fasern hergestellt. Erstmals gibt es im Winter 2016 Strickpullover aus recycelter Wolle. Auch bei Hemden und Shirts hat nudie nochmal zugelegt. Bei den Hosen bin ich sehr gespannt, wohin die Reise 2016 wirklich geht. Nudie hat nun auf jeden Fall auch Superflared und Cropped Ultrabaggy im Angebot.</p>
<p>SEEK-Debütanten waren wiederum <a href="https://www.aizome1.com/">Aizome1 Envirodenim</a>, ein im wahrsten Sinne globales Jeanslabel. Die Macher_innen sind auf mehreren Kontinenten zuhause und selten lange an einem Ort. Produziert wird komplett in Japan. Es geht um Qualität und Perfektion. Um das besondere Design, weitweg von kurzlebigen Trends. Die gesamte Kollektion ist mit natürlichem Indigo gefärbt. Es gibt Jeanshosen, aber vor allem viele Jacken und Blazer. Die Nahtführung ist aufwendig, die Formen jedoch sehr klar. Es ist Higher Fashion, aber eben in Denim. Als die beiden mich fragten, welche Messe ich für sie als passend während der FashionWeek empfinden würde, war ich unsicher, was ich antworten sollte. Die SEEK ist es auf jeden Fall eher nicht, aber ich habe mich dennoch sehr gefreut, sie dort kennenzulernen.</p>
<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Aizome1_SEEK.jpg"><img class="alignnone wp-image-7181" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/Aizome1_SEEK.jpg" alt="Aizome1_SEEK" width="620" height="430" /></a></p>
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		<title>The Berlin Fashion Week Green Guide (AW16)</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2016 22:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wittenbrink]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir starten in eine neue Runde und diesmal ist die Liste der Messen um zwei Messen kürzer als zuvor. Die Bread&#38;Butter ist als Händlermesse Geschichte und auf der Show&#38;Order gibt es soweit wir sehen können keine grünen Labels mehr. Bei den letzten FashionWeeks hat vor allem Kuyichi zu einem Besuch auf der Show&#38;Order gelockt. Die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/GSEFS_635.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7149" src="https://www.kirstenbrodde.de/wp-content/uploads/2016/01/GSEFS_635.jpg" alt="GSEFS_635" width="635" height="449" /></a></p>
<p>Wir starten in eine neue Runde und diesmal ist die Liste der Messen um zwei Messen kürzer als zuvor. Die Bread&amp;Butter ist als Händlermesse Geschichte und auf der Show&amp;Order gibt es soweit wir sehen können keine grünen Labels mehr. Bei den letzten FashionWeeks hat vor allem Kuyichi zu einem Besuch auf der Show&amp;Order gelockt. Die niederländischen Organic-Jeans-Pioniere sind jedoch leider <a href="http://fair-fashion.net/aus-fur-kuyichi/">insolvent</a> und stellen entsprechend nicht mehr aus.</p>
<p>Gleich eine ganze Reihe von Labels leisten sich dieses Mal einen Doppelauftritt. Knowledge Cotton Apparel, O My Bag, Lanius und Skunkfunk sind allesamt sowohl auf der Ethical Fashion Show/Green Showroom als auch auf der SEEK/Premium vertreten.</p>
<p>Es bleibt eine echte Herausforderung, einen Überblick über die grünen Angebote zu bewahren, denn sie werden auf den konventionellen Messen nicht in den Übersichten gekennzeichnet. Wir haben es wieder versucht, aber sicher auch einiges übersehen. Daher freuen wir uns auch dieses Mal über Ergänzungen per Kommentar!</p>
<p>Wie immer können wir keine Gewähr übernehmen, dass alle gelisteten Marken auch wirklich so grün sind, wie sie selbst oder die Messen es versprechen. Also bitte immer nochmal nachfragen nach sozialen und ökologischen Standards, Zertifizierungen und Multistakeholder-Initiativen.</p>
<p>Allen Berlinreisenden wie immer eine gute Zeit im Messedschungel. Wir sehen uns auf der Innatex Lounge und sicher auch auf den Messen. Bis Berlin!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>TRADESHOWS </strong></h2>
<p><strong>ETHICAL FASHION SHOW</strong><br />
<a href="https://www.959.it/">959</a> | <a href="https://www.almalovis.com" target="_blank">Alma &amp; Lovis</a> |<a href="https://www.aman-a-textile.de/"> Aman A.</a> | <a href="http://antiformonline.co.uk/">Antiform</a> | <a href="https://www.ftfshop.com/">Antonio Verde</a> | Art &#8211; Sol Bolivia | <a href="https://www.baachdk.wordpress.com/">Baach</a> | <a href="https://www.bamboobelgium.be/">Bamboo Belgium</a> | <a href="https://www.beaumontorganic.com/">Beaumont Organic</a> | <a href="https://www.bellanatur.com/">Bellanatur</a> | <a href="https://www.bboheme.com/">Bourgois Boheme</a> | <a href="http://brainshirt.eu/">Brainshirt</a> | <a href="https://www.braintreehemp.co.uk" target="_blank">Braintree</a> | <a href="https://www.cadocap.net/it/home">Cado</a> | <a href="https://www.comazo.de/">Comazo</a> | <a href="https://www.dailysnothingsbetter.com/">Daily&#8217;s</a> | <a href="https://www.de-colores.de/">De Colores</a> | <a href="https://www.dequa.de/">De&#8216; Qua</a> | <a href="https://www.diamond-army.com/">Diamond Army</a> | <a href="https://www.dunque.de/">Dunque by Schweikardt Moden</a> | <a href="https://www.early-fish.de/">Early Fish</a> | <a href="https://www.edelreichvoneschenbach.de/">Edelreich von Eschenbach</a> | <a href="https://www.elnaturalista.com/en">El Naturalista</a> | <a href="https://www.elizabhats.com/">Elizab&#8217;Hats</a> | <a href="https://www.feuervogl.de/">Feuervogel</a> | <a href="https://www.format-favourites.de" target="_blank">Format</a> | <a href="https://www.frajorden.com/">Frajorden </a>| <a href="https://www.freivon-schuhe.de/">FreiVon</a> | <a href="https://www.sense-organics.com/">Frida Sand</a> | <a href="http://get-lazy.com/">Get Lazy</a> | <a href="https://www.glimpse-clothing.com/">Glimpse</a> | <a href="https://www.goodsociety.org/">Goodsociety</a> | <a href="https://www.goettindesgluecks.at/">Göttin des Glücks</a> | <a href="https://www.grandstep.de" target="_blank">Grand Step Shoes</a> | <a href="https://www.greenbelts.de/">Greenbelts</a> | <a href="https://www.greenbomb.de/">Greenbomb</a> | <a href="https://www.harolds-bags.de" target="_blank">Harold´s</a> | <a href="https://www.hempage.de" target="_blank">Hempage</a> | <a href="https://www.heretoday-heretomorrow.com/">Here Today Here Tomorrow</a> | <a href="https://www.hirsch-natur.de/" target="_blank">Hirsch Natur </a> | <a href="https://www.inheels-ef.com/">Inheels</a> | <a href="http://de.raymisa.com/">Inti Peru</a> | <a href="http://jalfe.dk/">Jalfe</a> | <a href="https://www.jaya-fashion.de/">Jaya</a> | <a href="https://www.jentil.co.uk/">Jentil</a> | <a href="https://www.Johnwshoes.de" target="_blank">John W. Shoes</a> | <a href="http://knowledgecottonapparel.com/">Knowledge Cotton Apparel</a> | <a href="https://www.kokonzwo.de/">Kokon Zwo</a> | <a href="https://www.komodo.co.uk" target="_blank">Komodo</a> | <a href="https://www.lherberouge.com" target="_blank">L´Herbe Rouge</a> | <a href="https://www.langbrett.com/">Langbrett</a> | <a href="https://www.langerchen.com/">LangerChen</a> | <a href="https://www.lanius-koeln.de" target="_blank">Lanius</a> | <a href="https://www.lavgon.it" target="_blank">Lavgon</a> | <a href="https://www.livingcrafts.de/">Living Crafts</a> | <a href="https://www.lovesign.de/">Lovesign</a> | <a href="https://www.lovjoi.com/">Lovjoi</a> | <a href="https://www.madness-online.com/">Madness</a> | <a href="https://www.marciadecarvalho.fr/">Marcia de Carvalho</a> | <a href="https://www.mariedaldesign.se/">Mariedal Design</a> | <a href="https://www.meinfrollein.de/">Meinfrollein</a> | <a href="http://melawear.de/">Mela Wear GmbH</a> | <a href="https://www.homeofmillican.com/">Millican</a> | <a href="https://www.miss-green.nl/">Miss Green</a> | <a href="https://www.moi-natur.de/">Moi</a> | <a href="http://monkeegenes.com/">Monkee Genes</a>| <a href="https://www.mudjeans.eu/">Mud Jeans</a> | <a href="https://www.mukava.net">Muka Va</a> | <a href="https://www.mussiggang.com/">Müssiggang</a> | <a href="https://www.myomydogoods.com/">Myomy</a> | <a href="https://www.myssyfarmi.fi/">Myssyfarmi</a> | <a href="https://www.nae-vegan.com/">Nae Vegan</a> | <a href="https://www.naturalmente-fashion.de/">Naturalmente by Schweikart Moden</a> | <a href="https://www.nix.de/">Nix</a> | <a href="https://www.omybag.nl/">O My Bag</a> | <a href="https://www.akcakaya.biz/">Organication</a> | <a href="https://www.paala.nl/">Päälä</a> | <a href="https://www.peopletree.co.uk/">People Tree</a> | People Wear Organic | <a href="http://phil-and-lui.de/">Phil &amp; Lui</a> | <a href="https://www.posseimo.de/">Pos.Sei.Mo</a> | <a href="https://www.purebags.de/">Pure</a> | <a href="https://www.recolution.de" target="_blank">Recolution</a> | <a href="https://www.recyclistworkshop.de/">Recyclist Workshop</a> | <a href="https://www.reetaus.com/">Reet Aus</a> | Renana Krebs | <a href="https://www.rewrap.eu/">reWrap</a> | Rich &amp; Vibrant | <a href="https://www.room-to-roam.com" target="_blank">Room to Roam</a> | <a href="https://www.saintbasics.com/">Saint Basics</a> | <a href="https://www.shirtsforlife.biz">Shirts for Life</a> | <a href="https://www.stoffrausch.com/">Stoffrausch</a> | <a href="https://www.sweteonline.com/">Swete</a> | <a href="http://taukodesign.fi/">Tauko</a> | <a href="https://www.the-hemp-line.com" target="_blank">The Hemp Line</a> | <a href="https://www.fabulous-tranquillo.com/">Tranquillo</a> | Trevors Choice | <a href="https://www.tuschimo.com/">Tuschimo</a> | <a href="https://www.kayakstorm.com/">Ultrashoes </a>| <a href="https://www.umiwi.de/">Umiwi</a> | <a href="https://www.vintageforacause.pt/">Vintage For A Cause</a> | <a href="https://www.walikishop.de/">Waliki</a> |  <a href="https://www.woody.co.at">Woody</a> | <a href="http://xisqueta.cat/">Xisqueta</a> | <a href="https://www.zuckerkrawatte.com/">Zuckerkrawatte by Konstanze Maager </a><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
GREEN SHOWROOM</strong><br />
<a href="https://www.abury.net/">Abury</a> | <a href="https://www.alinaschuerfeld.com/">Alino Schuerfeld</a> | <a href="https://www.allsisters.com/">Allsisters</a> | <a href="https://www.altaicashmere.mn/en">Altai Cachmere</a> | <a href="https://www.ayurganic.com/">Ayurganic</a> | Blue Sky Cashmere | <a href="https://www.bodios.mn/">Bodio&#8217;s of Mongolia</a> | <a href="https://www.carpasus.com/">Carpasus</a> | <a href="https://www.cocccon.de/">Coccon</a> | <a href="https://www.cus.cat/">Cus</a> | <a href="https://www.deepmello.com" target="_blank">Deepmello</a> | <a href="https://www.luxuryistohavesimplethings.com/">Elementum by Daniela Pais</a> | <a href="http://organiccashmere.de/">Gobi Organic by Sarazul Cashmere</a> |  <a href="https://www.intiferreira.eu/">Inti Ferreira</a> | <a href="http://jannjune.com/">Jan `N June</a> | <a href="https://www.facebook.com/jinst.jinstmurun">JM Jinst Murun</a> | <a href="https://www.johannariplinger.com/">Johanna Riplinger</a> | <a href="https://www.karaweaves.com/">Kara Weaves</a> | <a href="https://www.atelierkate.com/">Kate</a> | <a href="https://www.livingbluebd.com/">Living Blue</a> | <a href="https://www.maravillas-bags.com/">Maravillas Bags</a> | <a href="https://www.mongoltextile.com/">Mongol Textile</a> | <a href="https://www.myak.it/">Myak</a> | <a href="http://de.ninetofive.biz/">Nine To Five</a> | <a href="https://www.realtimetrust.ch/">Real Time Collection</a> | <a href="https://www.silkboxx.com/">Silkbox</a> | <a href="https://www.somyso.ch/">Somyso</a> | <a href="https://www.elsiengringhuis.com/">Studio Elsien Gringhuis</a> | <a href="https://www.studiojux.com" target="_blank">Studio Jux</a> | <a href="https://www.suite13.es/">Suite 13</a> | <a href="https://www.tuetu.it/">Tu &amp; Tu</a> | <a href="https://www.uujinyak.com/">Uujin</a> | <a href="https://www.walkboxx.com/">Walkboxx</a> | <a href="https://www.werner-schuhe.de/">Werner Schuhe</a> | <a href="http://xessbaba.ch/">Xess + Baba</a> | <a href="https://www.zoraheinicke.de/">Zora Heinicke</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PREMIUM EXHIBITIONS</strong><br />
<a href="www.armedangels.de/">Armedangels</a> | <a href="https://www.kingsofindigo.com" target="_blank">K.O.I Kings of Indigo</a> | <a href="https://www.laidbacklondon.com/">Laidbacklondon</a> | <a href="https://www.lanius-koeln.de" target="_blank">Lanius</a> | <a href="https://www.les-racines-du-ciel.com" target="_blank">Les Racines du Ciel</a> | <a href="https://www.nobleproject.com/">Noble Project</a> | <a href="http://ognx.com/">OGNX</a> |  <a href="https://www.omybag.nl/">O My Bag</a> | <a href="https://www.swellbottle.com">Swell</a> | <a href="http://wunderwerk.de.com/" target="_blank">Wunderwerk</a></p>
<p><strong><br />
</strong><strong>SEEK</strong><br />
<a href="http://aizome1.com">Aizome1</a> | <a href="http://brooksengland.com/">Brooks England</a> | <a href="http://dedicatedbrand.com/">Dedicated</a> | <a href="https://www.drbronner.de/">Dr. Bronner&#8217;s</a> | <a href="http://ecoalf.com">Ecoalf</a> | <a href="https://www.ekinfootwear.de/">ekn Footwear</a> | <a href="http://kavat.com">Kavat</a> | <a href="http://knowledgecottonapparel.com/">Knowledge Cotton Apparel</a> | <a href="http://levit02.bigcartel.com/">Levit 02</a> | <a href="https://www.nudiejeans.com" target="_blank">Nudie Jeans</a> | <a href="https://www.thesolstice.cc">Solstice</a> | <a href="http://vatter-fashion.com/">Vatter</a> | <a href="https://www.veja.fr" target="_blank">Veja</a></p>
<p><strong><br />
PANORAMA BERLIN</strong><br />
<a href="https://www.naturalworldeco.com/">Natural World</a> | <a href="https://www.thinkshoes.com">Think!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BRIGHT<br />
</strong><a href="https://www.aevor.com/">Aevor</a> | <a href="http://storkfox.com/">Stork&amp;Fox</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UPCYCLING FASHION STORE</strong><br />
<a href="http://bleed-clothing.com/">Bleed x Upcycling Talents</a></p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2><strong>SEMINARS AND PANEL DISCUSSIONS</strong></h2>
<p><strong> <em>TUESDAY 19.01.2016</em><br />
<a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a></strong><strong> und <a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM</a></strong><br />
<strong>9:30 Uhr: Presserundgang </strong>(Treffpunkt Presselounge)</p>
<p><strong>10:00 Uhr: Eröffnung</strong> durch Ursula Karven (Schauspielerin) und Olaf Schmidt (Vice President Textiles &amp; Textile Technologies der Messe Frankfurt GmbH). Auf Deutsch.</p>
<p><strong>10:30 Uhr_ Podiumsdiskussion: „Eco-Fashion auf der Fläche: Wie der konventionelle Modehandel Eco-Fashion in seine Sortimente integrieren kann“</strong>. Mit Marc Ramelow, (Ramelow – das Mode- und Markenhaus), Karl Mayr (Fussl Modestraße), Dr. Annette Hempel (Modehaus Hempel), Holger Wellner (Modehaus Wellner), Frank Meyer (Fair Fashion Consultant) und Linda Mohrmann (Agentur für Fair Fashion). Moderation: Jana Kern (Kernkommunikation). Auf Deutsch.</p>
<p><strong>14 Uhr: Presserundgang</strong> (Treffpunkt Presselounge)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WEDNE</strong><em><strong>SDAY 20.01.2016</strong><br />
<a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a><strong> und <a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM<br />
</a></strong></em><strong>9:30 Uhr: Vortrag: „Textilbündnis – Erste Ergebnisse und nächste Schritte!“ </strong>Ministerialdirigent Dr. Bernhard Felmberg (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Auf Deutsch.</p>
<p><strong>10:30 Uhr: Vortrag: „Fashion in Cycles – ein Paradigmenwechsel“.</strong> Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Director MA Sustainability in Fashion, Esmod Berlin). Auf Deutsch.</p>
<p><strong>11:30 Uhr: Presserundgang</strong> (Treffpunkt Presselounge)</p>
<p><strong>12 Uhr: Vortrag: „GOTS für alle – ob David oder Goliath – vom Faserlieferanten bis zum Einzelhändler</strong>. Wer ist wofür verantwortlich, wer hat welchen Nutzen?“ Claudia Kersten (GOTS Marketing Direktorin und Repräsentantin Deutschland, Österreich, Schweiz) und Heike Scheuer (Geschäftsstellenleitung Internationaler Verband Naturtextil). Auf Deutsch.</p>
<p><strong>13:30 Uhr: Vortrag: „Konkret nachhaltig – mit Fairtrade“</strong>. Leslie Michel (Projektmanager Textile Standard, Trans Fair e.V.). Auf Deutsch.</p>
<p><strong>15 Uhr: Podiumsdiskussion: „Realisierung von existenzsichernden Löhnen in der Zulieferkette“.</strong><br />
Mit Philipp Langer (LangerChen), Chandra Prakash Jha (Cocccon) und Mariusz Stochaj (Continental Clothing).<br />
Moderation: Mark Starmanns (Get Changed/BSD Consulting). Auf Englisch.</p>
<p><strong>16:30 Uhr: Vorstellung WellMade Book</strong>, Das Buch dient als Richtlinie für europäische Bekleidungsprofis, um weiter darüber nachzudenken, wie sich das Leben der Arbeiter und Arbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie verbessern lässt. Die Programmerfolge von WellMade und der Weg in die Zukunft. Vera Köppen, deutsche Vertreterin der Fair Wear Foundation. Auf Englisch.</p>
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<p><strong>THURSDAY 21.01.2016<em><br />
<a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW</a> und <a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM<br />
</a></em>11 Uhr: Create Green Frühstück. Podiumsdiskussion zum Thema Kreislaufwirtschaft.</strong> Mit Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Esmod Berlin), Brett Mathews (MCL Global, Magazin Circular Economy), Steffen Riese (Pyua), Javier Goyeneche (Ecoalf) und Benjamin Marias (AIR). Moderation: Cira Riedel und Anna Rodewald (Greenroomvoice). Auf Englisch.</p>
<p><strong>13 Uhr: Vortrag: „Zirkularität. Welthauptstadt des Wollrecycling Prato“.</strong> Lucy Norris (University College London) und Arianna Nicoletti (Aluc). Auf Englisch.</p>
<p><strong>14:30 Uhr: Präsentation „Sweatshop – deadly fashion</strong>. Frida aus der norwegischen Web-Dokumentation berichtet über Ihre Erfahrungen als Fabrikarbeiterin in der Bekleidungsindustrie Kambodschas“. Frida Ottesen, TV-Show „Sweatshop“. Auf Englisch.</p>
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<h2><strong>FASHION SHOWS</strong></h2>
<p><strong><em> TUESDAY 19.01.2016<br />
</em></strong><strong><a href="http://green-showroom.net/">GREEN SHOWROOM</a><br />
</strong><strong>15 Uhr: Salonshow</strong> mit Outfits von Altai Cashmere, Austriandesign.at, Ayurganic, Blue Sky Cashmere, Bodios Yak &amp; Cashmere, Carpasus, Elementum by Daniela Pais, Esmod Berlin, Gobi Organic by Sarazul Cashmere, Inti Ferreira, JM Jinst Murun, Kate, Lanius, Mongol Textile, Somyso, Studio Elsien Gringhuis, Studio Jux, Uujin, WalkBoxx/SilkBoxx, Xess + Baba, Zora Heinicke. Nur auf Einladung!<br />
17 UhrEthical Fashion on Stage mit Outfits von Daily’s Nothings Better, De´qua, Diamond Army, Early Fish, Feuervogl, Format, Get Lazy, Göttin des Glücks, Inheels, L´Herbe Rouge, Mud Jeans, Myomy Do Goods, Myssyfarmi , Päälä, Reet Aus, Rewrap, Tranquillo, Tuschimo, Vintage for a Cause, Zuckerkrawatte. <strong>Nur auf Einladung!</strong></p>
<p><strong><a href="http://ethicalfashionshowberlin.com/en/visitors/">ETHICAL FASHION SHOW<br />
1</a></strong><strong>7 Uhr: Ethical Fashion on Stage</strong> mit Outfits von Daily’s Nothings Better, De´qua, Diamond Army, Early Fish, Feuervogl, Format, Get Lazy, Göttin des Glücks, Inheels, L´Herbe Rouge, Mud Jeans, Myomy Do Goods, Myssyfarmi , Päälä, Reet Aus, Rewrap, Tranquillo, Tuschimo, Vintage for a Cause, Zuckerkrawatte. Nur auf Einladung!</p>
<p><strong><em>THURSDAY 21.01.2016<br />
</em></strong><a href="https://www.lavera-showfloor.de"><strong>LAVERA SHOWFLOOR</strong><br />
</a><strong>15.00 Uhr:</strong> Roshi Porkar und meshit<br />
<strong>17.00 Uhr:</strong> seenbefore.de<br />
<strong>19.00 Uhr:</strong> LUXAA und Vergabe &#8222;lavera Green Fashion Award&#8220;</p>
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<h2><strong>PARTIES</strong></h2>
<p><strong><em> TUESDAY 19.01.2016<br />
18:00: Bleed x Upcycling Talents Showroom Opening Party </em></strong><em>(im Upcycling Fashion Store, Anklamer Straße 17, 1</em><em>0115)</em><br />
<strong>19:00: Innatex Lounge</strong> (Nur auf Einladung)</p>
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